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Modellisti Jonici Contest 2026 in Taranto: Teil 1
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Am 18. bis 20. September 2026 veranstaltete die Gruppo Modellisti Jonici (GMJ) den Modellisti Jonici Contest (MJC) in Taranto (Tarent) in Süditalien. Die Veranstaltung bestand aus einem Wettbewerb, der von Schiffsmodellen in allen möglichen Maßstäben dominiert wurde. Es gab von kleinen Modellen aus Spritzguss bzw. 3D-Druck über Kartonmodelle, Modellen in großen Maßstäben bis zu Holzmodellen die meisten Arten des Schiffsmodellbaus. Neben Schiffsmodellen gab es noch einige Flugzeuge, Figuren, (Militär)Fahrzeuge und Dioramen zu sehen. Die Veranstalter organisierten während der Ausstellung auch einen Besuch auf dem Marinestützpunkt Mar Grande (Stazione Navale Mar Grande) in Taranto mit einer Besichtigung des italienischen Flugzeugträgers Cavour (Fotos folgen in den nächsten Tagen). Daneben gibt es in Taranto noch im Castello Aragonese im Rahmen einer (italienischsprachigen) Führung noch eine größere Zahl Schiffsmodellen sehen. In Taranto gibt es auch das Mostra Storica Arsenale (MO.S.A) im Marinearsenal mit Schiffsmodellen und Originalteilen wie Schiffsbewaffnung und bemannte Torpedos, wohin ich es aber nicht geschafft habe, da ich zu spät mitbekommen habe, dass es nur von Montag bis Freitag von 8 bis 13 Uhr geöffnet ist. Hier eine erste Ladung mit Fotos von Modellen, die im Modellisti Jonici Contest in Taranto teilnehmen, überwiegend Schiffe und wenige Flugzeugmodelle:
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Ecuadorianische Fregatte BAE Presidente Eloy Alfaro (1/700, Masters of Military) von Lars Scharff
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Das Original
Die ecuadorianische Fregatte BAE Presidente Eloy Alfaro (FM01 ex HMS Penelope) war eines von zwei ursprünglich für die britische Marine als Fregatte der Leander-Klasse gebauten Schiffe, die 1991 bis 2008 bei der ecuadorianischen Marine dienten. Die ecuadorianische Marine war meist relativ klein. Lange war das ehemals chilenische Torpedokanonenboot Libertador Bolivar (ex Almirante Simpson) die stärkste Einheit, später umgebaute ehemals zivile Schiffe wie die erste Presidente Alfaro (ex Ara, 1935 gekauft). Sie wurde nach dem Zweiten Weltkrieg durch zwei Geleitzerstörer der Hunt I-Klasse (darunter eine Presidente Alfaro) und eine Fregatte der Tacoma-Klase verstärkt. 1978 wurde diese durch einen Zerstörer der Gearing-Klasse im FRAM I-Zustand (Presidente Eloy Alfaro ex USS Holder) und einen Geleitzerstörer/schnellen Transporter der Charles Lawrence-Klasse (Veinticinco de Julio (1968, ex USS Enright, ursprünglich Buckley-Klasse) ersetzt. Diese wurden wiederum 1991 durch die beiden ehemals britischen Fregatten der Leander-Klasse ausgetauscht, auf die wiederum 2008 zwei ehemals chilenische Fregatten der Condell-Klasse (eine Variante der Leander-Klasse) folgten. Eine von diesen ist die fünfte Presidente Eloy Alfaro der ecuadorianischen Marine. Als Ersatz waren zwei ehemalige italienische Fregatten der Maestrale-Klasse im Gespräch, aktuell ist es aber unklar, wie die beiden heutigen ecuadorianischen Fregatten ersetzt werden.
Britischer Flugzeugträger HMS Argus 1918 (1/700, AJM Models) von Nick Shipp
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Das Original
Die HMS Argus war ein Flugzeugträger der britischen Royal Navy und nahm in der Entwicklung der Trägerluftfahrt eine besondere Stellung ein. Das Schiff entstand ursprünglich als Passagierschiff Conte Rosso für die italienische Reederei Lloyd Sabaudo. Nach dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs wurde der Bau unterbrochen; die Royal Navy erwarb den unvollendeten Rumpf 1916 und ließ ihn zu einem Flugzeugträger umbauen. Dabei entstand ein für die damalige Zeit neuartiges Konzept mit einem durchgehenden Flugdeck über nahezu die gesamte Schiffslänge. Die Argus wurde damit zum ersten Flugzeugträger, auf dem Radflugzeuge sowohl starten als auch landen konnten, und prägte den späteren Standardaufbau von Flugzeugträgern. Nach ihrer Indienststellung diente sie zunächst vor allem als Erprobungs- und Schulschiff. An ihr wurden unter anderem Fangvorrichtungen für landende Flugzeuge, Verfahren für den Flugbetrieb und die Zusammenarbeit größerer Flugzeugverbände sowie die taktische Verwendung von Trägerflugzeugen entwickelt und erprobt.
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Flugzeugträger USS Hornet 2022 in Alameda
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Die USS Hornet (CV-12) gehörte zur Essex-Klasse, die im Zweiten Weltkrieg zum Rückgrat der amerikanischen Trägerflotte wurde. Die Klasse entstand als Antwort auf den wachsenden Bedarf an schnellen Flugzeugträgern und war größer als die vorausgegangene Yorktown-Klasse. Insgesamt wurden 24 Schiffe 1941-50 gebaut. Nach dem Krieg wurden zahlreiche Schiffe modernisiert: Die Umbauten umfassten unter anderem neue Flugdecks, veränderte Inselaufbauten und Anpassungen an den Betrieb moderner Düsenflugzeuge. Bei der USS Hornet erfolgte zunächst der Umbau zum Angriffsflugzeugträger nach dem Programm SCB-27A, anschließend erhielt sie im Rahmen des Programms SCB-125 ein Winkelflugdeck. 1958 wurde sie schließlich zum U-Boot-Abwehrträger umgebaut.
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