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Museu de Marinha in Lissabon 2026: Teil 6
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Im Museu de Marinha in Belém, Lissabon sind auch Modelle von portugiesischen Marineschiffen aus der Zeit des Kalten Kriegs bis heute ausgestellt.
Südafrikanische Fregatte SAS Jan van Riebeeck (1/700, Umbau Starling Models) von Lars Scharff
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Das Original
Die südafrikanische Fregatte SAS Jan van Riebeeck (D278, ex HMS Wessex) war eines von zwei Schiffen, die ursprünglich als britische Zerstörer der W-Klasse, eine der Klassen der Emergency Destroyer, 1942-44 gebaut wurden und 1950 bzw. 1952 von der südafrikanischen Marine übernommen wurden. Ihr Schwesterschiff war Simon van der Steel (D237, ex HMS Whelp). Die beiden Zerstörer waren lange die stärksten Schiffe der südafrikanischen Marine. 1962-66 wurden beide Schiffe zu U-Jagd-Fregatten modernisiert (aber die D-Kennnummer beibehalten). Dieser Umbau wird teilweise als ähnlich zum britischen Typ 16 beschrieben, unterschied sich aber u.a. deutlich dadurch, dass statt Squid-U-Jagd-Mörsern Westland Wasp-U-Jagd-Hubschrauber die Hauptbewaffnung waren.
Küstenwachkutter USCGC Ingham 2024 in Key West
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Die USCGC Ingham (WHEC-35) gehört zur Treasury-Klasse der United States Coast Guard, einer Serie von sieben 1935-37 gebauten Hochseekuttern, die für Langstreckeneinsätze auf hoher See entwickelt wurden. Die Treasury-Klasse entstand in den 1930er Jahren als Antwort auf die wachsenden Anforderungen an Seenotrettung, Überwachung des Seeverkehrs, Bekämpfung von Schmuggel sowie später auch U-Boot-Abwehr und Geleitschutz. Die Schiffe waren die ersten US-Küstenwachkutter, die von Beginn an für den Einsatz eines Bordflugzeugs ausgelegt wurden. Insgesamt wurden sieben Einheiten gebaut. Die Schiffe blieben außerordentlich lange im Dienst und bewährten sich im Zweiten Weltkrieg, im Koreakrieg und im Vietnamkrieg.
Kreuzfahrtschiff OE Corinthian 2026 in Lissabon
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Die OE Corinthian ist das Typschiff einer bislang aus zwei Einheiten bestehenden Baureihe von Segelkreuzfahrtschiffen, die ursprünglich unter der Projektbezeichnung ‚Silenseas‘ entwickelt wurde. Die Schiffe werden seit 2024 für Orient Express Sailing Yachts gebaut, die zum französischen Hotelkonzern Accor gehört. Vorgesehen sind zunächst zwei Einheiten, die OE Corinthian und die OE Olympian; darüber hinaus bestehen Optionen für weitere Schiffe. Die Schiffe sind moderne Kreuzfahrtschiffe mit einem neuartigen Segelantrieb. Kennzeichnend sind drei über 100 Meter hohe Masten mit den starren SolidSail-Segeln, die einen erheblichen Teil des Vortriebs übernehmen können. OE Corinthian ist aktuell das größte Segelschiff der Welt.
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