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01.05.1898 - 120 Jahre Schlacht in der Bucht von Manila Drucken
Dienstag, 01. Mai 2018 um 05:00

Schlacht in der Buch von Manila von Ildefonso Sanz Doménech

Quelle: Wikimedia Commons

Heute vor 120 Jahren, am 1. Mai 1898, schlug die US Navy die spanische Marine in der Schlacht in der Bucht von Manila, die erste große Schlacht im Spanischen-Amerikanischen Krieg (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Der offizielle Auslöser des Kriegs war die sehr wahrscheinlich durch einen Brand in einem Kohlebunker ausgelöste Explosion des Schlachtschiffs USS Maine am 15. Februar 1898 im Hafen von Havanna, für die die USA Spanien verantwortlich machten. Die USA wollten die Schwäche Spaniens ausnutzen, um sich selbst in eine Kolonialmacht zu verwandeln. Die USA griffen einerseits in der Karibik an, um Kuba zu erobern, andererseits im Pazifik, wo man die Philippinen erobern wollte. Die US-amerikanische Asiatic Fleet unter Kommodore Dewey griff mit den Geschützten Kreuzern Olympia, Baltimore, Raleigh und Boston und den Kanonenbooten Petrel und Concord die in Manila stationierte spanische Flotte unter Konteradmiral Patricio Montojo y Pasarón an. Die spanische Flotte bestand aus den Ungeschützten Kreuzern Reina Cristina, Castilla, Don Antonio de Ulloa und Don Juan de Austria, den relativ kleinen Geschützten Kreuzern Isla de Cuba und Isla de Luzón sowie dem Kanonenboot Marqués del Duero. Die spanische Flotte war in einem schlechten Zustand und einige der Schiffe waren teilweise abgerüstet bzw. nicht fahrfähig. Den US-Schiffen gelang es in die Bucht einzudringen und griffen die von Anker liegende spanische Flotte in mehreren Anläufen an und zerstörten alle sieben spanischen Schiffe. Auf spanischer Seite starben 77 und 280 wurden verletzt, nach offiziellen Angaben wurden neun Amerikaner verletzt und einer starb durch einen Herzinfarkt auf dem unbeteiligten Zollkutter McCulloch (nach anderen Angaben starben 13 und 38 wurden verletzt). Mit dem Krieg wurde das spanische Weltreich endgültig zerstört und auf Spanien und einige nahe Inseln und Kolonien in Nordafrika reduziert. Im Gegensatz wurde die USA auch zu einer imperialistischen Macht, die erstmals Kolonien außerhalb Nordamerikas eroberte, u.a. die Philippinen, Guam, Puerto Rico und den davor spanischen Teil der Jungferninseln. Kuba wurde zwar unabhängig, wurde faktisch aber auch eine US-Kolonie. Dazu wurde auch das zuvor unabhängige Hawaii annektiert.

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