Modellsuche

Suchen


Fregatte Jupiter - Teil 7: Takelung des Vorstengestagsegel Drucken
Sonntag, 11. Juni 2006 um 11:41

Bugspriet und Blinde


Thematisch gehören Bugspriet und Blinde noch zu den unteren Rahen. Bei der Baubeschreibung waren beide aber noch nicht fertig.
Hier ein Blick auf den aktuellen Zustand der Galion. Bugsprietzurring, Tausendbein mit Tauwerk der Blinde, Bugsprietbackstage und die Sprietpferde nach französisch - kontinentaler Methode sind zu sehen

Das Vorstengestagsegel


Wie schon einmal erwĂ€hnt teile ich das Modell beim Auftakeln in verschiedene Ebenen ein. Dabei lehne ich mich an die Unterteilung der Masten an. Die Untersegel samt Stagen bilden die erste Ebene, danach kommen die Marssegel und schließlich die Bramsegel.
Auf dem folgenden Bild ist das Vorstengestagsegel zu sehen, das ich thematisch noch zur Marssegelebene zĂ€hle. Das Segel ist nach der gleichen Methode wie die Marssegel hergestellt. Einer der DrĂ€hte ragt aus dem Segel heraus. Er wird in eine Bohrung auf dem KlĂŒverbaum gesteckt, das Segel hat dadurch eine feste Verbindung zum Modell und kann ausgerichtet werden.
Die schwarzen Gebilde am Segel sind Ösen, mit denen das Segel auf dem Borgstag auf- und abgleiten kann. Ich habe mich dafĂŒr entschieden einen Borgstag zu setzen. Das genaue Arrangement kann man aus der Chapman Zeichnung nicht zweifelsfrei entnehmen.
Die Ösen bestehen aus schwarzem Zwirn, der ĂŒber einen Drahtstift verknotet wurde. Der Knoten wurde mit Klebstoff fixiert und der Zwirn direkt am Knoten abgeschnitten

Hier ist das Segel am Modell angebracht. Der Verbindungsdraht wurde schwarz angemalt und wird von der Zurring zwischen Segel und KlĂŒverbaum verdeckt. Die feste Verbindung zwischen Segel und Schiff fĂ€llt so gar nicht weiter auf.
In der "HĂ€ngematte" wurde das Segel bei nicht Gebrauch gestaut, es war kein Erholungsbereich fĂŒr die Mannschaft ;-) An das Wohlbefinden der Crew dachte damals kaum jemand. Das Netz besteht aus einem StĂŒck Vorhangstoff, die Spreizlatten aus einem mehrfach gespaltenem StĂŒck Zahnstocher.
Durch den Block unterhalb der HĂ€ngematte lief der sog. Niederholer. Das Segel kommt nĂ€mlich nicht von alleine runter wenn der Wind drin steht. Man muß ganz schön dran zerren, wie ich aus eigener Erfahrung weiß.

Hier noch ein Blick auf das komplette Segel

Und hier das Stagsegel im Kontext zum gesamten Modell

Nach den Marssegeln folgen die Bramsegel, das Kreuzbramsegel ist schon provisorisch am Mast. Die Takelung von Bulinen und Brassen kommt ganz zum Schluß, da dieses Tauwerk den Zugriff auf die Belegstellen stark einschrĂ€nkt. Der letzte Abschnitt des Auftakelns ist die Platzierung von aufgeschossenem Tauwerk an den NagelbĂ€nken und auf Deck. Momentan steht lediglich ein ĂŒberschĂŒssiges StĂŒck Zwirn an den Belegstellen.