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Blue Ridge Models: Geschützte Kreuzer SMS Königsberg und SMS Nürnberg (1/700) Drucken
Montag, 21. Oktober 2013 um 06:00

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Modell: SMS Königsberg
Hersteller: Blue Ridge Models
Maßstab: 1/700
Material: Resin, Fotoätzteile, Holzdeck
Art.Nr.: BRM-70048
Preis: 50 € (Modellmarine Shop)

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Modell: SMS Nürnberg
Hersteller: Blue Ridge Models
Maßstab: 1/700
Material: Resin, Fotoätzteile, Holzdeck
Art.Nr.: BRM-70049
Preis: 50 € (Modellmarine Shop)

Das Original

Die Kaiserliche Marine baute im späten 19. Jahrhundert einerseits kleine Avisos und Torpedokreuzer für den Dienst mit der Schlachtflotte und andererseits etwas größere Kreuzer mit zusätzlicher Segeltakelage für den Dienst in den Kolonien. Um 1900 wurde ein Standardtyp für beide Aufgaben eingeführt, der als Kleiner Kreuzer klassifiziert wurde. Dieser neue Typ war aus dem leicht bewaffneten Aviso Hela entwickelt worden, zeichnete sich aber durch eine deutlich stärkere Artillerie aus. Diese setzte sich aus zehn 10,5 cm-Geschützen sowie leichter Artillerie zusammen, wobei der Kaliber dem damaligen Standard für Kreuzer dieser Größe darstellte. Auch die Panzerung entsprach dem damaligen Standard der Geschützten Kreuzer, d.h. es gab lediglich horizontalen Panzerschutz der Maschinen und Magazine, die überwiegend unterhalb der Wasserlinie angeordnet waren. Vertikalen Panzerschutz gab es nur für den Kommandoturm plus leichte Schilde für die Geschütze. Die Auslegung des Rumpfs war klassisch. Neben einem Rammbug gab es eine erhöhte Back und Poop.

Die erste Klasse dieses Typs war die Gazelle-Klasse, von der 1897-1904 zehn Schiffe gebaut wurden. Der Typ wurde in den folgenden Jahren linear weiter entwickelt. Die Nachfolgeklassen waren jeweils etwas größer und schneller. Es folgten die Bremen-Klasse (1902-07, sieben Schiffe), Königsberg-Klasse (1905-08, vier Schiffe) und Dresden-Klasse (1906-09, zwei Schiffe). Alle diese Schiffe verfügten über zehn 10,5 cm-Geschütze, erst bei der Kolberg-Klasse (1907-11, vier Schiffe) wurde die Bewaffnung auf zwölf Geschütze verstärkt. Diese 27 Geschützte Kreuzer wurden zu einer Zeit gebaut, in der die meisten Marinen abgesehen von wenigen Spähkreuzern kaum kleinere Kreuzer mehr bauten. Erst 1909 begann die britische Royal Navy wieder verstärkt Kreuzer zu bauen. Mit der auf die Kolberg-Klasse folgenden Magedeburg-Klasse wurde darauf ein neuer Typ eingeführt, u.a. mit Seitenpanzer und ohne Rammbug und Poopdeck.

Die Königsberg-Klasse teilte sich in zwei Subklassen. Die letzten drei Schiffe der Klasse waren etwas größer und hatten eine andere Anordnung der Kesselräume. Der hintere Schornstein stand deshalb in einem deutlich Abstand zu den vorderen, weshalb man auch von einem detachierten Schornstein sprach. Auf der Königsberg selbst waren, wie auf den meisten anderen Kleinen Kreuzern, die Schornsteine gleichmäßig angeordnet. Wie bei der Lübeck der vorrausgegangenen Bremen-Klasse erhielt auch ein Schiff der Königsberg-Klasse, die Stettin, Turbinenantrieb, um diesen mit dem Dampfmaschinen der Schwesterschiffe vergleichen zu können.

