
Die japanischen Fregatten Tone (とね, DE-234) und Abukuma (あぶくま, DE-229) gehören zu den sechs 1988-93 gebauten Einheiten der Abukuma-Klasse. Die Klasse wird von der japanischen Marine als Geleitzerstörer klassifiziert. Sie fiel deutlich größer als die vorhergehenden Chikugo- und Ishikari/Yubari-Klassen aus. Deshalb konnte hier im Gegensatz zu den Vorgängerklassen auf einem Schiff Anti-Schiffs-Raketen (Harpoon) und ein U-Jagd-Raketenstarter mit größerer Reichweite (ASROC) kombiniert werden. Es ist aber zur Flugabwehr nur ein Phalanx-Nahbereichsabwehrgeschütz vorhanden, es gibt auch keinen Hubschrauberhangar. Ursprünglich sollten mehr Schiffe gebaut werden, allerdings wurde die Klasse auf sechs Schiffe begrenzt, als begonnen wurde, die Zerstörer der Hatsuyuki-Klasse zu Distrikteinheiten zu verlegen und sie durch neuere Zerstörer bei den Geleitflottillen zu ersetzen. Die Abukuma-Klasse soll bis 2027 durch Fregatten der Mogami-Klasse ersetzt werden. Es gibt die Berichte, dass die Philippinen drei bis fünf der Schiffe übernehmen wollen.
Die Abukuma-Klasse ist 109,0 m lang, 13,4 m breit und verdrängt voll beladen 2900 t. Der Antrieb erfolgt durch zwei Dieselmotoren mit 9300 PS und zwei Gasturbinen mit 27.000 PS, womit sie 27 kn erreichen. Die Besatzung besteht aus 120 Personen.
Bewaffnung
1 x 7,62 cm L/62 OTO Melara
1 x 2 cm Phalanx-Nahbereichsabwehrgeschütz
8 Harpoon-Anti-Schiffsraketen (zwei Vierfachstarter)
8 ASCROC-U-Jagdraketen (ein Achtfachstarter)
6 x 32,4 cm-Torpedorohre (zwei Drillingsrohre)
Abukuma wurde 1988-89 von Mitsui in Tamano und Tone 1991-93 von Sumitomo in Uraga (Yokosuka) gebaut. Sie gehören beide zum 12. Geleitgeschwader in Kure.
Von der Abukuma-Klasse gibt es Bausätze von Hasegawa im Maßstab 1/700, die jeweils Teile für zwei Modelle enthalten.
Die Tone lag im Mai 2024 in der JMU-Werft in Kure zur Überholung:


















Abukuma war zum gleichen Zeitpunkt im Marinehafen Kure zu sehen:
Lars (Fotos, Text), Hendrik Schütte (Fotos)







