08.11.1942 - 80 Jahre Operation Torch

 


Heute vor 80 Jahren, am 8. November 1942, begann die alliierte Landung in Nordafrika, Operation Torch (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Die westlichen Alliierten hatten sich bei der Schaffung einer zweiten Front gegen einen direkten Angriff in Europa entschieden. Stattdessen wurde eine Landung in der Peripherie geplant, genauer, nicht einmal in einer von den Achsenmächten gehaltenen Region, sondern in den unter Kontrolle Vichy-Frankreichs stehenden Kolonien in Nordafrika. Landungen waren in Casablanca, Algier und Oran geplant, von wo aus der Vormarsch gegen die Truppen der Achsenmächte in Libyen geplant war. Die Landung bei Casablanca wurde von der US Navy durchgeführt, die einen Flugzeugträger, vier Geleitträger, drei Schlachtschiffe, drei Schwere Kreuzer, vier Leichte Kreuzer und zahlreiche Zerstörer zur Unterstützung der Landungsflotte einsetzte. Die französische Marine leistete Widerstand und verlor bei Angriffen auf die Landungsflotte einen Leichten Kreuzer, zwei Großzerstörer, vier Zerstörer und sechs U-Boote. Der eingesetzte Flugzeugträger war USS Ranger, dessen Flugzeuge des Schlachtschiff Jean Bart beschädigten und zu dem Verlust des Leichten Kreuzers Primauguet, des Großzerstörers Albatros und zwei U-Boote beitrugen.

 

26.10.1942 - 80 Jahre Schlacht bei den Santa-Cruz-Inseln

 


Heute vor 80 Jahren, am 26. Oktober 1942, trafen die US Navy und die Kaiserliche Japanischen Marine in der vierten Trägerschlacht des Kriegs im Pazifik aufeinander (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Die Flotten hatten das Ziel die eigenen Bodentruppen auf Guadalcanal zu unterstützen und die gegnerische Flotte daran zu hindern. Die japanische Flotte konnte vier Flugzeugträger zum Einsatz bringen, die US Navy zwei. Durch die Angriffe der jeweiligen gegnerischen Flugzeuge wurden die japanischen Flugzeugträger Shokaku und Zuiho sowie die US-amerikanischen USS Hornet schwer beschädigt, auch einige weitere Schiffe, darunter der zweite US-amerikanische Träger, die USS Enterprise, wurden beschädigt, worauf sich die US-Flotte zurückzog und die Hornet aufgeben musste, die von japanischen Zerstörern versenkt wurde. Obwohl die japanische Marine die Schlacht in diesem Sinn für sich entschied, wurde die japanische Trägerflotte durch die schweren Verluste an Flugzeugcrews durch die hohe Abschlusszahlen stark geschwächt. Das Schlachtschiff USS South Dakota geleitete den Träger Enterprise und war für einige dieser Abschüsse verantwortlich - sie selbst wurde aber durch einen Bombentreffer auf den ersten Turm beschädigt, wobei zwei Mann starben und über 50 verwundet wurden.

Das Original

HMS Victorious war das zweite Schiff der Illustrious-Klasse von britischen Flugzeugträgern. Die Flugzeugträger dieser Klasse waren die ersten britischen Flugzeugträger mit einem gepanzerten Flugdeck und Hangar. Auf der vorgegebenen Tonnage (23.000 t) konnte wegen der verstärkten Panzerung nur ein Hangar im Schiff eingebaut werden, was die Zahl der Flugzeuge beschränkte. Im ersten Bauzustand (1941) konnte daher ein Maximum von 36 Flugzeugen an Bord genommen werden.

 

27.05.1941 - 80 Jahre Versenkung der Bismarck

 


Heute vor 80 Jahren, am 27. Mai 1941, war das britische Schlachtschiff HMS King George V an der Versenkung des deutsche Schlachtschiffs Bismarck beteiligt (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Bismarck war bereits am 24.5. durch das Schlachtschiff HMS Prince of Wales und durch Torpedobomber der HMS Victorious sowie am 26.5 durch Torpedobomber der HMS Ark Royal beschädigt worden. Am 27. wurde sie durch die Schlachtschiffe HMS King George V und HMS Rodney mit Hilfe der Schweren Kreuzer Norfolk und Dorsetshire gestellt und versenkt. Beim Untergang der Bismarck starben 2104 Mann, nur 115 überlebten. Insgesamt feuerten in diesem Gefecht die britischen Schiffe 2876 Granaten sowie Torpedos (bis zu 23?) ab, erzielten über 400 Artillerietreffer und 2-5 Torpedotreffer. Die King George V feuerte 339 35,6-cm-Granaten und 660 13,3-cm-Granaten.