Die Königsberg war 115,3 m lang, 13,2 m breit und verdrängte voll beladen 3814 t, während die drei Schwesterschiffe 117,4 m lang, 13,3 m breit waren und 3902 t (Nürnberg), 4002 t (Stuttgart) bzw. 3822 t (Stettin) verdrängten. Der Antrieb bestand aus elf Kesseln und zwei Dreizylinder-Verbunddampfmaschinen. Stettin hatte statt der Dampfmaschinen Dampfturbinen. Die Antriebsanlage leistete etwa 13 000 PS, bei der Stettin 21 670 PS. Die Höchstgeschwindigkeit betrug 24,1 kn (Königsberg), 23,4 kn (Nürnberg), 23,9 kn (Stuttgart) bzw. 25,2 kn (Stettin).

Bewaffnung Königsberg
10 x 10,5 cm L/40
10 x 3,7 cm L/30 Maxim-Maschinenkanonen
2 x 45 cm Torpedorohre (fünf Torpedos mitgeführt).

Bewaffnung Nürnberg
10 x 10,5 cm L/40
8 x 5,2 L/55
2 x 45 cm Torpedorohre (fünf Torpedos mitgeführt).

Königsberg wurde von 1905-07 auf der Kaiserlichen Werft in Kiel gebaut und war bis 1911 im Dienst bei der Flotte. Danach wurde sie außer Dienst gestellt, tat aber 1913 kurzzeitig wieder Dienst bei der Flotte. 1914 wurde sie als Stationsschiff für Ostafrika wieder in Dienst gestellt. Nach Kriegsausbruch führte sie Handelskrieg im Indischen Ozean und versenkte am 20. September den britischen Geschützten Kreuzer Pegasus. Wegen Maschinenproblemen zog sie sich danach in das Rufiji-Delta zurück, wo sie am 11. Juli 1915 nach längerer Blockade durch die britischen Monitore Severn und Mersey versenkt wurde. Hierbei starben 33 Mann der Besatzung.

Nürnberg wurde von 1906-08 auf der Kaiserlichen Werft in Kiel gebaut, wurde nach den Probefahrten wegen Personalmangel wieder außer Dienst gestellt. 1910 wurde sie zum Ostasiatischen Kreuzergeschwader abgeordnet. Als Teil dieses Geschwaders war sie 1911 an der Unterdrückung des Aufstands der Sokehs auf Ponape beteiligt. Ende 1911 war sie an den Küsten Chinas während der chinesischen Revolution im Einsatz. Im Oktober 1913 wurde sie auf die andere Seite des Pazifiks beordert, um deutsche Staatsbürger während der Revolution in Mexiko zu sichern. Im Juli 1914 wurde sie in Mexiko von der Leipzig abgelöst und trat einer Überholung in San Francisco den Rückmarsch zur Basis in Tsingtao an. Bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs war sie wieder Teil des Ostasiatischen Kreuzergeschwaders und fuhr mit den Panzerkreuzern Scharnhorst und Gneisenau sowie den Versorgern über den Pazifik. An der südamerikanischen Westküste stießen die Geschützten Kreuzer Leipzig und Dresden zum Geschwader, das am 1. November 1914 in der Schlacht von Coronel auf ein britisches Geschwader traf. Nürnberg versenkte dabei den bereits schwer beschädigten Panzerkreuzer Monmouth. Nach Umrundung von Kap Horn wurde das deutsche Geschwader am 8. Dezember 1914 in der Schlacht von Falkland vernichtet. Nürnberg selbst versuchte zu entkommen, wurde aber von dem Panzerkreuzer Kent verfolgt und versenkt. Nur sieben Mann der Nürnberg überlebten, 327 Mann starben.

Stuttgart wurde von 1906-08 auf der Kaiserlichen Werft in Danzig gebaut, nach den Probefahrten wurde auch sie zeitweise wieder außer Dienst gestellt. Ab 1909 war sie Schulschiff für Maschinenkanonen. 1914 wurde sie Teil des IV. Aufklärungsgeschwaders der Hochseeflotte. 1916 nahm sie an der Schlacht von Skagerrak teil und überstand diese unbeschädigt. Ende 1916 wurde sie erneut außer Dienst gestellt, aber 1918 – nach einem Umbau zum Flugzeugmutterschiff – wieder mit der Flotte eingesetzt. Ende 1918 erfolgte die endgültige Außerdienststellung, 1920 die Auslieferung an Großbritannien, wo sie abgewrackt wurde.

Stettin wurde1906-07 bei der AG Vulcan in Stettin gebaut und war danach Teil der Flotte. Nach Kriegsausbruch war sie Flaggschiff der II. Unterseebootsflottille und in Helgoland stationiert. Am 28. August 1914 war sie an der Schlacht von Helgoland beteiligt, in der im Kampf gegen den britischen Spähkreuzer Fearless zwei Mann der Besatzung getötet und neun verwundet wurden. Ende 1914 wurde sie Teil des IV. Aufklärungsgeschwaders und nahm mit diesen an der Schlacht von Skagerrak teil. Dort starben acht Mann der Besatzung und 28 wurden verwundet. Ab 1917 wurde sie nur noch als Zielschiff für das Training von U-Booten verwendet, 1918 erfolgte die endgültige Außerdienststellung. Sie wurde als Kriegsbeute Großbritannien zugesprochen und von 1921-23 in Kopenhagen abgewrackt.

Der Bausatz

Die beiden Bausätze der Königsberg-Klasse von Blue Ridge Models sind überarbeitete Wiederauflagen der ursprünglich von Classic Warship herausgebrachten Exemplare. Zuvor waren sie von Midship Models vertrieben worden, von denen die Formen an Blue Ridge Models gingen. Wesentlicher Unterschied ist, dass bei der jetzigen Ausgabe alle Kleinteile aus Resin (und nicht mehr Weißmetall) hergestellt wurden und dazu ein Holzdeck beigelegt wurde.

Die Bausätze sind als Wasserlinienmodelle ausgelegt, wobei der Rumpf beider Bausätze (und der Bausätze der Dresden-Klasse) den gleichen Ursprung hat. Der Rumpf der Königsberg ist entsprechend 4 mm zu lang. Trotzdem sind die meisten Besonderheiten der Königsberg berücksichtigt, z.B. die etwas nach innen versetzten Positionen der vorderen 5,2 cm-Geschütze. Der einzige weitere Fehler neben der zu großen Länge könnte das Deckshaus zu sein, das als Verlängerung des Poopdecks nach vorne zum Deckhaus reicht, auf dem der Peilkompass stand. Auf dem Plan in Die Schiffe der Kaiserlichen Marine 1914-1918 und ihr Verblieb ist dort kein Deckhaus eingezeichnet. Leider habe ich keine Fotos gefunden, die das eindeutig belegen oder widerlegen. Auch der Wellenbrecher auf der Back scheint etwas zu kurz zu sein.

Abgesehen von diesen Unterschieden zum Original fallen die zu großen Bullaugen und die zu massiven Klappen vor den Positionen der 10,5 cm- und 5,2 cm-Geschütze auf. Auch der Wellenbrecher ist relativ dick ausgeführt.

Wie schon oben geschrieben, sind die Abmessungen des Rumpfs beider Bausätze identisch, so dass die Länge des Rumpfs der Nürnberg fast stimmig ist (nur etwas über 1 mm zu lang). Einige Unterschiede zwischen den beiden Schiffen sind berücksichtigt. So fehlt bei der Nürnberg das Deckshaus achtern. Die Unterschiede bei den Lüftern entsprechen einem Plan, die mir vorliegenden Fotos sind nicht eindeutig. Ob das Deckshaus hinter dem Kommandoturm vorhanden war, ist auch fraglich. An Bug und Heck fehlt die Zier, die bei Nürnberg bis zuletzt vorhanden war.

Hier noch die beiden Rümpfe im Vergleich (hier Teile von Midship Models bzw. Classic Warship), vorne die Königsberg, hinten die Nürnberg.

