| Revell: Queen Mary 2, 1/700 |
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| Sonntag, 21. Februar 2010 um 07:00 |
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Modell: Kreuzfahrtschiff Queen Mary 2 Das OriginalSie ist ein Passagierschiff der Superlative. MIt 150.000 BRT ist die Queen Mary 2 der Cunard Line eines der größten, längsten, höchsten und prachtvollsten Passagierschiffe, das je gebaut wurde. Sie kann bis zu 2.620 Passagiere aufnehmen, sowie 1.253 Mann Besatzung und besticht durch stilvoll-luxuriöses Ambiente, ausgedehnte Promenadendecks und luxuriöse Unterbringung - dreiviertel der Kabinen haben einen Balkon. Die Queen Mary 2 bietet weiterhin zehn Restaurants, das weltweit erste schwimmende Planetarium und die größte Weinkollektion auf See. Ihre Länge beträgt sage und schreibe 345 Meter. Die Höhe von 72 Metern wird duch 14 Passagierdecks gefüllt; damit ist sie höher als die Freiheitstatur oder der London Tower. Sie ist das erster Schiff ihrer Klasse seit Indienststellung der Queen Elizabeth 2, das wieder als Transatlantikverbindungsschiff gebaut wurde. Mit ihrem langen, eleganten und widerstandsfähigem Rumpf und dem leistungsstarken Antrieb wurde sie speziell für Transatlantikfahrten konstruiert; von Europa (Southhampton, England) nach Nordamerika (New York) in 6 Tagen. Die Queen Mary 2 wird durch vier Rolls-Royce/Alstom Mermaid Elektromotorenaggregate (Leistung: je 21.5 MW) angetrieben, jedes wiegt beinahe 300 Tonnen. Die elektrische Versorgung für den Antrieb und den Hotelbetrieb wird durch vier Dieselmotoren und zwei Gasturbinen gewährleistet, die insgesamt 12 DMW erzeugen. Mit 86 MW Standardantriebsleistung kann das Schiff eine Geschwindigkeit von mehr als 29 Knoten erreichen und ist damit eines der schnellsten Passagierschiffe, die je in Dienst gestellt wurden. Zitat aus der Bauanleitung von Revell Der BausatzAls ich von Revell das Bausatzmuster erhielt, dachte ich erst, dass sich der Mitarbeiter aus dem Lager vergriffen hat, denn nach dem Öffnen des Pakets hatte ich einen sehr großen Karton in der Hand und ich musste wirklich erst mal nachsehen, dass dort der Maßstab 1/700 drauf stand. Aber die Lieferung war korrekt und ich hatte einen Bausatz in den Händen, der die Verpackung eines Flugzeugträgers übertrifft. Nach dem Öffnen konnte ich ein wenig durchatmen. Im Karton war noch ein wenig Luft, aber trotzdem war er sehr gut gefüllt. Insgesamt 16 Spritzlinge bilden die Grundlage für den Bau (in der Anzahl sind auch mitgezählt die beiden Rumpfhälften, das große Deck und der Ständer (zum Präsentieren des Modells als Vollrumpfausführung). Von diesen 16 Spritzlingen sind die beiden Weißen auf dem letzten Bild doppelt vorhanden, um die ganzen Rettungsboote für das Schiff zu erhalten. Fangen wir mit den größten Teilen des Bausatzes an. Die beiden Hälften für den Rumpf. Wie oben bereits erwähnt sind diese für ein Modell mit Vollrumpf gefertigt. Zur Versteifung erhalten sie später noch zwei Stege und ein großes Zwischendeck, so dass man zum momentanen Zeitpunkt davon ausgehen kann, dass später beim fertigen Modell dort keine Probleme auftauchen sollten. Auf der Außenhaut sind feinste Linien aufgeprägt, die später beim Bemalen helfen bzw. beim Erstellen eines Wasserlinienmodells auch beim Abtrennen des Unterwasserschiffes helfen sollten. Einziger Kritikpunkt ist die