01.05.1982 - 40 Jahre Falklandkrieg

 

Flugzeugträger HMS Invincible

Heute vor 40 Jahren, am 1. Mai 1982, schossen Sea Harrier des britischen Flugzeugträgers HMS Invincible eine argentinische Mirage III und eine Canberra ab und beschädigten eine weitere Mirage III schwer, die anschließend über Port Stanley von der argentinischen Flugabwehr abgeschossen wurde (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Invincible bildete zusammen mit dem Flugzeugträger HMS Hermes den Kern der Kampfgruppe der Royal Navy, die im Falklandkrieg eingesetzt wurden. Mit Hilfe der Sea Harrier auf den beiden Trägern konnte die Luftüberlegenheit über den Falklandinseln errungen werden, was deren Rückeroberung ermöglichte. Invincible wurde 1973-80 von Vickers in Barrow-in-Furness gebaut und war das Typschiff einer Klasse von drei Flugzeugträgern. Diese waren ursprünglich nur als Kommando- und U-Jagdkreuzer gedacht, wobei die U-Jagdfähigkeit durch U-Jagd-Hubschrauber ermöglicht wurde. Durch die Verfügbarkeit von Sea Harrier-Senkrechtstartern wurde aus den Schiffen wieder echte Flugzeugträger. Invincible diente von 1980 bis 2005 für die Royal Navy, neben dem Falklandkrieg noch im Bosnien- und Kosovokrieg. 2010 wurde sie aus der Marineliste gestrichen und 2011 zum Abwracken in die Türkei verkauft.

 

25.04.1982 - 40 Jahre Falklandkrieg

 

Antarktispatrouillenschiff HMS Endurance

Vor 40 Jahren, am 25. April 1982, waren die beiden Westland Wasp-Hubschrauber des britischen Antarktispatrouillenschiff HMS Endurance daran beteiligt, das argentinische U-Boot ARA Santa Fé so schwer zu beschädigen, dass es aufgebracht werden konnte (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Zudem gelang es den Truppen, die u.a. auf der Endurance eingeschifft waren, Südgeorgien von den Argentiniern zurück zu erobern. Endurance war ursprünglich 1956 von der Krögerwerft in Rendsburg als eisgängiges Frachtschiff Anita Dan für die dänische Reederei Lauritzen gebaut worden. 1967 wurde es für die Royal Navy gekauft und von Harland & Wolff  in Belfast zum Antarktispatrouillenschiff umgebaut, wofür sie u.a. vorne große Davits für Beiboote und achtern einen großen Hubschrauberhangar sowie ein Hubschrauberdeck erhielt. In dieser Form patrouillierte um die britischen Inseln nahe der Antarktis und unterstützte den British Antarctic Survey bei dessen Forschungsprogrammen. 1982 wurde sie im Falklandkrieg eingesetzt, wobei neben zwei 2-cm-Geschützen ihre eingeschifften Hubschrauber und Marines ihre einzige Bewaffnung waren. Nach einer Kollision mit einem Eisberg 1989 wurde sie zwar wieder repariert, aber wegen ihres Alters dann doch 1991 außer Dienst gestellt.

Eisbrecher Stettin

Das LWL-Römermuseum in Haltern am See widmet sich den Funden aus den Römernlagern entlang der Lippe. In Haltern selbst befand sich eines der größeren Lager, eventuell Aliso genannt. Dort befand sich auch ein Stützpunkt der römischen Marine, die auf der Lippe patrouillierte. Das Museum zeigt neben zahlreichen Funden aus den Lagern auch diverse Modelle, darunter auch ein Diorama des Marinestützpunkts sowie Modelle eines römischen Patrouillenschiffs und eines Lastprahms. Auch ein Nachbau eines Pfeilgeschützes, eines Scorpio, wie es auch auf größeren römischen Schiffen verwendet wurde, ist ausgestellt. Nahe des Museums befindet sich der Römerpark Aliso. Dort wurde das Westtor des römischen Hauptlagers rekonstruiert. Wie ich ihn besuchte, lagerte dort auch ein Nachbau eines römischen Patrouillenschiffs, genannte Victoria, allerdings gut auf einem Bootsanhänger verpackt, so dass man nur wenig von ihm sehen konnte.

diverse Marineflieger

Das RAF Museum in Cosford beherbergt eine gewaltige Sammlung von Originalflugzeugen. Man findet hier aber auch eine kleine Ausstellung mit Flugzeugmodellen, darunter auch einige Modelle von Flugzeugen der britischen, deutschen und japanischen Marine.

40-Kanonenschiff

Hier der letzte Teil mit Fotos aus Rijksmuseum in Amsterdam u.a. mit diversen Halbrumpfmodellen, einem Schnittmodell eines 40-Kanonenschiffs und dem 84-Kanonenschiff Neptunius von 1842.

32-Kanonenfregatte Euridice

Im Rijksmuseum in Amsterdam befindet sich eine Art Schatzkammer gefüllt mit Schiffsmodellen, sowohl von niederländischen Kriegs- als auch Handelsschiffen etwa vom 17. bis zum 19. Jahrhundert. In der Mitte des Raums findet man eine gewaltige Sammlung - leider aber so angeordnet, dass man die Modelle in der Mitte nicht so gut sehen kann, insbesondere auch, da der Raum relativ dunkel ist. An den Wänden findet man eine größere Zahl von Halbrumpfmodellen sowie weitere Vitrinen mit Schiffsmodellen. Ein Teil der Modelle kann man an besten an Monitoren anschauen, die man um die Vitrine findet und auf denen man diverse Fotos betrachten kann.

72-Kanonenschiff Willem Rex

Im Rijksmuseum in Amsterdam finden sich zwischen den Gemälden zwei große Schiffsmodelle: das (fiktive) 72-Kanonenschiff Willem Rex (1691) und der Ostindienfahrer Prins Willem von 1651. Die Modelle wurden 1691 bzw. 1651 gebaut.

Geschützter Kreuzer Noordbrabant

Im Rijksmuseum in Amsterdam findet man nicht nur eine gewaltige Kunstsammlung, sondern auch eine größere Sammlung von Schiffsmodellen. Darunter viele Halbrumpfmodelle und einige vollständige Modelle von niederländischen dampfgetriebenen Kriegsschiffen aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis ins frühe 20. Jahrhundert, darunter die Korvette Watergeus und der Geschützte Kreuzer Noordbrabant.

Osmanisches Panzerschiff Mesudiye

Im letzten Teil der Fotogalerien aus dem Marinemuseum in Istanbul (İstanbul Deniz Müzesi) finden sich überwiegend Modelle von Schiffen der osmanischen Marine aus dem Ersten Weltkrieg sowie einige der Schiffe der Entente, die gegen die osmanische Marine eingesetzt wurden.

Osmanische Fregatte Selimiye

Dieser Teil der Fotogalerien aus dem Marinemuseum in Istanbul (İstanbul Deniz Müzesi) enthält Fotos von diversen Modellen von osmanischen Linienschiffen, Panzerschiffen, Fregatten und Korvetten aus dem 19. Jahrhundert sowie einige einige Modelle früherer Schiffe aus dem 16. und 18. Jahrhundert: