Eine Bismarck zu bauen ist wohl das Ziel jedes marineinteressierten Modellbauers und ich konnte mich da auch nicht ausschließen. Dass es aber mit der Zeit eine sehr große Zahl von Bismarcks werden würde, war so nicht vorgesehen. Ich erinnere mich an eine Bismarck aus einem Wilhelmshavener  Modellbaubogen in 1/250, an zwei Modelle von Airfix in 1/600, ein Revell Modell in ca. 1/570, jeweils ein Modell von Matchbox, Aoshima, Trumpeter und wiederum Revell in 1/700 und eines von Heller in 1/400. Alle diese Modelle habe ich im Laufe meines Lebens gekauft und auch gebaut. Dieses Typschiff der größten jemals in Deutschland gebauten Schlachtschiffklasse und seine tragische Geschichte übt halt eine große Faszination aus.

Das Original

Deutsche Schnellboote waren eine der besten Waffen der deutschen Marine im Zweiten Weltkrieg. Sie waren deutlich besser bewaffnet als die meisten ihrer Gegner, zumeist im Kampf mit britischen Schnellbooten, aber auch durch ihre hohe Geschwindigkeit in der Lage den häufigen Luftangriffen zu entkommen. Besonders erfolgreich waren sie im Kampf gegen Geleitzüge im Kanal. Mit zu den besten Booten gehörten die Schnellboote der S-100-Klasse, die letztendlich eine verbesserte Version des Typs S-38 darstellten.

 

21.05.1941 - 80 Jahre Unternehmen Rheinübung

 

Heute vor 80 Jahren, am 21. Mai 1941, liefen das deutsche Schlachtschiff Bismarck und der Schwere Kreuzer Prinz Eugen in den Korsfjord bei Bergen ein (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Bismarck ankerte im Grimstadfjord, Prinz Eugen weiter nördlich in der Kalvanesbucht, wo sie betankt wurde. Die beiden Schiffe, deren Vorstoß am Vortag schon von dem schwedischen Kreuzer Gotland gemeldet worden war, wurden dort von zwei britischen Aufklärungsflugzeugen des Typs Spitfire fotografiert. Bismarck und Prinz Eugen liefen am Abend wieder aus, um im Atlantik alliierte Konvois anzugreifen.

Das Original

Die USS Iowa (BB-61) war der Typschiff der Iowa-Klasse, ein schnelles und mit großkalibrigen Waffen ausgestattetes Schlachtschiff. Diese Klasse umfasste insgesamt vier Schiffe (USS New Jersey, USS Missouri und USS Wisconsin waren die Schwesterschiffe) und waren die größten je in USA gebauten Schlachtschiffe. Ihre Größe wurde durch den Wunsch bestimmt, sie über den Panama-Kanal, jederzeit von der Ost-zur Westküste oder umgekehrt zu verlegen.

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Die Arleigh Burke ist das Typschiff der gleichnamigen amerikanischen Zerstörerklasse. Die Kiellegung erfolgte am 6.12.1988 und der Stapellauf bei Bath Iron Works am 16.9.1989. Die offizielle Indienststellung erfolgte nach ausgiebigen Erprobungsfahrten am 4.Juli 1991. Benannt ist das Schiff nach dem US-Admiral gleichen Namens.

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Die Nowik (Новик, Novik) war ein sogenannter Geschützter Kreuzer der Kaiserlichen Russischen Marine, der auf der Schichauwerft in Danzig konstruiert und gebaut wurde. Am 29.2.1900 erfolgte die Kiellegung, der Stapellauf am 2.8.1900 und die Auslieferung an den Auftraggeber am 3.5.1901. Auf Grund ihrer Schnelligkeit – sie galt als schnellster Kreuzer ihrer Zeit – wurden von Russland zwei sehr ähnliche Schiffe, die Izumrud und die Schemtschug auf russischen Werten gebaut.

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Das französische Schlachtschiff Danton war Typschiff einer Klasse von sechs Einheiten. Sie wurde nach dem französischen Revolutionsführer Georges Danton benannt und im Arsenal von Brest gebaut. Die Schwesterschiffe waren Condorcet, Diderot, Mirabeau, Vergniaud und Voltaire. Sie wurden noch vor dem Stapellauf der Dreadnought konzipiert und trugen noch die bereits überholte Bestückung mit unterschiedlichen Haupt- und Sekundärgeschützen.

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Das US-amerikanische Schnellboot PT-596 war eines der 80' Elco und war als Motor Torpedo Boat klassifiziert. Es wurde 1944-45 von Electric Boat Co. in der Werft Elco Works in Bayonne gebaut und wurde danach in den Pazifik verlegt. Es war aber an keinen Kampfhandlungen mehr beteiligt und wurde schon 1946 wieder gestrichen.

 

14.09.1937 - 80 Jahre Zweiter Chinesisch-Japanischer Krieg

 

Vor 80 Jahren setzte die Kaiserlich Japanische Marine drei Flugzeugträger, Hosho, Kaga, und Ryujo, im Zweiten Chinesisch-Japanischen Krieg ein (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Die Hosho wurde zusammen mit Ryujo eingesetzt. Im Juli und August wurden sie in der Schlacht um Shanghai eingesetzt und ihre Flugzeuge unterstützten die eigenen Truppen und flogen Bombenangriffe auf diverse Ziele. Im September wurden sie in den Süden verlegt, wo ihre Flugzeuge in der Region um Guangzhou (Kanton) Angriffe flogen und u.a. den chinesischen Kreuzer Chao Ho versenkten. Im Oktober verlegten sie erneut nach Shanghai, wo Hosho ihre Flugzeuge an Ryujo abgab und nach Japan zurück gerufen wurde, wo sie umgebaut wurde. Die drei japanischen Träger stellten in der Anfangsphase die gesamten verfügbaren japanischen Flugzeuge um Shanghai und Guangzhou.

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Das deutsche Katapultschiff (Schleuderschiff) Bussard wurde zusammen mit seinem Schwesterschiff Falke für die deutsche Luftwaffe gebaut. Das Katapult war 60,5 m lang und ermöglichte den Start von Flugzeugen bis zu 20 t Startgewicht, darunter Blohm & Voss Bv 138 sowie Dornier Do 18 und Do 24. Es reichte über einen großen Teil der Schiffslänge. Die Aufbauten fielen minimalistisch aus, um den Flugzeugen nicht im Weg zu sein. Achtern konnten Flugzeuge geparkt werden, sie wurden mithilfe eines Landesegels und eines Krans an Bord gebracht.