13.09.1941 - 80 Jahre Unternehmen Beowulf

 


Heute vor 80 Jahren, am 13. September 1941, begann mit der deutsch-finnischen Landung auf Moon das Unternehmen Beowulf. Mit dem Untergang des Küstenpanzers Ilmarinen traf die finnische Marine der größte Verlust ihrer Geschichte (siehe Jahrestage auf Modellmarine).

 

23.04.1941 - 80 Jahre Angriff auf Salamis

 

Heute vor 80 Jahren, am 23. April 1941, griffen deutsche Junkers Ju 87-Sturzkampfbomber die griechische Flottenbasis Salamis an (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Italien hatte Griechenland bereits am 28. Oktober 1940 angegriffen, der italienische Vormarsch wurde allerdings von der griechischen Armee gestoppt und die italienischen Verbände waren zum Rückzug gezwungen. Darauf wurde ein deutscher Einmarsch vorbereitet, der am 6. April 1941 begann. Im Rahmen des Vormarschs griff die deutsche Luftwaffe griechische Schiffe wiederholt an. Zwischen dem 20. und 24. April wurden verlor die griechische Marine durch Luftangriffe zwei Schlachtschiffe, drei Zerstörer, fünf Torpedoboote, drei Minenleger und ein Vermessungsschiff. Parallel wurden auch 70 Handelsschiffe versenkt. Zu den versenkten Schiffen gehörte das alte Schlachtschiff Kilkis, das in Salamis versenkt wurde.

 

17.04.1961 - 60 Jahre Invasion in der Schweinebucht

 

Die Invasion in der Schweinebucht am 17. April 1961, heute vor 60 Jahren (siehe Jahrestage auf Modellmarine), war ein von der CiA organisierter militärischer Angriff kubanischer Exilanten auf Kuba. Sie wurde von Trainingslagern in Guatemala aus durchgeführt. Die Invasion markierte einen ersten Höhepunkt der gegen die Castro-Regierung gerichteten Aktionen der USA, die letztlich in der Kubakrise 1962 mündeten.

 

17.01.1941 - 80 Jahre Schlacht von Ko Chang

 

Der japanische Kleinstserienhersteller Fairy Kikaku brachte vor ein paar Jahren einen Bausatz mit dem Titel "Battle of Koh Chang 1941" heraus. Dieser beinhaltete drei der kleineren Kombattanten: Ein Torpedoboot der thailändische Trad-Klasse und die französischen Avisos Marne und Tahure. Tahure baut man besser aus dem HP Models-Bausatz. Hier werden die Trad-Klasse und Marne behandelt.

Das Original

Die Minerva wurde als Frachter mit 2446 BRT bei der Bremer Vulcan gebaut, sie lief 1939 vom Stapel. Am 3.9.1940 ging sie als Sperrbrecher 13 bei der Kriegsmarine in Dienst. Waren Sperrbrecher ursprünglich lediglich gegen Minentreffer verstärkte Schiffe, teils mit Ladungen aus leeren Fässern oder Holzpaletten gesichert, wurde vor allem im Zweiten Weltkrieg mehr auf Technik gesetzt, die zum Beispiel akustische oder magnetische Minen adressierte.

Im Ersten Weltkrieg wollte die Entente die Halbinsel von Gallipoli besetzen. Diese sollte als Basis zur Einnahme Konstantinopels dienen. Gallipoli war die europäische Seite der Dardanellen, einer Meerenge vom Mittelmeer zum Marmarameer, das durch den Bosporus schließlich zum Schwarzen Meer führte. Die Dardanellen waren durch Minenfelder und türkische Forts mit schwerer Artillerie stark gesichert.

Der polnische Kleinstserienhersteller Mikrostocznia bietet vor allem historische Schiffe in 1/1250, seit kurzem weitet er auch sein Angebot in 1/700 aus. Sein Bausatz "Koga Elbląska - XIV wiek" enthält zwei schöne Hanse-Koggen. Der Bausatz ist sehr vollständig, er enthält neben wenigen gut gefertigten Resinteilen auch Material für Masten und Segel.

 

11.02.1895 - 125 Jahre Schlacht von Weihaiwei

 

Heute vor 125 Jahren, am 11. Februar 1895, bombardierten die japanischen Schiffe der II. und III. Division chinesische Forts um den Marinestützpunkt Weihaiwei (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Die alten Kreuzer der III. Division - Yamato, Musashi, Katsuragi, Kaimon und Tenryu - griffen Fort Tunhungshao an, das sich aber anfangs erfolgreich wehrte und Treffer auf Katsuragi, Tenryu und Yamato erzielte. Erst als die alten Panzerschiffe Fuso, Kongo, Hiei und der Kreuzer Takao (II. Division) eingriffen, konnte die chinesische Batterie ausgeschaltet werden. Am gleichen Tag bombardierten die Geschützten Kreuzer Naniwa und Akitsushima die Forts Huang und Liuking. Die kontinuierlichen Bombardierungen durch japanische Batterien und Schiffe brachte den belagerten chinesischen Marinestützpunkt schließlich zur Kapitulation.

 

07.02.1895 - 125 Jahre Schlacht von Weihaiwei

 

Heute vor 125 Jahren, am 7. Februar 1895 bombardierte die japanische Flotte unter Admiral Ito Weihaiwei (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Ito setzte den Panzerkreuzer Chiyoda, sieben Geschützte Kreuzer, neun ältere Kreuzer und vier Kanonenboote ein. Die verbliebenen chinesischen Küstenbatterien sowie die Kreuzer Pingyuan, Jingyuan und Jiyuan eröffneten ihrerseits das Feuer auf die japanische Flotte und erzielten Treffer auf sechs der japanischen Schiffe, wobei aber keines schwer beschädigt wurde. Eine der chinesischen Batterien wurde schwer getroffen.

 

30.01.1895 - 125 Jahre Schlacht von Weihaiwei

 

Heute vor 125 Jahren, am 30. Januar 1895, begann die japanische Armee den Sturm auf den chinesischen Marinestützpunkt Weihaiwei (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Die chinesische Nordmeerflotte (Beiyang-Flotte) hatte sich nach der Niederlage am Yalu im September 1894 erst nach Dalian (Port Arthur) und schließlich nach Weihaiwei (heute Weihai) zurückgezogen. Die japanische Armee landete am 20. Januar 1895, nach einem Ablenkungsangriff der japanischen Marine weiter westlich, überraschend in der Rongcheng Bucht östlich von Weihaiwai. Danach blockierte die japanische Flotte den Marinestützpunkt, um einen Ausbruch der chinesischen Flotte zu verhindern. Am 30. Januar begann der Angriff der japanischen Armee. Die chinesischen Schiffe wurden dazu verwendet, die vorrückenden japanischen Truppen zu bombardieren, konnten aber nicht verhindern, dass diese eine Reihe von Forts eroberten. Zu den chinesischen Schiffen, die am 30. Januar eingesetzt wurden, gehörte ein besonderer Typ von Kanonenbooten, die sogenannten Rendel-Kanonenboote oder auch "Flat-iron Gunboats" (Bügeleisen-Kanonenboote). Das soll hier zum Anlass genommen werden, diesen Typ vorzustellen.