
Die Fairey Swordfish wurde als Torpedobomber und Aufklärer für die britischen Marineflieger entworfen. Die Maschine flog 1934 zum ersten Mal und diente ab 1936 bei den Marinefliegern. Es wurden insgesamt 2391 Maschinen 1936-44 gebaut, die neben der Fleet Air Arm der Royal Navy noch bei der Royal Air Force, der kanadischen und niederländischen Marine dienten. Die Mk II-Version wurde 1943 eingeführt. Sie erhielt Flügelunterseiten aus Metall, um Raketen abfeuern zu können. Solche Swordfish dienten im großen Umfang zur U-Jagd, u.a. von Geleitflugzeugträgern.
Die Fairey Swordfish ist 10,9 m lang, hat eine Spannweite von 13,9 m und ein maximales Startgewicht von 7,6 t. Der Antrieb erfolgte über einen 690 PS-starken Sternmotor, womit 124 kn (230 km/h) erreicht wurden. Die Besatzung bestand aus zwei bis drei Mann, die Bewaffnung aus zwei 0,077-cm-Maschinengewehren (eines starr nach vorne, eines schwenkbar nach achtern), Raketen, Bomben, einem Torpedo oder einer Mine.
Die Fairey Swordfish Mk II HS618 wurde von Blackburn gebaut und im Mai 1943 an die 834 Naval Air Squadron ausgeliefert. Sie diente vom Geleitflugzeugträger HMS Hunter zum Geleit von Konvois im Atlantik. Sie wurde im Sturm im Hangar von einer Seafire beschädigt, deren Befestigungen sich gelöst hatten. Sie war danach nicht mehr flugfähig und diente nur noch zu Ausbildungszwecken. Sie ist heute als Mk I P4139 der 813 Naval Air Squadron bemalt. Ich fotografierte sie im November 2025 im Fleet Air Arm Museum in Yeovilton:











Weitere Fotos von Fairey Swordfish:
Lars (Fotos, Text), Daniel Villhauer (Fotos)