Die Kleinteile beider Bausätze sind weitgehend identisch. Lediglich die Brücke ist unterschiedlich - genauer, die Brückenflügel. Die Form des Brückendecks bei der Königsberg wirkt stimmig, bei der Nürnberg bin ich mir nicht sicher (mangels guter Fotos von oben). Bei den Originalen war das Steuerhaus hinten offen und zwischen ihm und dem Kartenhaus dahinter war ein offener Platz unterhalb des Signaldecks, während beim Bausatz Steuerhaus und Kartenhaus verbunden sind.

Sehr gut finde ich, dass für die 10,5 cm-Geschütze nur Rohr und Lafette aus Resin sind - das Schutzschild liegt als Fotoätzteil bei. Als leichte Geschütze liegen 5,2 cm-Geschütze bei, mit denen aber nur Nürnberg ausgerüstet war. Königsberg hatte 3,7 cm-Geschütze. Die Kreuzer hatten in Friedenszeiten ein Dampfbeiboot II. Klasse, ein Motorboot II. Klasse, eine Ruderpinasse II. Klasse, zwei Kutter II. Klasse, zwei Jollen II. Klasse und eine Gig II. Klasse. Im Kriegseinsatz sollte dies auf ein Dampfbeiboot II. Klasse, eine Ruderpinasse II. Klasse und zwei Kutter II. Klasse reduziert werden. Die im Bausatz enthaltenen Boote ähneln nur grob den Vorbildern, es liegt nur ein Dampfbeiboot bei, drei Kutter (?), zwei Gigs (?) und zwei Jollen (?).

Im Vergleich zum Original können eine Reihe von Details ergänzt werden, z.B. könnten die Lüfter neben dem Großmast sowie die Lüfter vor und hinter dem vorderen Schornstein besser detailliert werden. Neben den Geschützen achtern auf der Poop hatten beide Schiffe einen Wellenbrecher/Splitterschutz, eventuell wurde der auf Königsberg erst nach Fertigstellung nachgerüstet und später vom Umfang auch wieder reduziert. Die Positionen für die 5,2 cm-Geschütze achtern waren leicht nach innen versetzt. Ursprünglich hatten die Schiffe an beiden Masten nur je einen Scheinwerfer, zwischen 1910 und 1912 wurden die Plattformen erweitert und je zwei Scheinwerfer aufgestellt. Königsberg hatte anfangs eine Bugzier, die später entfernt und durch zwei Wappenschilder auf beiden Seiten des Bugs ersetzt wurde.

Die Fotoätzteile

Die Fotoätzteile sind in beiden Bausätzen identisch. Enthalten sind Schutzschilde für die 10,5 cm-Geschütze, Davits, Scheinwerferplattformen, Peilkompassplattform, Davits, Bootslager, Wanten, Laufsteg, Relings, Leitern, Teile der Brückenflügel, Sailinge und Steuerräder. Besonders positiv sind hier die geätzten Schutzschilde hervorzuheben (wenn man bedenkt, dass andere Hersteller stattdessen einfach hinten geschlossene Resinschilde beilegen).

Für die Wanten und Relings gibt es feinere Teile. Die Originale hatten überwiegend dreizügige Relings (die auf den Scheinwerferplattformen waren zweizügig), wobei die Abstände der Pfosten enger als bei den beigelegten Teilen waren.

Holzdeck

Für das Oberdeck mittschiffs und die beplankten Teile unter den Geschützen auf der Back und Poop liegt ein selbstklebendes Holzdeck bei.

Dessen Nutzung dürfte insbesondere die Darstellung der Planken auf der Back und Poop verbessern - wobei man die Resinteile davor erst fast wegschleifen müsste.

