Museumsschiffe
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Das Schnellboot Gepard (S71, P6121) ist das Typschiff der Klasse 143A, der letzten Klasse von Schnellbooten, die bei einer deutschen Marine im Einsatz waren. Die Klasse wurde aus der Albatros-Klasse (Klasse 143) entwickelt und unterschied sich von dieser durch eine Minenlegfähigkeit statt der Torpedorohre sowie RAM-Nahbereichsabwehrstarter anstelle des zweiten 7,62 cm-Geschützes. 1979-84 wurden zehn Boote für die Bundesmarine gebaut. Sie dienten bis 2012-16 und wurden durch Korvetten der Braunschweig-Klasse ersetzt. Zwei Boote wurden an Ghana verkauft, wo sie heute noch in Dienst sind. Gepard selbst diente bis 2014 und ist seit 2016 Museumsschiff in Wilhelmshaven.
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Das Feuerschiff Fladen wurde 1915 als Fyrskepp nr. 29 in Stockholm gebaut. Wegen des Ersten Weltkriegs ging sie erst 1919 auf ihre erste Station, Ölands Rev. 1927 wurde sie modernisiert, 1959 folgte eine weitere Modernisierung, worauf sie nach Hävringe verlegt wurde. Erst 1966 ging sie nach Fladen. Schon 1969 wurde sie dort durch ein festes Leuchtfeuer ersetzt. Sie ist heute ein Teil des Schifffahrtsmuseums Maritiman in Göteborg. Dort wurde sie 2008-09 renoviert.
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06.06.1944 - 75 Jahre Landung in der Normandie

Einer der vier Landungsabschnitte am D-Day, Gold Beach, liegt vor Arromanches. Hier landeten vor 75 Jahren am 6. Juni alleine 25.000 britische Soldaten, von denen 400 getötet wurden (siehe Jahrestage auf Modellmarine und 70 Jahre D-Day). Die große Zahl von gelandeten Truppen konnte die relativ schwachen deutschen Stellungen schnell überwinden und schon am ersten Tag einen 10 km tiefen Brückenkopf ausbauen und Kontakt mit den kanadischen Truppen vom Juno Beach herstellen. Hier wurde ein künstlicher Hafen, ein Mulberry-Hafen, genannt Mulberry „B“, errichtet (siehe Wikipedia). Von diesem kann man heute noch Reste sehen.
Weiterlesen: Reste des Mulberry-Hafen am Gold Beach vor Arromanches
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Der Schlepper Herkules wurde 1939 von der Öresundsvarvet in Landskrona gebaut. Er wurde danach in Göteborg eingesetzt und war damals der stärkste Schlepper im Norden. Er konnte auch als Eisbrecher verwendet werden und war einer der frühen Schlepper mit Dieselantrieb. Herkules diente bis 1981, 1985 wurde sie an den Klubb Maritim Västra Kretsen (KMVK) in Göteborg übergeben. Dieser gründete die Föreningen Bogserbåten Herkules, die seither das Schiff vom Maritiman in Göteborg betreibt. Der Schlepper kann für Ausflugsfahrten gechartet werden.
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14.05.1949 - 70 Jahre Indienststellung USS Salem

Vor 70 Jahren, am 14. Mai 1949, wurde der Schwere Kreuzer USS Salem (CA-139) der Des Moines-Klasse in Dienst gestellt (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Sie ist seit 1995 Museumsschiff in Quincy und der einzige Schwere Kreuzer, der weltweit besichtigt werden kann.
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14.05.1949 - 70 Jahre Indienststellung USS Salem

Heute vor 70 Jahren, am 14. Mai 1949, wurde der Schwere Kreuzer USS Salem (CA-139) der Des Moines-Klasse in Dienst gestellt und heute vor 24 Jahren, am 14. Mai 1995 wurde sie als Museumsschiff wieder in Dienst gestellt (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Die 1945-49 gebaute Des Moines-Klasse war der letzte realisierte Entwurf eines Schweren Kreuzers der US Navy. Die Klasse wurde ab 1943 um die neu entwickelten vollautomatischen 20,3 cm-Geschütze entwickelt. Die US Navy entschied sich, diese nicht auf einem existierenden Entwurf (Oregon City-Klasse) unterzubringen, auf dem nur drei Zwillingstürme möglich waren, sondern auf einem vollkommen neuen Entwurf. Dieser fiel deutlich größer als die Oregon City-Klasse aus. Die größere Dimensionen waren auch wegen dem höheren Munitionsbedarf wegen der höheren Feuergeschwindigkeit notwendig. Die schwere Flak der früheren Schweren Kreuzer wurde beibehalten. Als leichte Flak erhielt die Klasse aber als erste Kreuzer die neuen vollautomatischen 7,62 cm-Geschütze. Die Panzerung wurde verbessert, u.a. gegen Bombenschäden durch ein zusätzliches dünnes Panzerdeck über dem eigentlichen Panzerdeck.
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Der schwedische Minenleger HMS Kalmarsund wurde 1952 als Mul 13 von der Stockholms Örlogsvarv gebaut. Insgesamt neun Schwesterschiffe, Mul 11 bis Mul 19, wurde 1952-56 von der Kustartillerie (Küstenartillerie) in Dienst gestellt. Sie sollten die Minensperren für die Küstenverteidigung legen und warten. Zudem wurden sie als Schulschiff verwendet. 1985 wurde Mul 13 in Kalmarsund umbenannt. 1992 wurde sie umgebaut, um besser als Schulschiff dienen zu können. Ihr Heimathafen war lange Karlskrona, 2001 wurde sie nach Göteborg verlegt, um dort das Älvsborgs amfibieregemente zu unterstützen. Das Regiment war Teil der Küstenverteidigung. Inzwischen ist Kalmarsund außer Dienst und Museumsschiff in Göteborg als Teil des Maritiman.
Weiterlesen: Schwedischer Minenleger HMS Kalmarsund in Göteborg
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Der Frachter Fryken wurde 1938 von Aalborgs Værft für die schwedische Reederei Ångbåts AB Ferm gebaut und diente im Linienverkehr zwischen der schwedischen Westküste und der englischen Ostküste. Es war ein damals neuer Typ, der die Brücke achtern angeordnet hatte. Sie fuhr bis 1961 unter schwedischer Flagge und wurde dann nach Finnland verkauft. 1986 wurde sie Museumsschiff im Maritiman in Göteborg.
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Das finnische Kanonenboot Karjala ist eines von zwei Schiffen der 1963-68 gebauten Turunmaa-Klasse. Die Klasse sollte zur Küstenverteidigung dienen. Die Kanonenboote hatten eine relativ schwere Geschützbewaffnung inklusive leichte Flugabwehrgeschütze sowie U-Jagd-Raketenwerfer. Dazu waren sie schnell.
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Das Feuerschiff Amrumbank wurde 1914-15 (bis 1917?) von der Meyerwerft in Papenburg gebaut. Es diente auf verschiedenen Stationen, u.a. auf der Amrumbank (1919-39) und in der Deutschen Bucht (1969-83). Die Amrumbank war ursprünglich mit einer Dampfmaschine ausgerüstet, ab 1928 mit einem Diesel. 1983 wurde sie außer Dienst gestellt und ist seither ein Museumsschiff im Ratsdelft in Emden.