Das Original

HMS Waveney war eine Fregatte der River-Klasse. Diese Klasse wurde in 1940 als eine Schiffsklasse entworfen, die besser als die Flower-Korvetten für den Geleitszugdienst auf dem Atlantischen Ozean geeignet war. Erfahrungen mit der Flower-Klasse hatten gezeigt, dass eine neue Schiffsklasse für den Geleitszugdienst eine große Reichweite, eine gute Seetüchtigkeit und eine Geschwindigkeit von 22 Knoten haben müsste sowie eine Bewaffnung, die einen ausreichenden Schutz gegen U-Boote und Flugzeuge für den Geleitzug bieten könnte. Es war außerdem erwünscht, dass diese Schiffe bei Bedarf auch als Minenräumboote eingesetzt werden könnten.

 

19.03.1945 - 70 Jahre schwere Beschädigung der USS Franklin

 

Zu den Gründen, warum die US Navy im März 1945, also vor 70 Jahren (siehe Jahrestage auf Modellmarine), schwer beschädigte Schiffe, wie den Flugzeugträger Franklin, erfolgreich bergen konnte, zählte die große Zahl an verfügbaren Schiffen. Für die Sicherung der beschädigten Franklin konnte ein Verband zusammengestellt werden, der der Sicherung eines Trägerverbands von 1942 entsprach: die Task Unit 58.2.9 - bestehend aus den "Großen Kreuzern" Alaska und Guam, dem Schweren Kreuzer Pittsburgh, dem Leichten Kreuzer Santa Fe und zehn Zerstörern. Einer der beteiligten Zerstörer war die USS Waldron (DD-699) der Allen M. Sumner-Klasse.

Bausatz

Dieser Bausatz der Tennessee (siehe Teil 1 und auch die Bausatzbesprechung hier) von Blue Ridge Models enthält einen Resinrumpf, Resinteile für die Aufbauten, Geschütztürme usw., mehrere Ätzteilsätze, Messingrohre für die Hauptartillerie und die 12,7 cm-Flakgeschütze, ein Holzdeck sowie zwei Kingfisher Flugzeuge in klarem Plastik. Dazu eine Bauanleitung.

 

23.10.1944 - 70 Jahre Schlacht von Leyte

 

Am 25. Oktober 1944 kam es in der Surigao-Straße zur letzten Seeschlacht zwischen Schlachtschiffen: zwei japanische Schlachtschiffe unterstützt von Kreuzern und Zerstörern trafen auf sechs amerikanische Schlachtschiffe, die ebenfalls von Kreuzern und Zerstörern sowie Schnellbooten unterstützt wurden (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Das radar-gelenkte Feuer der amerikanischen Schlachtschiffe und Kreuzer zusammen mit Torpedoangriffen der Zerstörer fügten den japanischen Verbänden von Shima und Nishimura eine vernichtende Niederlage bei. Entscheidend beteiligt war einer der Veteranen des japanischen Angriffs auf Pearl Harbor: das inzwischen komplett reparierte und modernisierte Schlachtschiff USS Tennessee:

 

25.10.1944 - 70 Jahre Schlacht von Leyte

 

Der japanische Geleitzerstörer Maki gehörte zum Verband von Ozawa, der mit den verbliebenen Flugzeugträgern, für die kaum mehr Flugzeuge vorhanden waren, die amerikanischen Trägerkampfgruppen ablenken sollte. Dadurch sollten die anderen japanischen Verbände die alliierte Landungsflotte bei Leyte angreifen können. Ozawa konnte zwar erfolgreich die amerikanischen Träger unter der Kommando Halseys ablenken, verlor aber durch die Angriffe von Halseys Verbänden in der Schlacht von Kap Engano am 25. Oktober 1944 alle vier japanischen Träger und zwei Zerstörer (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Allerdings war dies umsonst gewesen, da auch die anderen japanischen Verbände gegen die alliierte Übermacht nichts ausrichten konnten. Die Maki gehörte zu den Schiffen Ozawas, die entkamen und zu den wenigen japanischen Schiffen, die den Krieg überlebten.

 

06.06.1944 - 70 Jahre Landung in der Normandie (D-Day)

 

Nach der ersten Landungswelle mussten zahlreiche Konvois mit Nachschub und Verstärkung über den Kanal geleitet werden. Eines der heute vor 70 Jahren, am 10. Juni 1944, beteiligten Geleitschiffe war der alte britische Zerstörer HMS Volunteer von 1919 (siehe Jahrestage auf Modellmarine).

Das Original

Im Zweiten Weltkrieg war HMS Skate einer der ältesten Zerstörer der Royal Navy, die noch im aktiven Dienst standen, und der letzte Zerstörer der RN mit drei Schornsteinen. HMS Skate ist 1917 als eine Einheit der Admiralty „R“-Klasse vom Stapel gelaufen und in Dienst gestellt worden. Sie überlebte so lange als letzter Zerstörer ihrer Klasse, da sie zwischen den Kriegen als Minenleger umgebaut wurde. 1940 wurde sie als Minenräumschiff eingesetzt, dann später wegen einer Knappheit an Geleitschiffen in der Royal Navy noch mal als Geleitzerstörer umgebaut.

 

24.05.1943 - 70 Jahre Schlacht im Atlantik

 

Das Original

Die Schiffsklasse der “Victory”-Frachter war die Nachfolgeklasse der “Liberty”-Schiffe. Die „Victory“-Schiffe waren etwas großer als die „Liberty“-Schiffe und hatten ihr eigenes characteristisches Aussehen. Um die Gefahr eines Angriffes durch U-Boote zu verringern, war es möglich für die „Victory“-Schiffe eine Höchstgeschwindigkeit von 15 bis 17 Knoten zu erreichen. Dies waren schon etwa 4 bis 6 Knoten schneller als die „Liberty“ Schiffe. Die höhere Geschwindigkeit wurde durch die Verwendung von stärkeren Maschinenanlagen ermöglicht. Die meisten „Victory“-Schiffe wurden mit Dampfturbinen betrieben, die früher im Krieg knapp waren, da der Einbau von Dampfturbinen in Kriegsschiffen Priorität hatte.

Das Original

Der Admiral Hipper war das erste Schiff der gleichnamigen Klasse von schweren Kreuzern. Fünf Schiffe waren geplant aber nur drei wurden fertiggestellt und sind zum Einsatz gekommen – Admiral Hipper, Blücher und Prinz Eugen.

Zerstörer HMS Zest

Das Original

Als der 2. Weltkrieg im September 1939 ausbrach, waren die neuesten Zerstörer in der Royal Navy diejenigen der ‚K’ Klasse. Erst gegen Ende 1942 kamen die letzten Zerstörer der ‚L’ und ‚M’ Klassen in den Dienst, die noch vor dem Krieg bestellt wurden, da diese Zerstörer eine längere Bauzeit benötigten.