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Deutsche Hohlstablenkboote der Ensdorf-Klasse und Minensuchdrohnen Seehund 2013-24 in Kiel und Rostock

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Veröffentlicht: 11. Oktober 2026

Hohlstablenkboote Auerbach

Die fünf Hohlstablenkboote der Ensdorf-Klasse (Klasse 352) waren als Minensucher gedacht. Das Minenräumen sollte dabei mit Hilfe von ferngelenkten Booten der Seehund-Klasse erfolgen. Diese waren mit einer magnetischen Spule (Hohlstab) in der Lage Magnetminen auszulösen, während eine geschleppte Geräuschboje akustische Minen auslösen sollte. Die Boote der Ensdorf-Klasse dienten zur Lenkung der Drohnen. Dies war Teil des TROIKA-Systems. Die Ensdorf-Klasse ersetzte die Hohlstablenkboote der Lindau-Klasse (Klasse 351). Ursprünglich wurden die fünf Boote der Ensdorf-Klasse als Minenkampfboote der Hameln-Klasse (Klasse 343) gebaut. Die Aufgabe der Hameln-Klasse, von der zehn Boote 1987-91 gebaut wurden, war ursprünglich das Minenlegen mit der Zweitaufgaben als Minensucher mit Minenräumgeschirr. Die Hameln-Klasse hatte den gleichen Rumpf wie die Minenjagdboote der Frankenthal-Klasse (Klasse 332), hatte aber nicht deren Elektromotor und Optimierung auf geringe Geräuschemissionen. Dafür waren sie mit zwei 4-cm-Geschützen und einem WM20/2-Feuerleitradar stärker bewaffnet. Der Radom des Radars über der Brücke ist der auffälligste Unterschied zwischen der Hameln- und Frankenthal-Klasse, da letztere über keine entsprechende Feuerleitung verfügt. Nach dem Ende des Kalten Kriegs schienen Minenleger nicht mehr notwendig zu sein. Deshalb wurden ab 1995 fünf Schiffe der Hameln-Klasse zu den Minenjagdboote der Kulmbach-Klasse (Klasse 333) und fünf - Pegnitz (M 1090), Hameln (M 1092), Auerbach (M 1093), Ensdorf (M 1094) und Siegburg (M 1098) - zu Hohlstablenkboote der Ensdorf-Klasse (Klasse 352) umgebaut. Beide Klasse behielten das auffällige Feuerleitradar über der Brücke, die Geschützbewaffnung wurde aber (später) auf ein 2,7-cm-Geschütz reduziert. Als sekundäre Aufgaben ist die Ensdorf-Klasse als Minenjagdboot mit entsprechenden Seefuchs-Drohnen ausgerüstet. Inzwischen sind alle Schiffe der Kulmbach-Klasse und drei der Ensdorf-Klasse außer Dienst gestellt. Ensdorf dient noch als Ausbildungshulk in Parow. Nur Pegnitz und Siegburg sind noch in Dienst und dienen auch als schwimmende Truppenwerbeplattform und Führungsboote. 

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Aeronauticum Deutsches Luftschiff- und Marineflieger­museum in Nordholz 2026: Außengelände

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Veröffentlicht: 10. Oktober 2026

Seefernaufklärer Lockheed P-3C Orion

Das Aeronauticum Deutsches Luftschiff- und Marineflieger­museum in Nordholz stellt eine größere Sammlung von Flugzeugen und Hubschraubern der Marineflieger der Bundesmarine/Deutschen Marine bzw. der Volksmarine sowie einige von anderen Teilstreitkräften aus. Hier Fotos einer Fairey Gannet AS.4, zwei Panavia Tornado IDS, einer Hunting Percival Pembroke C.Mk. 54, Bristol 171 Sycamore Mk 52, Lockheed P-3C Orion, Lockheed F-104G Starfighter, Hawker Sea Hawk, Bell UH-1D, MBB Bo 105 PAH 1, Mil Mi-8TB, Mil Mi-8S, VFW-Fokker 614, Breguet Atlantic, Suchoi Su-22M-4K, Dornier Do 28 D-2 Skyservant, Dornier Do 28 D-2 OU Skyservant, Fouga C.M. 170 Magister, Piaggo P-149D und Westland Sea King Mk 41.

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Deutsches Minensuchflugzeug Junkers Ju 52 MS (1/72, Italeri) von Norbert Thiel

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Veröffentlicht: 09. Oktober 2026
Minensuchflugzeug Junkers Ju 52 MS (1/72)

Das Original

Die Junkers Ju 52 gehörte zu den bekanntesten Flugzeugen der deutschen Luftfahrtgeschichte. Neben ihrer ursprünglichen Verwendung als Fracht- und Passagierflugzeug gab es verschiedene militärische Versionen. Eine besonders ungewöhnliche Variante war die Ju 52/3m MS, die zur Bekämpfung von Seeminen eingesetzt wurde.

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Deutsches Torpedoschiff SMS Zieten (1/700, Brown Water Navy Miniatures) von Lars Scharff

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Veröffentlicht: 08. Oktober 2026
Torpedoschiff SMS Zieten (1/700)

Das Original

Das 1875-76 gebaute deutsche Torpedoschiff SMS Zieten war eines der Urahne der hochseegängigen Torpedoträger. Sie gehörte zu den frühen Schiffen, die für den Einsatz von selbstfahrenden Torpedos entworfen wurden. Zieten erhielt hierfür ein Bug- und ein Heck-Torpedorohr (wobei letzteres durch das deshalb zweigeteilte Ruder ging). Sie fiel für ihre Zeit auch relativ schnell aus. Ihre Bewaffnung bestand anfangs nur aus Torpedorohren. Bei der Kaiserlichen Marine diente sie anfangs überwiegend zur Erprobung von Torpedos und stellte den Ausgangspunkt für die Entwicklung der Torpedokreuzer da, nicht nur bei der Kaiserlichen Marine, sondern auch bei anderen Marinen, darunter der italienischen und österreichischen-ungarischen Marine.

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