Polarforschungsschiff Terra Nova

The Polar Museum ist das Museum des Scott Polar Research Institute in Cambridge. Es ist ein kleines Museum über die Erforschung der Polarregionen und über die Polarregionen heute. Dort werden auch einige Modelle von Polarforschungsschiffen ausgestellt: Discovery, Fram, Erebus, Terra Nova, Nimrod, Endurance und Quest.

 

14.06.1982 - 40 Jahre Falklandkrieg

 

Fregatte HMS Active

Heute vor 40 Jahren, in der Nacht vom 13./14. Juni 1982, bombardierte die Fregatte HMS Active während der Schlacht von Mount Tumbledown mit ihrem 11,4-cm-Geschütz Landziele (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Dieser Angriff der britischen Armee und Marines sollte die Erhebungen westlich von Stanley erobern, die von argentinischer Marineinfanterie gehalten wurden. Mit Hilfe der Unterstützung durch Active konnte Mount Tumbledown erobert werden.  Damit war der Weg nach Stanley offen, was zur Kapitulation der argentinischen Garnison auf den Falklandinseln in der Nacht vom 14.15. Juni führte. Active (F171) war eine von acht Fregatten des Typs 21 und wurde 1971-77 von Vosper Thornycroft in Southampton gebaut. Sie erreichte das Kampfgebiet zusammen mit der Gruppe um den Zerstörer HMS Bristol Ende Mai und wurde primär zum Landzielbeschuss verwendet. Sie wurde 1994 außer Dienst gestellt und an Pakistan verkauft, wo sie bis 2021 als PNS Shah Jahan (D-186) diente. Sie wurde 2021 als Zielschiff versenkt.

 

08.06.1982 - 40 Jahre Falklandkrieg

 

Landungsschiff HMS Fearless

Heute vor 40 Jahren, am 8. Juni 1982, wurde das Landungsboot F4, ein LCU, des Landungsschiffs HMS Fearless von einer Douglas A-4 Skyhawk der argentinischen Luftwaffe mit einem Bombentreffer im Choiseul Sound versenkt. Zwei Matrosen und vier Marines starben, zwei weitere Besatzungsmitglieder wurden verwundet (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Das Landungsboot hatte Fahrzeuge von Goose Green nach Fitzroy transportieren wollen und damit den Vormarsch nach Stanley unterstützen sollen. Das Landungsschiff Fearless wurde 1962-65 Harland & Wolff in Belfast als Typschiff einer Klasse von zwei Schiffen gebaut. Es war ein Docklandungsschiff, das vier LCU- und vier LVCP-Landungsboote, 400 Soldaten, 15 Panzer und 27 Fahrzeuge (bzw. 700 Soldaten, wenn keine Fahrzeuge an Bord waren) transportieren konnte. Achtern war ein Hubschrauberdeck für bis zu fünf Hubschrauber. Sie wurde u.a. gegen den Aufstand eingesetzt, der 1967 zum Rückzug Großbritanniens aus dem Jemen führte, 1977 für die Dreharbeiten von James Bond 007 – Der Spion, der mich liebte und 1982 im Falklandkrieg. Sie wurde 2002 außer Dienst gestellt und 2008 in Gent verschrottet.

 

29.05.1982 - 40 Jahre Falklandkrieg

 

Flugzeugträger HMS Hermes

Heute vor 40 Jahren, am 29. Mai 1982, wurden Hawker Harrier GR.3 der RAF von ihren Basen in Großbritannien auf den Flugzeugträger HMS Hermes überführt (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Die Harrier verlegten am 28. Mai von Wittering in Cambridgeshire nach St. Mawgan in Cornwall und von dort in einem Direktflug nach Wideawake auf Ascension. Von dort ging es am 1. Juni in einem weiteren Direktflug, auf dem sie von Victor-Tankflugzeugen betankt wurden, direkt auf die HMS Hermes. RFA Engadine diente auf der Hälfte der Strecke als Absicherung für Notfälle. RFA Engadine wurde 1965-67 von Henry Robb Ltd in Leith als Hubschrauberunterstützungsschiff gebaut, um die HMS Lofoten zu ersetzen. Engadine unterstützte und betankte im Falklandkrieg auch Hubschrauber während der Landungsoperationen. Sie wurde 1989 außer Dienst gestellt und durch RFA Argus ersetzt.

