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Marineflieger

Deutscher Bordhubschrauber Westland Sea Lynx Mk 88A 2026 in Kiel

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Veröffentlicht: 18. Juli 2026

Eisbrecher Stettin

Der Westland Lynx Mk 88A ist seit Jahrzehnten der wichtigsten Bordhubschrauber der Deutschen Marine für den Einsatz auf den Fregatten. Der ursprünglich vom britischen Hersteller Westland entwickelte Lynx entstand Ende der 1960er Jahre als leichter Mehrzweckhubschrauber; der Erstflug erfolgte 1971. Die Serienfertigung lief von 1977 bis 2002, wobei insgesamt 449 Hubschrauber aller Versionen gebaut wurden. Bei der Deutschen Marine wird der Sea Lynx ab 1981 vor allem zur U-Boot-Jagd, Überwasserseekriegsführung, Seeraumüberwachung sowie auch für Suche und Rettung (SAR – Search and Rescue) sowie zum Transport von Personal und Material eingesetzt. Die Version Mk 88A dient ab 1999 bei der Deutschen Marine. Sie stellt eine modernisierte Ausführung des ursprünglichen Mk 88 dar und basiert auf dem Super Lynx. Sie verfügt unter anderem über leistungsfähigere Triebwerke, moderne Avionik, ein digitales Cockpit sowie verbesserte Navigations- und Sensorsysteme, wodurch Einsatzfähigkeit und Zuverlässigkeit deutlich gesteigert wurden. Die Deutsche Marine verfügte zuletzt über 22 Bordhubschrauber des Typs Sea Lynx Mk 88A. Nach mehr als vier Jahrzehnten im Dienst soll der Sea Lynx Ende 2026 bei der Deutschen Marine außer Dienst gestellt werden. Seine Aufgaben übernimmt künftig der NH90 NFH Sea Tiger, von dem insgesamt 31 bestellt sind.

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Museu de Marinha in Lissabon 2026: Teil 8

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Veröffentlicht: 12. Juli 2026

Museu de Marinha

Als Abschluss der Fotogalerien aus dem Museu de Marinha in Belém, Lissabon hier noch Modelle von Flugzeugen sowie einige Originalflugzeuge: FBA Typ B, Fairey IIID Santa Cruz und Grumman G-44 Widgeon.

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Britisches Aufklärungsflugzeug Supermarine Walrus 2025 in Yeovilton

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Veröffentlicht: 23. Mai 2026

Aufklärungsflugzeug Supermarine Walrus

Die Supermarine Walrus wurde für die australische Marine aus der Supermarine Seagull entwickelt und ursprünglich auch Seagull V genannt. Das Flugzeug war als Amphibienflugzeug ausgelegt. Es sollte von Kreuzern aus als Aufklärer dienen. Die Maschine flog 1933 zum ersten Mal und wurde 1935 in Dienst der Royal Australian Air Force gestellt, die die Flugzeuge für den Einsatz von den australischen Kreuzern aus betrieb. Ab 1936 wurde die Maschine, nun Walrus genannt, auch an die Royal Air Force für die britische Marine ausgeliefert (1937 wurden die Marineflieger wieder der Marine untergeordnet). Die Maschine entwickelte sich zum Standardbordflugzeug der Royal Navy während des Zweiten Weltkriegs. Sie wurde auch von der ägyptischen, argentinischen, französischen, kanadischen und neuseeländischen Marine geflogen, außerdem von der britischen irischen, kanadischen, neuseeländischen und türkischen Luftwaffe und nach dem Krieg auch von einigen zivilen Betreibern. Die Walrus diente nicht nur als Aufklärer sondern auch als Seenotrettungsflugzeug. 

