11.02.1895 - 125 Jahre Schlacht von Weihaiwei

 

Heute vor 125 Jahren, am 11. Februar 1895, bombardierten die japanischen Schiffe der II. und III. Division chinesische Forts um den Marinestützpunkt Weihaiwei (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Die alten Kreuzer der III. Division - Yamato, Musashi, Katsuragi, Kaimon und Tenryu - griffen Fort Tunhungshao an, das sich aber anfangs erfolgreich wehrte und Treffer auf Katsuragi, Tenryu und Yamato erzielte. Erst als die alten Panzerschiffe Fuso, Kongo, Hiei und der Kreuzer Takao (II. Division) eingriffen, konnte die chinesische Batterie ausgeschaltet werden. Am gleichen Tag bombardierten die Geschützten Kreuzer Naniwa und Akitsushima die Forts Huang und Liuking. Die kontinuierlichen Bombardierungen durch japanische Batterien und Schiffe brachte den belagerten chinesischen Marinestützpunkt schließlich zur Kapitulation.

 

07.02.1895 - 125 Jahre Schlacht von Weihaiwei

 

Heute vor 125 Jahren, am 7. Februar 1895 bombardierte die japanische Flotte unter Admiral Ito Weihaiwei (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Ito setzte den Panzerkreuzer Chiyoda, sieben Geschützte Kreuzer, neun ältere Kreuzer und vier Kanonenboote ein. Die verbliebenen chinesischen Küstenbatterien sowie die Kreuzer Pingyuan, Jingyuan und Jiyuan eröffneten ihrerseits das Feuer auf die japanische Flotte und erzielten Treffer auf sechs der japanischen Schiffe, wobei aber keines schwer beschädigt wurde. Eine der chinesischen Batterien wurde schwer getroffen.

 

30.01.1895 - 125 Jahre Schlacht von Weihaiwei

 

Heute vor 125 Jahren, am 30. Januar 1895, begann die japanische Armee den Sturm auf den chinesischen Marinestützpunkt Weihaiwei (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Die chinesische Nordmeerflotte (Beiyang-Flotte) hatte sich nach der Niederlage am Yalu im September 1894 erst nach Dalian (Port Arthur) und schließlich nach Weihaiwei (heute Weihai) zurückgezogen. Die japanische Armee landete am 20. Januar 1895, nach einem Ablenkungsangriff der japanischen Marine weiter westlich, überraschend in der Rongcheng Bucht östlich von Weihaiwai. Danach blockierte die japanische Flotte den Marinestützpunkt, um einen Ausbruch der chinesischen Flotte zu verhindern. Am 30. Januar begann der Angriff der japanischen Armee. Die chinesischen Schiffe wurden dazu verwendet, die vorrückenden japanischen Truppen zu bombardieren, konnten aber nicht verhindern, dass diese eine Reihe von Forts eroberten. Zu den chinesischen Schiffen, die am 30. Januar eingesetzt wurden, gehörte ein besonderer Typ von Kanonenbooten, die sogenannten Rendel-Kanonenboote oder auch "Flat-iron Gunboats" (Bügeleisen-Kanonenboote). Das soll hier zum Anlass genommen werden, diesen Typ vorzustellen.

Das Original

Die SMS Wespe war das Typschiff der nach ihr benannten Klasse von insgesamt elf Panzerkanonenbooten der Kaiserlichen Marine. Die Boote wurden für die Verteidigung der deutschen Wattgebiete und Flussmündungen in der Deutschen Bucht konstruiert und zwischen 1875 und 1881 bei der AG Weser in Bremen gebaut. Von 1877 bis 1900 wurden die Einheiten der Klasse immer wieder zur Ausbildung der Mannschaften eingesetzt. Insgesamt waren die Boote jedoch nur wenig in Dienst und lagen zumeist in der Reserve.

Das Original

Die meiste Aufmerksamkeit bekommen in der Regel die schweren Kampfschiffe oder die schnellsten Liner. Bei den kleinen Arbeitspferden, ohne die eine Marineinfrastruktur nicht auskommt, gibt es aber auch manches beachtenswertes Kleinod. So auch IMHO das japanische Kranschiff Seishu Maru.

Anlässlich des Jahrestags des Seegefechts bei den Paracel-Inseln im Januar brachte der Kleinserienhersteller Doggy Industries ein Modell der HQ-04 heraus. Dies war ein willkommener Nachschlag zum Artikel über den Jahrestag.

Das Original

Projekt 941 Akula ist eine Klasse nukleargetriebener U-Boote mit ballistischen Raketen (SSBN). Es sind die größten jemals gebauten U-Boote. Dies wurde bedingt durch die Zuladung an 20 Raketen R-39 (SS-N-20 Sturgeon) mit je 10 Gefechtsköpfen je 100 kt. Diese sind die weltweit größten U-Boot-gestützten Raketen.

Das Vorbild

Die Schlacht von Chibi, auch als Schlacht am Roten Felsen bekannt, war eine entscheidende Schlacht im Winter 208 zwischen dem Ende der Han-Dynasty und dem Beginn der Drei Reiche in China. Sie fand zwischen Warlords um die Vorherrschaft Chinas statt. Es ranken sich viele Mythen darum, selbst der genaue Ort ist nicht unstrittig.

 

19.1.1974 - 45 Jahre Seegefecht bei den Paracel-Inseln

 

Man hört von Zeit zu Zeit von Streitigkeiten mit Chinas aggressiver Politik um Inseln im südchinesischen Meer. Im Westen wenig bekannt sind Seegefechte um diese Inseln bis 1988. Bereits berichtet wurde über das Seegefecht bei den Spratly-Inseln. Etwas weiter nördlich, jeweils 200 sm von China als auch Vietnam entfernt, befinden sich die Paracel-Inseln. Auch diese sind winzige, unbewohnte Riffe.

 

14.03.1988 - 30 Jahre Seegefecht bei den Spratly-Inseln

 

Man hört von Zeit zu Zeit von Streitigkeiten mit Chinas aggressiver Politik um Inseln im südchinesischen Meer. Kaum noch bewusst ist, dass es dort 1988 sogar ein Seegefecht gab. Die Spratly-Inseln sind eine Inselgruppe im Südchinesischen Meer. Sie besteht aus über 100 Riffen und winzigen Inseln. Deren größte hat eine Fläche von knapp einem halben Quadratkilometer. Einige wurden durch Aufschüttungen und Befestigungen vergrößert. Entdeckt wurden die Inseln 1843 von Briten. Es folgte eine Phase der Besitzansprüche durch Briten und Franzosen und einer Besetzung durch Japan im Zweiten Weltkrieg. Mit der Aufgabe des Kolonialismus bis nach dem Vietnamkrieg entstand ein Gemenge von Ansprüchen durch Rechtsnachfolger wie Vietnam, Taiwan, China, Philippinen, Malaysia und Brunei. Letztlich wird das Interesse durch die geopolitische Lage sowie vermutete Erdöl- und Erdgasvorkommen erklärt. So ergaben sich immer wieder Konflikte, insbesondere zwischen Vietnam und China. Diese gipfelten im Seegefecht beim Johnson South Reef von 14.-16. März 1988 (siehe Jahrestage auf Modellmarine).