 

25.05.1941 - 80 Jahre Unternehmen Rheinübung

 

Heute vor 80 Jahren, am 25. Mai 1941, fuhr der Schwere Kreuzer Prinz Eugen alleine, um Handelskrieg zu führen (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Bismarck konnte durch die erhaltenen Treffer nicht mehr ihre volle Geschwindigkeit erreichen, dazu war ihr Fahrbereich durch Lecks in den Treibstofftanks reduziert. Deshalb wurde die unbeschädigte Prinz Eugen alleine weiter geschickt, beide Schiffe hatten sich am Abend des 24. getrennt. Prinz Eugen erhielt am 25./26. von dem Tanker Spichern weiteren Treibstoff, musste aber den Einsatz wegen Maschinenproblemen aufgeben.

Das Original

HMS Calcutta war ein Schiff der Capetown-Klasse von fünf Leichten Kreuzern, die zusammen mit der Ceres-Klasse (fünf Schiffe) und Caledon-Klasse (vier Schiffe) drei Untergruppen der C-Klasse von Leichten Kreuzern bildeten. Diese Klassen wurden gegen Ende des Ersten Weltkrieges gebaut und waren im Zweiten Weltkrieg noch im Dienst. Die Bewaffnung dieser Kreuzer im ursprünglichen Bauzustand war fünf 15,2-cm-Geschütze, zwei 7,6-cm-Flak und acht (4 x 2) 53,3-cm-Torpedorohren.

Das Original

Die USS Honolulu (CL-48) war ein Leichter Kreuzer der Brooklyn-Klasse. Diese Klasse war die Antwort der US-Marine in den 30er Jahren auf die japanische Leichten Kreuzer der Mogami-Klasse und bestand aus neun Schiffen. Die letzten beiden Einheiten, die St. Louis und die Helena wurden aber nach einem etwas geänderten Entwurf gebaut. Alle Kreuzer der Brooklyn-Klasse wurden in den späten 30er Jahren gebaut und in Dienst gestellt.

 

11./12. November 1940: 80 Jahre Angriff auf Tarent

 

Heute vor 80 Jahren, in der Nacht vom 11. auf den 12. November 1940, starteten 21 „Swordfish“ Flugzeuge in zwei Wellen von der HMS Illustrious, um einen Angriff auf die italienische Flotte im Hafen von Tarent (Taranto) durchzuführen (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Bei einem Verlust von zwei britischen Flugzeugen wurden drei italienische Schlachtschiffe versenkt bzw. schwer beschädigt.

Das Original

HMS Ithuriel und ihr Schwesterschiff HMS Inconstant waren zwei Zerstörer der ‚I’-Klasse, die 1939 von der türkischen Marine bestellt wurden. Während des Baus wurden sie von der Royal Navy gekauft. Diese Schiffe entsprachen den älteren acht Zerstörern der ’I’-Klasse, mit dem Unterschied, dass die beiden neuen Schiffe nur mit acht Torpedorohren (2 x 4) statt zehn (2 x 5) ausgerüstet waren.

Das Original

Der britische Schwere Kreuzer HMS Exeter war - wie seine Halbschwester York - das Ergebnis eines Versuchs, einen kleineren und billigeren Schweren Kreuzer zu entwickeln, um höhere Stückzahlen bauen zu können. Im Vergleich zu den Schweren Kreuzern der County-Klasse hatten York und Exeter einen geringeren Freibord mittschiffs und achtern, nur drei statt vier 20,3-cm-Zwillingstürme und eine um 2000 t geringere Verdrängung, aber sie waren besser gepanzert. Durch die Abkehr von der Glattdeckerauslegung der County-Klasse war jedoch wesentlich weniger Rumpfvolumen vorhanden, so dass die Schiffe sehr beengt ausfielen. Dies wurde noch dadurch verschärft, dass sie wegen der geringeren Länge relativ starke Maschinen brauchten, um die erforderliche Höchstgeschwindigkeit erreichen zu können.