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Zerstärer Z 39 (Dragon, 1/350) von Peter van Buren Drucken
Samstag, 19. November 2011 um 07:00

 

Zerstörer-Spezialwoche (Typ 1936A/B)

 

Zerstörer Z 39

Der Zerstörer Z 39 war eines der Schiffe des Typs 1936 A (Mob). Diese Zerstörer fielen sehr groß aus und waren mit ihren 15 cm-Geschützen auch sehr stark bewaffnet. Allerdings war ihre Seetüchtigkeit nicht optimal, verstärkt wurde das Problem durch den 15 cm-Zwillingsturm auf der Back. Die 15 cm-Geschütze waren handbedient und hatten wegen der schweren Munition insbesonders bei schwerer See eine geringe Feuergeschwindigkeit. Dazu war die Hochdruck-Antriebsanlage störanfällig.

Z 39 war 127 m lang, 12 m breit und verdrängte 3597 t. Ihre zwei Turbinensätze leisteten 70 000 PS, womit 38,2 kn bei den Probefahrten erzielt wurden. Die Bewaffnung bestand aus fünf 15 cm SKC/36 (ein LC/38-Zwillingsturm und drei LC/36-Einzellafetten), 14 x 3,7 cm, 12 x 2 cm und acht 53,3 cm-Torpedorohre (zwei Vierlinge). 60 Minen konnten mitgeführt werden.

Z 39 wurde von 1940-43 auf der Germania-Werft in Kiel gebaut. Sie wurde anfangs im Kattegat und Skagerrak eingesetzt, ab Mitte Februar 1944 in der Ostsee. Am 23.6. wurde sie in Baltischport von einer russischen Fliegerbombe beschädigt, während der Reparatur in den Deutschen Werken in Kiel wurde sie am 24.7. bei einem Luftangriff erneut beschädigt. Erst am 1.4.1945 war sie wieder voll einsatzbereit und wurde bis zur Kapitulation wiederholt zum Landzielbeschuss eingesetzt. Am 3.5. schleppte sie das durch einen Minentreffer beschädigte alte Schlachtschiff Schlesien nach Swinemünde ein. Zuletzt evakuierte sie Flüchtlinge und Truppen aus Swindemünde und Hela.

Z 39 wurde der USA zugesprochen und als DD-939 als Testschiff benutzt, bevor sie 1947 an Frankreich verkauft wurde, wo sie als Ersatzteilspender für Hoche (ex Z 25) und Marceau (ex Z 31) diente. Bis 1963 diente sie noch als Ponton in Brest, 1969 wurde sie abgewrackt.

Zerstörer Z 39

Die Z 39 wurden aus dem Dragon-Bausatz im Maßstab 1/350 gebaut und mit Fujimi-Figuren belebt.

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Peter van Buren

(Text über Original von Lars,

Artikel ursprünglich erschienen auf ModelWarships.com)