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NNT: H-Klasse (1/700) Drucken
Montag, 17. Juli 2006 um 12:07

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Modell: Schlachtschiff H-Klasse H-39
Hersteller: NNT Modell+Buch
Maßstab: 1:700
Art. Nr: 70011
Preis: ca. 144 €
Inhalt: 189 Resinteile, 1 Photoätzteileplatine, 1 Flaggensatz, 1 farbige Seiten- und Draufsichtsdarstellung, 1 Bauplan in DIN A3, 1 Risszeichnung in DIN A3, 1 Seite technische Daten.

Original

Das bei Blohm + Voss am 15.7.1939 auf Kiel gelegte Schlachtschiff H-Klasse, war eines von 6 Schiffen, die gemäß des Z-Plans bis 1944 fertig gestellt werden sollten. Geplant waren die Schiffe H, J, K, L, M, N, von denen lediglich H und J begonnen wurden. Jedoch wurden am 10.10.1939 die Arbeiten wieder eingestellt und anschließend wurden diese Schiffe wieder abgebrochen. Die schon vorhandenen 40,6 cm Rohre der schweren Artillerie fanden in Küstenbefestigungen in Norwegen zum Schutze von Narvik und in der Batterie Lindemann bei Blanc Nez an der Kanalküste Verwendung.

Technische Daten:

  • Länge: 277,9 m
  • Breite: 37,2 m
  • Max. Verdrängung: 66900 to
  • Geschwindigkeit: 30 Knoten

Bewaffnung:

  • 8 x 40,6 cm
  • 12 x 15 cm
  • 16 x 10,5 cm Flak in Doppellafette
  • 16 x 3,7 cm Flak in Doppellafette
  • 32 x 2 cm 8 x Vierlingsflak
  • 6 x 53,3 cm Torpedorohre unter der Wasserlinie
  • 2 x Arado 196 A

Bausatz

Der Rumpf misst sage und schreibe 39,4 cm, das erste Aufbautendeck ist schon mit abgegossen. Eine sehr feine in Abschnitte geteilte Plankenstruktur ist auf dem Deck mit dargestellt.

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Detail Bugbereich: Beachte den filigranen Wellenbrecher. Eine umlaufende Klebenut ist zum Aufbringen von Relings eingelassen.

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Detail des mittleren Rumpfbereiches: Beachte die detaillierten Seitenwände der Aufbauten mit Türen sowie die Sockel für die Beiboote.

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Detailansicht des Hecksbereiches: Hier sieht man wunderschön die Führungsschienen, Poller, den Drehtisch für das Bordflugzeugkatapult die Hangartore, etc.

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Die Türme der schweren und Mittleren Artillerie und die Lafetten der 10,5 cm Flak: Sehr dünner Trägerfilm gleich wenig Schleifarbeit

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Schornsteinköpfe, E-Messhauben, Plattformen und Decksteile: Alle Aufkantungen sind superfiligran und so nur in Resin herstellbar.

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Schornsteine und Aufbautenteile:

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Das Bordflugzeug, Kranzubehör, Kleinteile für die Entfernungsmesser: Der Bordflieger wird aus fünf Resinteilen und zwei Fotoätzteilen zusammengesetzt.

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Die Boote und Barkassen: Die Boote sind von hoher Gussqualität und feiner Detaillierung. Gut bemalt und mit Ätzteilen aus dem GMM Satz für Schiffe der Kriegsmarine versehen, sind sie alllein schon ein Blickfang.

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Rohre der Bewaffnung, sowie Lafetten der leichten Flak: Resinrohre sind immer so eine Sache. Obgleich sehr gut gegossen, stellt sich dennoch die Frage: Verziehen sie sich oder haben die Teile über Jahre Bestand? Eine High Tech Ausführung mit gedrehten Messingrohren und Relings sowie Holzsockel wird es für 18 € Aufpreis geben. Die 40,6 cm Rohre gibt es auch extra.

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Die Fotoätzteileplatine und die Kriegsflagge als Decal: Leitern, Anker, Kranzubehör und -ausleger, Vierlingsflaks, Katapult, Propeller, Ankerwinschen, Radarmatten, Niedergänge.

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Anleitung

Die Risszeichnung:

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Der Bauplan:

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Farbige Darstellung als Bemalungsanleitung:

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Erste Eindrücke beim Bau:

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Vorteile:

Super filigrane Teile, keine Nacharbeit an den Resinteilen erforderlich. Tolle Ätzteileplatine und schönes Flaggendecal. Sehr gut gegen Transportschäden mit Luftpolsterfolie verpackt.

Nachteile:

Mastdetails und Info dazu (Rahen oder keine, Leitern oder keine) fehlen im Bauplan.

Fazit

Erster Bausatz dieses Schiffes überhaupt. Eigentlich wollte ich erst einmal etwas anderes bauen, aber dieser Kit schreit danach: Bau mich! Ein imposantes Schiff, obgleich nur ein Projekt seiner Zeit, dass in keiner Sammlung von Schiffen der Kriegsmarine fehlen sollte. Wer es detaillierter haben möchte greift zu dem 18 € teureren High Tech Bausatz mit Relings und gedrehten Messingrohren.

Martin