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Jagdbomber North American FJ-4 Fury (1/48, Hobby Boss) von Stefan Herrmann
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Das Original
Die North American FJ-4 Fury war die letzte Serienausführung der trägergestützten Fury-Familie und zugleich eine weitgehende Neukonstruktion. Ihre Vorgänger FJ-2 und FJ-3 gingen aus der F-86 Sabre hervor, die wiederum aus North Americans früherem FJ-1-Entwurf hervorgegangen war. Während die FJ-2 noch stark auf der Sabre basierte, erhielt die FJ-4 einen neuen, tieferen Rumpf, ein dünneres Tragwerk mit größerer Flügelfläche und deutlich mehr internen Kraftstoff. Dadurch verbesserte sich vor allem die Reichweite, während die Maschine zugleich für den Einsatz von Flugzeugträgern optimiert wurde. Die FJ-4 war ursprünglich als schneller Jagd- und Abfangjäger für die US Navy vorgesehen, wurde aber überwiegend beim US Marine Corps eingesetzt. Die daraus entwickelte FJ-4B war dagegen ein Jagdbomber für konventionelle und taktische Nuklearwaffen sowie für Luft-Boden-Raketen. Von ihr wurden 222 Maschinen gebaut; insgesamt entstanden 374 FJ-4 und FJ-4B. Die Produktion lief von 1955 bis Mai 1958. Im Jahr 1962 wurden die FJ-4 und FJ-4B im neuen Bezeichnungssystem zu F-1E und AF-1E umbenannt.
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Polarforschungsschiff Polarstern 2026 im Deutschen Museum in Bonn
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Das Deutsche Museum hat verschiedene Standorte, darunter den in Bonn. Dort liegt der Schwerpunkt der Ausstellung bei Künstlicher Intelligenz. Außerdem wird noch die Teilchenphysik etwas ausführlicher behandelt. Man findet aber auch ein Modell des 1981-82 gebauten deutschen Polarforschungsschiffs Polarstern im ursprünglichen Bauzustand:
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Modellbauausstellung 2026 des BremerModellbauclub im Aeronauticum in Nordholz
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Am 5. und 6. September 2026 fand im Aeronauticum in Nordholz die Modellbauausstellung des BremerModellbauclubs statt. Hier Fotos von dort ausgestellten Modellen, darunter viele Marinefliegern:
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Deutsches Panzerkanonenboot SMS Wespe (1/250, HMV) von Klaus Lingenauber
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Das Original
Im Rahmen des Flottenaufbauplans für eine gesamtdeutsche Marine aus dem Jahr 1873 wurde der Bau kleinerer Panzerkanonenboote zur Verteidigung der deutschen Küsten und Flussmündungen beschlossen. Von 18 geplanten Schiffen entstanden von 1875 bis 1881 bei der Bremer Werft AG Weser insgesamt elf baugleiche Einheiten. Die 46,4 m langen und 10,6 m breiten Schiffe waren als vorgeschobene Küstenbatterien konzipiert und sollten dort operieren, wo es keine Verteidigungsbauwerke gab oder errichtet werden konnten. Sie sollten Flussmündungen sowie die Einfahrten zu den norddeutschen Häfen sichern. Die Erfahrung der Seeblockade der Elbmündung im Deutsch-Dänischen Krieg von 1864 war noch sehr präsent. Bei einer Seitenhöhe von 3,9 m besaß die Wespe-Klasse einen flachen Schiffsboden, um notfalls im Wattenmeer trockenzufallen und so ihre Verteidigungsfunktion weiterhin auszuführen. Erwartet wurden damals vor allem Angriffe Frankreichs oder, in der Ostsee, Russlands. Die Marine – zwar eine eigene Waffengattung – galt 1876 konzeptionell noch als verlängerter Arm des Heeres zur See. Bezeichnend für den Zustand ist, dass der Chef der Admiralität ein General war (Albrecht von Stosch).
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