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Britischer Transporthubschrauber AgustaWestland Merlin HC4 2025 in Yeovilton

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Veröffentlicht: 02. Mai 2026

Transporthubschrauber AgustaWestland Merlin HC4

Der Transporthubschrauber AgustaWestland Merlin HC4 ist eine Variante der heute von Leonardo produzierten AgustaWestland AW101, auch EH101 genannt. Ursprünglich wurden die HC4 als Merlin HC3 (AW101 Model 411) für die Royal Air Force gebaut und dienten für diese ab 2001. 2012-14 wurden sie an die Royal Navy abgegeben, die mit ihnen die Transportschubschraubervarianten der Sea King für amphibische Landungen ersetzte. Hierfür wurden 19 HC3 und sechs HC3A (ursprünglich für Dänemark gebaut) zu HC4 bzw. HC4A umgebaut. Sie erhielten das neue Cockpit der HM2, einklappbare Rotorblätter sowie einklappbares Heck, um sie an Bord leichter unterbringen zu können. Die HC4 haben den ursprünglichen Bug, während die HC4A als Model 512 einen etwas anderen Bug mit etwas nach vorne ragenden Radar haben. Die britischen Transportvarianten der Merlin fliegen bei der 845 und 846 Naval Air Squadron in Yeovilton.

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Britisches U-Jagd-Flugzeug Fairey Swordfish Mk II 2025 in Yeovilton

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Veröffentlicht: 21. März 2026

U-Jagd-Flugzeug Fairey Swordfish II

Die Fairey Swordfish wurde als Torpedobomber und Aufklärer für die britischen Marineflieger entworfen. Die Maschine flog 1934 zum ersten Mal und diente ab 1936 bei den Marinefliegern. Es wurden insgesamt 2391 Maschinen 1936-44 gebaut, die neben der Fleet Air Arm der Royal Navy noch bei der Royal Air Force, der kanadischen und niederländischen Marine dienten. Die Mk II-Version wurde 1943 eingeführt. Sie erhielt Flügelunterseiten aus Metall, um Raketen abfeuern zu können. Solche Swordfish dienten im großen Umfang zur U-Jagd, u.a. von Geleitflugzeugträgern.

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Britischer Marinehubschrauber AgustaWestland Wildcat HMA2 2025 auf der Sanicole Airshow und in Yeovilton

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Veröffentlicht: 14. März 2026

Marinehubschrauber AgustaWestland Wildcat HMA2

Die AgustaWestland Wildcat HMA2 ist die britische Marineversion der AW159 Wildcat. Die Wildcat wurde als Nachfolger der Westland Lynx für die britische Armee und Marine entwickelt. Die Wildcat ähnelt der Lynx, hat aber u.a. ein neues Cockpit, neue Nase, Triebwerksauslässe und neuen Heckausleger. Die Marineversion ist als Mehrzweckhubschrauber für den Einsatz auf Fregatten und Zerstörern ausgelegt. Sie dient der Bekämpfung von U-Booten und Überwasserzielen sowie für das Absetzen von Enterkommandos. Der Erstflug war 2009. Die Indienststellung bei der Royal Navy war 2015. Es wurden bisher 28 Maschinen für die Royal Navy, zwei für die philippinische Marine und acht für die südkoreanische Marine gebaut (plus 34 für die britische Armee). Für die algerische Marine sind drei Wildcat bestellt. 

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Flugboot Canadian Vickers Canso A (Catalina) bei der Sanicole Airshow 2025

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Veröffentlicht: 14. Februar 2026