 

26.05.1982 - 40 Jahre Falklandkrieg

 

Tanker RFA Olna

Vor 40 Jahren, am 26. Mai 1982, gehörte der Tanker RFA Olna (A123) mit zu der Gruppe um die HMS Bristol, die als Verstärkung den britischen Flottenverband im Südatlantik erreichte (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Olna war eines der Schiffe der britischen Hilfsflotte (Royal Fleet Auxiliary), das zur Versorgung der Kampfschiffe während des Falklandkriegs diente. Olna war das Typschiff einer Klasse von drei Tankern, eine Weiterentwicklung der Tide-Klasse. Sie wurde 1963-65 von Hawthorn Leslie in Tyneside gebaut und diente neben dem Falklandkrieg noch bei Operation Magister, dem Rückzug aus Aden 1967, sowie im Zweiten Golfkrieg. Sie wurde 2000 außer Dienst gestellt und 2001 in Indien abgewrackt.

 

26.05.1982 - 40 Jahre Falklandkrieg

 

Fregatte HMS Andromeda

Vor 40 Jahren, am 26. Mai 1982, erreichte die Fregatte HMS Andromeda mit einer Gruppe von Schiffen der Royal Navy um den Lenkwaffenzerstörer HMS Bristol den britischen Flottenverband im Südatlantik (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Andromeda wurde 1966-68 von der Marinewerft in Portsmouth als eine der Fregatten der Leander-Klasse gebaut. Sie gehörte zum Batch 3 der Klasse, die breiter als die früheren Schiffe waren und deshalb stärker modernsiert werden konnten. Fünf von zehn Schiffen dieser Variante erhielten eine umfangreiche Modernisierung, wobei sie einen Sea Wolf-Flugabwehrraketenstarter und vier Exocet-Antischiffs-Raketenstarter statt des 11,4-cm-Turms erhielten. Der Hangar und das Hubschrauberdeck wurden vergrößert und die Radar- und Sonarausrüstung modernisiert. Andromeda erhielt diese Modernisierung 1978-81 als erstes Schiff und war der einzige Sea Wolf-Umbau der Leander-Klasse, der im Falklandkrieg noch zum Einsatz kam. Sie schützte in diesem Krieg den Flugzeugträger HMS Invincible. Sie diente noch bis 1993, wurde an Indien verkauft und war dort minimal bewaffnet noch bis 2012 als Schulschiff INS Krishna im Einsatz. Sie wurde im gleichen Jahr als Zielschiff versenkt.

 

26.05.1982 - 40 Jahre Falklandkrieg

 

Lenkwaffenzerstörer HMS Bristol

Heute vor 40 Jahren, am 26. Mai 1982, erreichte eine Gruppe von Schiffen der Royal Navy um den Lenkwaffenzerstörer HMS Bristol den britischen Flottenverband im Südatlantik (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Dieser Verband traf zu einem Zeitpunkt ein, als die Royal Navy bereits schwere Verluste erlitten hatte: die Zerstörer Sheffield und Coventry, die Fregatten Ardent und Antelope sowie der Hilfsflugzeugträger Atlantic Conveyor waren versenkt worden. Außerdem waren zwei Zerstörer, vier Fregatten und drei Landungsschiffe beschädigt worden. Der Verband brachte deshalb dringend benötigte Verstärkung. Er umfasste die Zerstörer Bristol und Cardiff, die Fregatten Active, Andromeda, Avenger, Minerva und Penelope sowie die Versorger Bayleaf und Olna. HMS Bristol wurde 1967-73 als einziges Schiff des Typs 82 gebaut und war eigentlich als Geleitschiff für eine neue Generation von Flugzeugträgern vorgesehen, die nie gebaut wurde. Sie diente in dieser Rolle auch nach ihrer Ankunft und zwar für die Flugzeugträger HMS Hermes und HMS Invincible. Bristol wurde 1991 außer Dienst gestellt und diente nach bis 2020 als stationäres Schulschiff in Portsmouth. Sie liegt aktuell noch in Portsmouth.