Die Anleitung

Die Anleitung des Königsberg-Bausatzes besteht aus einer Übersicht der Teile, einer Seitenansicht der Emden (nicht sehr hilfreich für den Bau der Königsberg!) und vier Zeichnungen, die den Zusammenbau erklären sollen. Die große Übersichtszeichnung zeigt eindeutig die Nürnberg (Schornsteinabstand!), die der Masten dagegen die Emden. Die dort angegeben Abmessungen für die Masten dürften also nicht zuverlässig sein. Angegeben sind die Durchmesser der Masten, Spieren und Rahe in Inch (Zoll). Die Länge der Teile soll durch die Linien dargestellt werden. Da allerdings die Anleitung in einem anderen Format als ursprünglich gedruckt wurde, sind die Längenangaben sowieso falsch.

Dazu kommt noch eine farbige Ansicht der Emden, erneut das falsche Schiff, und dazu entspricht das gezeigte Farbschema nicht dem Tropenanstrich (weder der Emden, noch der Königsberg!). Weitere Angaben zum Anstrich fehlen. Königsberg fuhr sowohl mit dem Standardanstrich als auch mit Tropenanstrich - letzteren hatte sie wahrscheinlich nur sehr kurz, als sie 1907 die Jacht Hohenzollern mit dem Kaiser an Bord geleitete. Der Standardanstrich bestand aus einem grauen Rumpf mit dunkelgrauer Wasserlinie. Oberhalb der Höhe des Schanzkleids mittschiffs war der Rumpf, alle Aufbauten, Schornsteine, Masten und Beiboote hellgrau gestrichen. Mittschiffs war das Oberdeck beplankt, genauso die Positionen um die 10,5 cm-Geschütze auf der Back und Poop. Back, Poop, Brücke, Deckshäuser, Laufsteg und Hängemattenkästen waren mit rotbraunem Linoleum belegt. Der Bereich um die Ankerketten und die Poller sowie die Schornsteinkappen waren schwarz. Beim Tropenanstrich wurde der graue Teil des Rumpfs und die Beiboote weiß und die hellgrauen Teile des Anstrichs mit Ocker ("gelb") übermalt.

Die Anleitung der Nürnberg entspricht, abgesehen von der Überschrift und dem abgedruckten Deckelbild der der Königsberg - hat also ähnliche Probleme.

Bisher habe ich keine Fotos finden können, die Nürnberg mit einem Tropenanstrich zeigen. Laut Groener wurde dieser 1910 abgeschafft - dem Jahr, in dem Nürnberg zum Kreuzergeschwader Ostasien verlegt wurde.

Es sollte relativ unproblematisch sein, aus dem Bausatz der Nürnberg die Schwesterschiffe Stettin und Stuttgart zu bauen. Stettin hatte während des Ersten Weltkriegs eine Reihe von interessanten Tarnschemen. Zwei davon sind in Kleine Kreuzer 1903-1918. Bremen- bis Cöln-Klasse auf Fotos zu sehen.

Quellen

Fazit

Zuerst einmal finde ich es sehr begrüßenswert, dass Blue Ridge Models diese Bausätze deutscher Kleiner Kreuzer wieder herausgebracht hat, passend zu den 100. Jahrestagen aus der Zeit des Ersten Weltkriegs  ab 2014. Sie stellen eine gute Grundlage zur Darstellung dieser beiden bekannten Schiffe dar. Durch das beigelegte Holzdeck und insbesondere die Fotoätzteilplatine werden auch nicht unbedingt weitere Zurüstteile benötigt. Hervorzuheben sind hier die fotogeätzten Schutzschilde der 10,5 cm-Geschütze. Man sieht den Bausätzen aber auch ihr Alter an, z.B. wenn man die Darstellung der Bullaugen und Wellenbrecher betrachtet. Auch gibt es noch einige andere Verbesserungsmöglichkeiten, die Anleitung ist lückenhaft und es fällt negativ auf, dass für beide Schiffe der gleiche Rumpf verwendet wurde, während tatsächlich Nürnberg länger war. Insgesamt sind die Bausätze, insbesondere der Bausatz der Nürnberg wegen der halbwegs richtigen Abmessungen

alt empfehlenswert

Lars

Fotos: Wolfgang und Lars

Wir danken Blue Ridge Models für das Bausatzmuster