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24.01.1915 - 100 Jahre Schlacht auf der Doggerbank Drucken
Samstag, 24. Januar 2015 um 06:00

SMS Blücher sinkt am 24. Januar 1915, fotografiert von HMS Arethusa

Quelle: Wikipedia

Vor 100 Jahren, am 24. Januar 1915, unternahm ein deutscher Verband unter Franz von Hipper einen Vorstoß in die Nordsee, um die britischen Vorpostenboote bzw. Fischereiflotte (die von Hipper als Vorpostenboote betrachtet wurden) zu vernichten (siehe Jahrestage auf Modellmarine).

Der deutsche Verband bestand aus den Schlachtkreuzern und Panzerkreuzern des I. Aufklärungsgeschwaders, den Leichten und Geschützten Kreuzern des II. Aufklärungsgeschwaders sowie zwei Torpedobootflottilien. Zum I. Aufklärungsgeschwader unter von Hipper gehörte die Schlachtkreuzer Moltke, Seydlitz und Derfflinger. Da der Schlachtkreuzer Von der Tann wegen einer Werftliegezeit nicht verfügbar war, nahm stattdessen der Panzerkreuzer Blücher an dem Vorstoß teil.

Von diesen vier Schiffen gibt es im Maßstab 1/700 zahlreiche Bausätze: von der Blücher von WSW und Kombrig, von der Moltke von NNT, von der Seydlitz von WSW und Kombrig und von der Derfflinger von WSW, Kombrig und FlyHawk. Auch im Maßstab 1/350 gibt es einige der Modelle, darunter die Blücher von Kombrig sowie die Seydlitz von Iron Shipwright und Kombrig.

Die II. Aufklärungsgruppe setzte sich aus dem Geschützten Kreuzer Kolberg und den Leichten Kreuzern Stralsund, Rostock und Graudenz zusammen. Bisher gibt es von keinem dieser Kreuzer einen passenden Bausatz im Maßstab 1/700 und 1/350. Nur von der Graudenz gibt es einen Bausatz von HP Models, der allerdings den Zustand nach dem Umbau von 1916 zeigt, d.h. mit sieben 15 cm-Geschützen statt zwölf 10,5 cm-Geschützen. Die Kolberg könnte mit einigem Aufwand aus einem Bausatz der Emden oder Dresden umgebaut werden, von denen es im Maßstab 1/700 Bausätze von HP Models und Blue Ridge Models und im Maßstab 1/350 von Revell gibt (vergleiche den Umbau der Emden in die Mainz, ein Schwesterschiff der Kolberg). Etwas einfacher dürfte der Umbau einer Graudenz von HP Models in eine Stralsund oder Rostock sein...

Der britische Verband unter David Beatty bestand aus zwei Schlachtkreuzer-Geschwadern (1st und 2nd Battlecruiser Squadron) mit insgesamt fünf Schiffen, einem Geschwader mit vier Leichten Kreuzern (1st Light Cruiser Squadron) sowie der Harwich Force. Das 1st Battlecruiser Squadron bestand aus den Schlachtkreuzern Lion, Tiger und Princess Royal, die 2nd Battlecruiser Squadron aus New Zealand und Indomitable. Von diesen gibt es die Lion, Tiger, Princess Royal, New Zealand und Indomitable im Maßstab 1/700 von Kombrig, im Maßstab 1/350 gibt es die Tiger, New Zealand und Indomitable (siehe auch das Schwesterschiff Indefatigable) von Kombrig.

Die 1st Light Cruiser Squadron bestand aus den Leichten Kreuzern Southampton, Birmingham, Lowestoft und Nottingham. Die Southampton kann aus dem HP Models Bausatz der Sydney, ebenfalls ein Schiff der Chatham-Klasse, gebaut werden. Die anderen drei Schiffe gehörten zur Birmingham-Klasse, die sich in einigen Punkten von der Chatham-Klasse unterschied, u.a. durch ein zusätzliches 15,2 cm-Geschütze vor der Brücke. Der Umbau aus dem Sydney-Bausatz sollte relativ einfach sein. Die Harwich Force bestand aus drei Leichten Kreuzern der Arethusa-Klasse, Arethusa, Aurora und Undaunted, sowie 35 Zerstörern. Von der Arethusa-Klasse gibt es bisher keinen Bausatz im Maßstab 1/700, aber einen von Iron Shipwright im Maßstab 1/350 - der aber einen späten Bauzustand darstellt, so dass einige kleinere Umbauten notwendig sind, insbesondere der Ersatz des Dreibeinfockmastes durch einen einfachen Mast.

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