 

16.05.1982 - 40 Jahre Falklandkrieg

 

Flugzeugträger HMS Hermes

Heute vor 40 Jahren, am 16. Mai 1982, beschädigten Sea Harrier des britischen Flugzeugträgers HMS Hermes den argentinischen Blockadebrecher Río Carcarañá und das Transportschiff ARA Bahía Buen Suceso (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Ersteres Schiff wurde durch Bomben und Bordkanonen so schwer beschädigt, dass es aufgegeben wurde. Es wurde am 24. Mai durch einen Sea Lynx der Fregatte HMS Antelope versenkt. Das zweite Schiff wurde durch Bordkanonen beschädigt, danach nicht mehr eingesetzt, bei Kriegsende von Großbritannien erbeutet und als Zielschiff versenkt. Der Flugzeugträger HMS Hermes war das Flaggschiff des britischen Verbands im Südatlantik während des Falklandkriegs. Sie wurde 1944-59 von Vickers-Armstrong in Barrow-in-Furness als viertes Schiff der Centaur-Klasse gebaut, aber nach einem stark modifizierten Entwurf mit Winkeldeck fertig gestellt. 1971-73 wurde sie zum Landungsträger umgebaut, aber 1980-81 so modifiziert, dass sie Sea Harrier-Senkrechtstarter und U-Jagd-Hubschrauber einsetzen konnte. Während des Falklandkriegs operierten von ihr Sea Harrier, Harrier GR.3 der RAF, Sea King-U-Jagd-Hubschrauber und Commando-Transporthubschrauber. Hermes diente bis 1984 für die Royal Navy, danach noch von 1987-2017 als Viraat für die indische Marine.

Zerstörer Isaac Sweers

Das Nationaal Militair Museum in Soesterberg ist eines der Museen des niederländischen Militärs. Auf einer ehemaligen Luftwaffenbasis, die im Kalten Krieg von der niederländischen Luftwaffe und der US Air Force genutzt wurde, ist dieses Museum aus einer Fusion des Museums der niederländischen Luftwaffe (Militaire Luchtvaart Museum) und der niederländischen Armee (Legermuseum) hervorgegangen. Es wurde 2014 eröffnet und umfasst eine gewaltige Sammlung an Flugzeugen, Militärfahrzeugen, Kanonen, Handfeuerwaffen und Uniformen - und eine Zahl von Modellen von Schiffen der niederländischen Marine, die man so hier nicht unbedingt erwarten würde, da es ja noch das Marinemuseum in Den Helder (siehe Fotogalerie) gibt. Auf jeden Fall eine positive Überraschung, die noch zu dem positiven Gesamteindruck eines großräumigen, interessanten Museums hinzu kam.

 

04.05.1982 - 40 Jahre Falklandkrieg

 

Lenkwaffenzerstörer HMS Sheffield

Vor 40 Jahren, am 4. Mai 1982, wurde der britische Zerstörer HMS Sheffield (D80) von einer Exocet-Rakete getroffen, die von einer argentinischen Super Étendard abgefeuert worden war (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Sheffield bildete mit ihren Schwesterschiffen Glasgow und Coventry die Absicherung des britischen Verbands gegen Luftangriffe, wurde aber selbst überrascht. Sie war das Typschiff ihrer Klasse, des Batch 1 des Typs 42. Dieser war nach Streichen des neuen Flugzeugträgers (CVA-01) als billigere Alternative zum Typ 82 (Bristol) zur Sicherung von Verbänden gegen Luftangriffe entwickelt worden. Im Vergleich zum Typ 082 fiel der Typ 42 fiel kleiner aus. Der Ikara-U-Jagd-Raketenstarter wurde durch einen Lynx-Bordhubschrauber ersetzt. Die Abmessungen des Rumpfs wurden minimal gehalten, was auf Kosten der Seetüchtigkeit und Reichweite ging. Dazu war der Entwurf sehr beengt und wies nur minimale Modernisierungspotentiale aus. Sheffield wurde 1970-75 von Vickers Shipbuilders Ltd in Barrow-in-Furness gebaut. Sie erreichte die Kampfzone im Falklandkrieg am 1. Mai. Durch den Exocet-Treffer am 4. Mai starben 20 Mann und  26 wurden verwundet. Das Schiff brannte nach dem Treffer aus. Ein Abschleppversuch war nicht erfolgreich und Sheffield sank am 10. Mai.