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Japanese Hybrid Warships Drucken
Freitag, 15. Januar 2010 um 07:00

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Titel: Japanese Hybrid Warships
Autor: Hans Lengerer
Verlag: PP / Modelhobby
Erscheinungsjahr: 2009
ISBN: 978-83-60041-38-3
Seiten: 232
Fotos: 176
Preis: ca. 55 € 

Inhalt

Das Buch behandelt alle während des Pazifikkrieges aus der Not der Lage heraus entstandenen Um- und Neubauten an Hybridschiffen. Durch den Verlust der vier Träger bei Midway und der dadurch entstandenen Lücke in der weitreichenden Seeaufklärung durch Flugzeuge wurde ein Notbauprogramm ins Leben gerufen. Es wurden Untersuchungen angestellt, inwiefern die vorhandenen Artillerieträger mit Ausnahme von Yamato und Musashi zu Flugzeugträgern bzw zu flugzeugtragenden Schiffen umgerüstet werden könnten. Dabei stellten sich einzig Ise und Hyuga als vernünftige Plattformen zum Umbau heraus. Da die Mogami bei Midway schwer beschädigt worden war, wurde beschlossen, sie bei dem notwendigen aufwändigen Werftaufenthalt ebenfalls zu einem Hybriden umzubauen.

Weiterhin beschreibt das Buch die von vornherein als flugzeugtragende U-Boote entworfene I-400-Klasse. "Nebenprodukt" des I-400-Projekts war die Umrüstung der sich in Bau befindlichen U-Boote des Typs I-13, welche von der Konstruktion her kleiner waren und somit wenig Ressourcen in Anspruch nahmen.

Zu jedem Schiff/U-Boot wird ein strategischer und technischer Hintergrund sowie die Einsatzgeschichte aufgezeigt. Viele, zum Teil bislang unveröffentlichte Schwarz-Weiß-Fotos und computeranimierte fiktive Bilder zeigen die Schiffe in unterschiedlichen Situationen. Sehr interessant ist eine auf vier Seiten abgedruckte Abfolge von Farbaufnahmen, welche von einem 1946 entstandenen Film stammen, die die auf Grund gesetzten Schlachtschiffe Ise und Hyuga zeigen.

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Vier beidseitig bedruckte Faltpläne liegen dem Buch bei. Auf diesen und den zahlreichen Abbildungen im Buch werden die unterschiedlichen Schiffstypen als teils dreidimensionale Computeranimationen und teils in Seiten-, Drauf-, Front- und Heckansichten gezeigt sowie einzelne Elemente der Aufbauten und Ausrüstungsgegenstände wiedergegeben. Die Zeichnungen auf den Faltplänen und im Buch sind in den modellbauüblichen Maßstäben 1:25, 1:50, 1:100, 1:200, 1:350 und 1:700 abgedruckt.

 

Fazit

Dieses Buch widmet sich dem Modellbauer und allen Marineinteressierten. Man findet einen ausführlichen geschichtlichen Hintergrund und durch die computeranimierten Bilder, die Fotos und die Planzeichnungen Anregungen zum Bau der größtenteils in verschiedenen Maßstäben erhältlichen Bausätze. Auch wenn es auf Englisch geschrieben ist und recht teuer, ist es aufgrund der Informationsfülle dennoch

alt empfehlenswert


Sven