20.06.1982 - 40 Jahre Falklandkrieg: Operation Keyhole

 


Heute vor 40 Jahren, am 20. Juni 1982, eroberte die Royal Navy mit der letzten Operation des Falklandkriegs die Thule Island (Morrel-Insel) zurück: Operation Keyhole (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Argentinien hatte 1976 auf der Insel die Corbeta Uruguay-Station errichtet. Das argentinische Polarversorgungsschiff ARA Bahía Paraíso hatte zu Beginn des Kriegs diese Station mit 32 Kommandosoldaten bemannt. Für Operation Keyhole wurde die Fregatte HMS Yarmouth, das Antarktispatrouillenschiff HMS Endurance, der Tanker RFA Olmeda und der Schlepper Salvageman eingesetzt. Endurance landete Marines an. Dazu demonstrierte Yarmouth ihre Feuerkraft und die Hubschrauber der Schiffe umkreisten die Station, die darauf kapitulierte. Die Marines der Endurance, die am 3. April in Südgeorgien hatten aufgeben müssen, aber inzwischen wieder befreit worden waren, setzten die britische Flagge.

 

17.06.1922 - 100 Jahre erster Überflug über den Südatlantik

 


Heute vor 100 Jahren, am 17. Juni 1922, vollendeten Gago Coutinho und Sacadura Cabral der erste Überflug über den Südatlantik (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Die beiden portugiesischen Marineflieger benutzten hierbei zum ersten Mal einen künstlichen Horizont für die Navigation. Der Überflug erfolgte nicht direkt, sondern in mehreren Etappen. Am 30. März 1922 ging mit der Fairey IIID "Lusitânia" von Lissabon nach Las Palmas; am 5. April weiter nach São Vicente, eine der Kapverdischen Inseln; am 17. April über Santiago (Kapverden) zum Sankt-Peter-und-Sankt-Pauls-Felsen, der bereits zu Brasilien gehört. Dort wurde die Maschine bei der Landung beschädigt, die Besatzung konnte aber von dem portugiesischen Kreuzer República gerettet werden. Auf dem brasilianischen Schiff Bagé wurde eine zweite Fairey IIID, genannt "Pátria", nach Fernando Noronha gebracht, von wo aus Coutinho und Cabral am 11. Mai wieder zum Sankt-Peter-und-Sankt-Pauls-Felsen fliegen wollten, um die Überquerung fortzusetzen. Ein Motorschaden zwang sie aber zur Wasserung. Nach neun Stunden wurden sie von dem britischen Passagierschiff Paris City gerettet. Darauf wurde eine dritte Fairey IIID, die "Santa Cruz" von dem portugiesischen Kreuzer Carvalho Araújo zum Sankt-Peter-und-Sankt-Pauls-Felsen gebracht, von wo aus der Flug am 5. Juni fortgesetzt wurde. Über Recife, Salvador da Bahia und Vitória ging es nach Rio de Janeiro, das am 17. Juni erreicht wurde. Der Kreuzer Carvalho Araújo brachte diese Fairey IIID zurück nach Portugal, wo man sie heute im Museu de Marinha in Lissabon besichtigen kann.

 

22.05.1982 - 40 Jahre Falklandkrieg

 


Heute vor 40 Jahren, am 22. Mai 1982, sank die britische Fregatte HMS Ardent nach mehreren Bombentreffern (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Ardent unterstütze am 21. Mai die Landung bei San Carlos durch einen Ablenkungsangriff auf Darwin und Goose Green, wurde aber danach mehrfach von Flugzeugen der argentinischen Luftwaffe und Marine angegriffen, die sie so schwer beschädigten, dass Ardent aufgegeben wurde und am nächsten Morgen sank. 22 Mann der Besatzung starben und 37 wurden verwundet

 

11.05.1982 - 40 Jahre Falklandkrieg

 


Heute vor 40 Jahren, am 11. Mai 1982, griff das argentinische U-Boot ARA San Luis  die britischen Fregatten HMS Alacrity und HMS Arrow an (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Der erste Torpedo blieb im Rohr stecken, der zweite versagte - eventuell beschädigte er ohne zu explodieren den Täuschkörper, den Arrow schleppte und die Beschädigung erst nach dem Einholen entdeckte. Die britischen Fregatte Alacrity war durch den Falklandsund gefahren und hatte dort das argentinische Transportschiff ARA Isla de los Estados versenkt und wurde bei der Rückkehr von ihrem Schwesterschiff Arrow begleitet. Beide Fregatten bemerkten den Angriff nicht. Nach dem erneuten Versagen der Torpedos brach San Luis  ihre Mission ab, worauf als einzige Bedrohung für die britischen Schiffe Luftangriffe übrig blieben. San Luis  hatte aber während ihres Einsatzes, während dessen sie am 1. und 11. Mai auf britische Fregatten feuerte, erhebliche U-Jagd-Anstrengungen der Royal Navy ausgelöst.

 

02.05.1982 - 40 Jahre Falklandkrieg

 

Jagd-U-Boot  HMS Superb (1/700)


Vor 40 Jahren, Anfang Mai 1982, verfolgte das britische Jagd-U-Boot HMS Superb die argentinische Kampfgruppe um den Flugzeugträger  ARA Veinticinco de Mayo, griff aber nicht an (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Nach der Versenkung des Leichten Kreuzer ARA General Belgrano durch HMS Conqueror zogen sich die anderen argentinischen Kampfgruppen zurück. Der Flugzeugträger ARA Veinticinco de Mayo spielte in dem Krieg keine Rolle mehr, seine Flugzeuge versenkten aber, gestartet von einer Basis an Land aus, die Fregatte HMS Ardent

 

02.05.1982 - 40 Jahre Falklandkrieg

 

Jagd-U-Boot HMS Conqueror (1/700)


Vor 40 Jahren, am 2. Mai 1982, versenkte das britische Jagd-U-Boot HMS Conqueror den argentinischen Leichten Kreuzer ARA General Belgrano (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Die britischen Jagd-U-Boote wurden im Falklandkrieg primär zur Bekämpfung und Beschattung argentinischer Überwasserschiffe verwendet, die U-Jagd war damals nur eine Nebenaufgabe. HMS Valiant, HMS Conqueror, HMS Courageous, HMS Splendid, HMS Spartan und HMS Onyx kamen zum Einsatz. Conqueror war das einzige U-Boot, das Torpedos abgefeuerte und nur eines von drei U-Booten, das seit dem Zweiten Weltkrieg ein Überwasserschiff versenkte.

 

25.04.1982 - 40 Jahre Falklandkrieg

 


Am 25. April 1982, heute vor 40 Jahren, wurde das argentinische U-Boot ARA Santa Fé beim Auslaufen aus Grytviken von Hubschraubern eines britischen Verbands überrascht und schwer beschädigt (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Santa Fé hatte sich auf einer Versorgungsmission zur Verstärkung der argentinischen Besatzungstruppen auf Südgeorgien befunden. Der Lenkwaffenzerstörer Antrim, die Fregatten Brilliant und Plymouth, das Antarktispatrouillenschiff Endurance und die Versorger Tidespring und Brambleleaf sollten Südgeorgien zurück erobern (Operation Paraquet), als ihre Hubschrauber die Santa Fé entdeckten. Der britische Verband erreichte nicht nur dieses Ziel, sondern konnte auch das argentinische U-Boot erobern.

 

18.04.1947 - 75 Jahre Operation Highjump

 


Heute vor 75 Jahren, am 18. April 1947, kehrte der Seeflugzeugtender USS Currituck von der Operation Highjump nach Norfolk zurück (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Operation Highjump war eine große Expedition der US Navy in die Antarktis, die verschiedene Ziele hatte, u.a. die Erprobung des Materials in den Polarregionen und die Demonstration der Einsatzfähigkeit in Polarregionen, aber auch den Aufbau von Forschungsstationen und die Erforschung und Vermessung der Antarktis. Die Flotte bestand aus einem Flugzeugträger, zwei Seeflugzeugtendern, zwei Zerstörern, einem U-Boot, einem amphibischen Kommandoschiff, zwei Landungsschiffen, zwei Tankern, zwei Eisbrechern, 26 Flugzeugen, etwa 30 Hubschraubern und 4700 Seeleuten, Soldaten und Wissenschaftlern. Die beiden Seeflugzeugtender Currituck und Pine Island dienten dazu, mittels ihrer Martin Mariner-Flugboote die Küste der Antarktis durch Luftaufnahmen zu kartographieren. Pine Island umrundete die halbe Antarktis in östliche Richtung, Currituck in westliche Richtung.

Das Original

Die Jagd-U-Boote USS New Hampshire (SSN-778) und USS North Dakota (SSN-784) gehören zur Virginia-Klasse, von der seit 1999 bisher 19 U-Boote für die US Navy gebaut wurden, weitere 19 sind bestellt oder im Bau und mehr sind geplant. Die Virginia-Klasse wurde als Nachfolger der Seawolf-Klasse entworfen und sollte einerseits billiger sein und andererseits an die Erfordernisse des Kalten Kriegs angepasst werden, z.B. besser in küstennahen Gewässern operieren können.

Das Original

USS Queenfish (SSN-651) war eines von 38 von 1963-75 gebauten Jagd-U-Booten der Sturgeon-Klasse. Diese Klasse war eine eine verlängerte Version der Tresher-Klasse und konnte mehr Torpedos mitführen. Die Insel war vergrößert, so dass ein weiteres Teleskop und ein weiterer Sensorenmast untergebracht werden konnte. Die Tiefenruder am Turm konnten um 90° gedreht werden, um ein Auftauchen durch Eis zu erleichtern. Die größere Verdrängung und der größere Widerstand bei Beibehaltung der Maschinenanlage bewirkte, dass die Sturgeon-Klasse langsamer als die Tresher-Klasse war.