Fregatte des Projekts 50 (Riga-Klasse)

Das Marinemuseum Dänholm liegt auf der Insel Dänholm bei Stralsund zwischen dem Festland und Rügen. Es ist in der Festung Sternschanze untergebracht. Die Insel wurde davor von der Preußischen Marine, Kaiserlichen Marine, Reichsmarine, Kriegsmarine und den Seestreitkräften der DDR genutzt. Im Freigelände des Museum sind u.a. Schnellboote und ein Marinehubschrauber des Typs Mil Mi-8 zu sehen (siehe Fotogalerie). Das Museum stellt auch eine Sammlung von Modellen der Schiffe der verschiedenen deutschen Marinen aus. 

Linienschiff Gyldenløve im Krigsmuseet

Das Krigsmuseet (Kriegsmuseum/Danish War Museum) wurde 1928 als Tøjhusmuseet (Zeughausmuseum) gegründet und 2018 in Krigsmuseet umbenannt. Organisatorisch gehört es seit 2014 zum Nationalmuseet. Das Gebäude wurde ab 1598 als Zeughaus gebaut, das zur Versorgung der dänischen Flotte dienen sollte. Ursprünglich war es deshalb von einem kleinen Hafenbecken umgeben, in das auch größere Kriegsschiffe fahren konnten. Das Museum umfasst eine große Sammlung von Kanonen sowie Handwaffen und widmet sich der Geschichte der dänischen Kriege. Schon länger wurden dort auch diverse Schiffsmodelle gezeigt. Als 2016 das Marinemuseum Kopenhagens (Orlogsmuseet) geschlossen wurde, gingen große Teile der Sammlung an das Krigsmuseet über und bilden dort seither eine Dauerausstellung über die dänische Marine. Einige größere Ausstellungsstücke sind in den Hangar 46 nach Værløse ausgelagert, in dem auch viele andere große Ausstellungsstücke des Krigsmuseet wie Geschütze und Panzer zu finden sind. Die folgende Fotogalerie soll einen Übersicht über den Bestand an Schiffsmodellen und Dioramen bieten, die heute im Krigsmuseet zu sehen sind.

Zeppelin L 10 im Zeppelin Museum

Das Zeppelin Museum in Friedrichshafen widmet sich der Geschichte der Zeppeline von den Anfängen zu Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die heutige Zeit (zusätzlich gibt es einige andere Ausstellungen inklusive Sonderausstellungen). Das Museum enthält einen 1/1-Nachbau von LZ 129 Hindenburg, genauer natürlich nur einen Teil einer Rumpfsektion, um die interne Konstruktion, aber auch die Einrichtung zu darzustellen. Dazu umfasst das Museum eine große Sammlung von Modellen, die die Entwicklung der Zeppeline illustrieren, sowie einige Originalteile, u.a. eine Motorgondel der LZ 127 Graf Zeppelin und die Bugspitze von LZ 130 Graf Zeppelin II. Natürlich sind die Luftschiffe der Kaiserlichen Marine und der US Navy auch ein Thema, auch von diesen finden sich einige Modelle.

Modell der Jylland im Museum beim Museumsschiff

Die 1856-60 gebaute dänische Schraubenfregatte Jylland (siehe Fotogalerie) ist heute ein Museumsschiff in Ebeltoft in der Nähe von Aarhus. In den Gebäuden neben ihrem Trockendock wurde auch ein kleines Museum eingerichtet. Dieses behandelt die Geschichte des Schiffs und seine Rolle in der Schlacht von Helgoland 1864. Neben Modellen der Jylland selbst werden auch Modelle von anderen Schiffen sowie einige Kanonen aus der Epoche gezeigt.

 Fracht- und Passagierschiff MS Selandia (1911)

Das DieselHouse in Kopenhagen widmet sich der Geschichte von Burmeister & Wain, einem Unternehmen, das zwischen 1872 bis 1996 in Kopenhagen über 1000 Schiffe baute. Zahlreiche dieser Schiffe werden im Museum als Modelle gezeigt. Ein Teil der Ausstellung beschäftigt sich etwas ausführlicher mit der M/S Selandia von 1912, dem ersten hochseefähigen Schiff mit Dieselmotor. 

Typ 6250-X-Dieselmotor der MS Formosa (1921)

Das DieselHouse in Kopenhagen ist ein Museum, das um einen 22.500 PS starken Dieselmotor gebaut wurde, der ein Teil des H. C. Ørsted-Kraftwerks war. Dieser Motor wurde von Burmeister & Wain gebaut. Diese Firma war eine bedeutende Werft und Motorenbauer und ist heute noch als Teil von MAN (VW) der führende Hersteller von Schiffsdieselmotoren. Das Museum zeigt nicht nur den gewaltigen, immer noch funktionsbereiten Dieselmotor, der der Stromproduktion diente, sondern widmet sich auch der Geschichte von Burmeister & Wain. Das Museum zeigt zahlreiche Modelle von Dieselmotoren, die in den letzten mehr als 100 Jahren als Schiffantriebe gebaut wurden.

Panzerschiff Admiral Graf Spee im Küstenmuseum Wilhelmshaven

Das Küstenmuseum Wilhelmshaven liegt in der Nähe des Marinemuseums und beschäftigt sich mit der Geschichte und Gegenwart des Küstenraums als menschliches Siedlungsgebiet sowie mit der Stadtgeschichte Wilhelmshavens. Bei meinem Besuch konnte man auch die Sonderausstellung "Von der königlich-preußischen Werft zum Marinearsenal" besuchen. Das Museum stellt einige Schiffsmodelle sowohl in der Dauerausstellung als auch in der Sonderausstellung aus - und im Falle von einem Museum in Wilhelmshaven offensichtlich auch viele Modelle von Schiffen der verschiedenen deutschen Marinen.

Schwerer Kreuzer USS Fall River im Maritime Museum in Fall River

Das Maritime Museum in Fall River ist ein Schifffahrtsmuseum, dass zum Battleship Cove mit seiner großen Sammlung von Museumsschiffen gehört (siehe Schlachtschiff USS Massachusetts, Zerstörer USS Joseph P. Kennedy, Korvette Hiddensee, Schnellboote PT-617 und PT-796 und U-Boot USS Lionfish). Der Eintritt ist über ein gemeinsames Ticket möglich. Das Museum liegt fünf Minuten zu Fuß von den Museumsschiffen entfernt, kann aber leicht übersehen werden, da es nicht auf dem gleichen Grundstück liegt. Das Museum stellt eine Sammlung von Modellen von zivilen und militärischen Schiffen des 18. bis 20. Jahrhunderts aus.

Wasserbombenwerfer im Kriegsmuseum Athen

Im Kriegsmuseum in Athen (Πολεμικό Μουσείο) werden nicht nur zahlreiche Schiffsmodelle ausgestellt (siehe Teil 1 und 2), sondern auch eine Reihe von Geschützen, Wasserbombenwerfer, Minen und Torpedos.

Leichter Kreuzer Elli Kriegsmuseum Athen

Im zweiten Teil der Fotos aus dem Kriegsmuseum in Athen (Πολεμικό Μουσείο) zeigen wir überwiegend Schiffsmodelle und -abbildungen aus der Epoche von den Balkankriegen bis zum Zweiten Weltkrieg.