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Japanischer Schlachtkreuzer Akagi (1/700, Fujimi) von Holger Schulz Drucken
Dienstag, 18. April 2017 um 05:00

Das Original

Urspr√ľnglich wurde die Akagi (ŤĶ§Śüé) als zweiter Schlachtkreuzer der Amagi-Klasse im Rahmen de 8-8 Flottenbauprogramms der Kaiserlichen Japanischen Marine geplant. Nach den vier existierenden Schlachtkreuzern der Kongo-Klasse stellten sie das Schlachtkreuzerpendant der im Bau befindlichen Schlachtschiffe der Tosa-Klasse (Tosa, Kaga) dar, die wiederum eine Vergr√∂√üerung der Nagato-Klasse waren. Beide Klassen sollten zehn 40,6 cm-Gesch√ľtze f√ľhren. Nach dem Washingtoner Flottenabkommen durften die zwei Schiffe der Nagato-Klasse (Nagato, Mutsu) fertiggestellt werden, die Tosa-Klasse war abzubrechen und die Amagi-Klasse (begonnen waren Amagi, Akagi) durfte zu Flugzeugtr√§gern umgebaut werden. 1923 wurde die Amagi beim grossen Kanto Erdbeben in Yokosukua im Dock irreperabel besch√§digt, an ihrer Stelle wurde die Kaga zum Flugzeugtr√§ger konvertiert. Die Akagi und die Kaga wurden mehrfach verbessert und sanken beide w√§hrend der Schlacht um Midway.

In der Kaiserlich Japanischen Marine wurden (Schlacht)kreuzer nach bedeutenden Bergen und Schlachtschiffe nach alten Präfekturen benannt, Flugzeugträger eigentlich nach mystischen Wesen. Akagi ist benannt nach dem "roten Berg" in der Guma Präfektur... 

Das Modell

Das Modell stellt einen fiktiven Bauzustand dar. Ich habe, da auf den im Internet zu findenden Pl√§nen nicht genau definiert, die Position der Entfernungsmesser der Mittelartellerie ver√§ndert, da mir die Bausatzposition unplausibel erschien. Ansonsten stellt mein Modell die Akagi als Schlachtkreuzer dar, der irgendwann in der Mitte der 1920er Jahre in einem unbekannten s√ľdjapanischen oder s√ľdpazifischen Hafen auf Rede liegt dar. Die Besatzung ist mit der Bordroutine besch√§ftigt, das Schiff den Friedenzeiten entsprechend gepflegt. Gro√üe Modernisierungen haben noch nicht stattgefunden...

Holger Schulz