Eisbrecher Stettin

Die Canadian Vickers Canso A war eine in Kanada 1941-45 in Lizenz gebaute Consolidated PBY-5A Catalina. Die Catalina war für die US Navy als Patrouillenbomber entworfen worden und flog 1935 zum ersten Mal. 1939 benötigte die kanadische Luftwaffe einen Ersatz für die Supermarine Stranraer und wählte die  Consolidated PBY-5A Catalina. Diese wurde bei Canadian Vickers in Lizenz gebaut. 150 davon gingen an die kanadische Luftwaffe, weitere 230 wurden ursprünglich als PBV-1A für die US Navy bestellt, aber als OA-10A an die US Air Force geliefert. Die Canso A war, wie die PBY-5A Catalina, als Amphibienflugzeug ausgelegt. Die kanadischen Maschinen dienten während des Zweiten Weltkriegs als Patrouillenflugzeug, zum Geleit von Konvois und der U-Jagd. Kanadische Canso, die in Island und Schottland stationiert waren, versenkten sechs deutsche U-Boote. Nach dem Krieg dienten sie bis 1962 bei der kanadischen Luftwaffe, u.a. Patrouillenflugzeug, als Such- und Rettungsflugzeug und Vermessungsflugzeug, und später als zivile Transport- und Feuerlöschflugzeuge. Bei der USAF dienten sie überwiegend als Such- und Rettungsflugzeuge.

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Norwegischer Patrouillenbomber Northrop N-3PB 2025 in Gardermoen

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Veröffentlicht: 24. Januar 2026

Seeaufklärer Northrop N-3PB

Der norwegische Patrouillenbomber Northrop N-3PB wurde für die norwegischen Marineflieger aus der Northrop A-17 entwickelt. Die Maschine sollte als Aufklärer und Bomber dienen. Norwegen wollte nach der deutschen Annektion des Sudetenlands sowohl der Armee als auch der Marine mit neuen Flugzeugen verstärken. Es wurde ein gemeinsamer Typ gesucht, aber kein geeigneter gefunden, der auch als Schwimmerflugzeug gebaut werden konnte. Deshalb wurde für die Marine die N-3PB 1940 kurz vor dem deutschen Überfall auf Norwegen bestellt, konnten aber erst 1941 ausgeliefert werden. Die 24 Maschinen wurden an die norwegischen Exilstreitkräfte ausgeliefert, die ins britische Militär integriert waren. Das Training erfolgte in Kanada, der Einsatz dann mit der No. 330 (Norwegian) Squadron RAF von Reykjavík, Akureyri und Búðareyri auf Island aus. Die geleiteten von dort Konvois und jagten U-Boote. Ab 1942 wurden die N-3PB durch Catalina-Flugboote mit größerer Reichweite und Zuladung ergänzt und immer mehr in sekundäre Rollen verdrängt. 1943 wurden sie durch Sunderland-Flugboote ersetzt als die Staffel nach Oban, Schottland verlegt wurde. 

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Pearl Harbor Aviation Museum 2025

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Veröffentlicht: 10. Januar 2026

Pearl Harbor Aviation Museum

Im Pearl Harbor Aviation Museum (früher Pacific Aviation Museum) auf Ford Island, Hawaii sind zahlreiche Flugzeuge zu sehen, darunter eine Douglas SBD-2 Dauntless, Grumman F4F-3 Wildcat, Mitsubishi A6M2 Model 21, Boeing B-17E Flying Fortress, Douglas C-47 Skytrain, Nakajima B5N2, North American B-25B Mitchell, Curtiss P-40E Warhawk, Grumman TBF-1 Avenger, Boeing-Vertol CH-46E Sea Knight und eine Sikorsky CH-53D Sea Stallion.

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Britischer U-Jagd-Hubschrauber Westland Wasp HAS.1 2025 in Hermeskeil

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Veröffentlicht: 13. Dezember 2025

U-Jagd-Hubschrauber Westland Wasp HAS1

Der Westland Wasp HAS.1 war ein schiffsgestützter Hubschrauber zur U-Boot-Bekämpfung (ASW), der für die Royal Navy entwickelt wurde, um den Bedarf an einem kompakten Hubschrauber zu decken, der Torpedos transportieren und damit entdeckte U-Boote aus der Ferne angreifen konnte. Der Wasp wurde auf Basis des Saro P.531 entwickelt und 1964 in Dienst gestellt. Er verfügte über ein vierrädriges Fahrwerk und einen klappbaren Heckausleger und Rotoren, was den Einsatz von von Fregatten mit kleinen Decks und Hangars ermöglichte. 

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