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FlyHawk: britischer Aufklärer Fairey Seafox und Supermarine Walrus (1/700) Drucken
Samstag, 26. November 2016 um 06:00

Fairey Seafox und Supermarine Walrus (Deckelbild)

Modell: WW2 Royal Navy Aircraft II
Hersteller: FlyHawk
Maßstab: 1/700
Material: Polystyrol (Spritzguss), Fotoätzteile, Abziehbilder
Art.Nr.:  FH1130
Preis: 12,4 € (bei NNT)

Flyhawk hat einen zweiten Satz Royal Navy Flugzeuge in 1/700 veröffentlicht. Dieses Set enthält Flugzeuge die normalerweise auf Kreuzern und Schlachtschiffen eingesetzt wurden. Im Set enthalten sind:

• 6 Fairey Seafox
• 6 Supermarine Walrus

Die Seafox ist eine interessante Wahl, da so wenige produziert wurden und nur wenigen auf Schiffen verwendet wurden.

Fairey Seafox

Die Fairey Seafox war ein britisches Aufklärungsflugzeug der 30er Jahre, das von Fairey für die Flotte entworfen und gebaut wurde. Der Entwurf sah den Katapultstart vom Deck eines Leichten Kreuzers vor und kam im Zweiten Weltkrieg zum Einsatz. Von den 66 gebauten Einheiten wurden zwei als Landflugzeuge gefertigt. Der Erstflug des Prototypen fand am 27. Mai 1936 statt und die Erste der 64 Serienflugzeugen wurde 1937 ausgeliefert. Der Rumpf war eine Ganzmetall-Monocoque-Konstruktion. Die Flügel hatten Metallvorderkanten, ansonsten wurde der Flügel mit Stoff bedeckt. Die Seafox wurde von einem 16-Zylinder-395 PS (295 kW) luftgekühlten Napier Rapier H Motor angetrieben. Die Einsatzgeschwindigkeit lag bei 171 km/h und hatte eine Reichweite von 710 km.

Obwohl sich die Seafox gut handhaben lies, wurde kritisiert, dass sie untermotorisiert war. Auch die Motorkühlung war schlecht und die Landegeschwindigkeit höher war als gewünscht. Im Jahre 1939 spielte eine Seafox beim Angriff auf das deutsche Schlachtschiff Admiral Graf Spee eine Rolle. Die eingesezte Seafox unterstütze die Feuerleitstelle als vorgeschobener Beobachter. Dies führte zu der Zerstörung des Schiffes nach der Schlacht am Río de la Plata.

Die Seafox blieb bis 1943 im Dienst der Royal Navy. Sie operierten während des ersten Teils des Krieges von den Kreuzern HMS Emerald, HMS Neptun, HMS Orion, HMS Ajax, HMS Arethusa und HMS Penelope und den bewaffneten Handelsschiffen HMS Pretoria Castle, HMS Asturias und HMS Alcantara.

Supermarine Walrus

Die Supermarine Walrus (ursprünglich Supermarine Seagull V) war ein britisches einmotoriges amphibisches Aufklärungsflugzeug, das von R. Mitchell entworfen wurde. Der Jungfernflug fand l im Jahre 1933 statt. Es wurde vom Fleet Air Arm (FAA) benutzt, kam aber auch Royal Air Force (RAF), der Royal Australian Air Force (RAAF), der Royal Neuseeland Navy (RNZN) und der Royal Neuseeland Air Force (RNZAF) zum Einsatz.

Es war der erste britische bordgestützte Aufklärer, der ein vollständig einziehbares Hauptfahrwerk und ein vollständig geschlossenes Cockpit hatte. Der Rumpf wurde als Ganzmetall-Zelle gefertigt. Entworfen als bordgestützter Aufklärer der Royal Navy kam die Walrus auf Kreuzern und Schlachtschiffen zum Einsatz. Später übernahm die Walrus eine Vielzahl anderer Rollen ein. Besonders als Rettungsflugzeug zur Bergung notgewasserten Piloten. Die Walrus wurde während des ganzen Zweiten Weltkriegs eingesetzt. Insgesamt wurden 740 Maschinen gebaut.

Der Bausatz

Der Bausatz enthält zwölf kleine Spritzlinge (sechs Seafox, sechs Walrus).

Die Seafox setzt sich aus sieben Plastikteilen und drei Fotoätzteilen zusammen. Wobei man noch wählen kann, ob man den Propeller und die Verstrebung am Rumpf für den oberen Flügel auch mit Fotoätzteilen ersetzten möchte.

Die Walrus besteht aus zehn Plastikteilen und es kommen zusätzlich sechs Fotoätzteile zum Einsatz. Wer möchte kann auch hier den Propeller, die Motorverstrebung und die Verstrebung der Schwimmer mit Fotoätzteilen ersetzen.

Die Details der Modelle sind für diesen Massstab bemerkenswert. Selbst die Flügel weisen feine Oberflächendetails auf, ohne das Flügelprofil zu dick erscheinen zu lassen. Beide Modelle können auch mit gefalteten Flügeln dargestellt werden.

Abziehbilder

Die Abziehbilder sind dem Standard entsprechen gedruckt. Es werden aber nur die Hochheizabzeichen zur Verfügung gestellt. Einheiten spezifische Markierungen fehlen.

Anleitung

Die Anleitung ist gut gegliedert, sollte aber wegen den Optionen genau studiert werden. Die Farbangaben sind „nur“ für das Mr. Hobby- und Tamiya-Sortiment angegeben.

Fazit

Die Seafox und die Walrus sind definitiv eine gute Option für versierte Modellbauer, die ihre Modelle mit mehr Details versehen möchten. Die Modelle sind eher nicht für Neueinsteiger geeignet.

alt empfehlenswert

Robert Espenschied

Wir danken FlyHawk für das Bausatzmuster