Darstellung der Stabilisatoren und der Bugstrahlruder. Die Erstgenannten sind im eingefahrenen Zustand dargestellt und die drei Bugstrahlruder sind nur als Kreise dargestellt. Dort wäre es sicher schön gewesen, wenn man wenigstens einen Teil des Tunnels dargestellt hätte. Das Zwischendeck ist in einem Stück gespritzt. Damit entgeht man der Gefahr, dass man später beim fertigen Modell eine unschöne Fuge hat, die bei einem 700er Modell doch sehr auffallen würde. Man findet dort feine Linien für die Decksplanken, ein paar Rettungsinseln und auch die Lagerorte für die Ersatzflügel der Antriebpropeller, die das Schiff in einer nicht unerheblichen Zahl mit sich führt. Aus leidvoller Erfahrung weiß ich, wie lang' es dauert, bis Schiffspropeller neu gebaut bzw. repariert werden, so dass es sich für den Reeder sicher rechnet, diese als Ersatzteile mitzuführen, dass etwaige Blätter kurzfristig ausgetauscht werden können. Nachdem wir uns das Deck angesehen haben, wollen wir auch gleich noch die weiteren Seitenwände betrachten, die gleich darauf montiert werden. Auch diese sind wie das Zwischendeck einteilig ausgeführt, so dass sie über die gesamte benötigte Länge gehen und man dort auch keinen unschönen Spalt für Nacharbeiten befürchten muss. Auf der Rückseite findet man viele Auswerfermarken. Bis auf ein paar Kleine an den Unterkanten einiger Fenster sind sie dann aber von Außen nicht zu sehen und ich denke, bei der Vielzahl der Fenster werden sie dem Betrachter auch nicht auffallen, wenn man sich bei drei vier Fenstern die Arbeit spart, diese kleinen Bereiche weg zu schaben. Als letztes großes Bauteil wollen wir schnell noch den Displayständer betrachten. Der ist in einem Stück ausgeführt und wird dann später das Schiff in der Vollrumpfversion tragen. es gibt ein paar kleine Unebenheiten an den Stellen, wo auf der Unterseite die Versteifungen sind. Der Bau später wird zeigen, ob dort nachgearbeitet werden muss, oder ob diese allein mit Farbe unsichtbar zu machen sind. Nach den größeren Teilen, sollen nun die Gießäste betrachtet werden, die die ganzen Kleinteile tragen. Insgesamt sind noch 10 Stück davon vorhanden, wobei zwei davon aus durchsichtigem Plastik bestehen und zwei Äste doppelt vorhanden sind. Die nächsten zwei Äste tragen wieder Teile für die Decks und Aufbauten. Der Linke sehr dominant den Großteil des obersten Decks, auf dem dann später auch noch Aufbauten, wie Schornstein und Masten montiert werden. Außerdem ist auch ein Teil des Vordecks und die beiden auffälligen Namenszüge, die oben beim Schornstein des Schiffes geführt wird. Für vorne am Bug gibt es entsprechende Decals. Das Decksteil ist wieder mit den Planken ausgeführt, die durch kleine erhabene Linien dargestellt werden. Bemerkenswert sind auch die dargestellten, mitschiffsgelegenen Pools und Whirlpools, sowie der für die hintere Kante der Aufbauten. Kommen wir zu den Ästen mit der "Massenware". Jeder dieser Äste ist zweifach vorhanden. Auf dem Linken finden wir die beiden restlichen Gondeln für den Hauptantrieb, zwei weitere Schlote. Vervollständigt wird das Ganze durch die 11 Davitpaare (pro Ast), die dann für die Halterungen der Rettungsboote dienen. Abgerundet werden die Spritzgussteile durch zwei Gießäste mit Klarsichtteilen. Diese beinhalten auf dem ersten Ast u.a. Teile für die beiden oben erwähnten Spielfelder für Tennis und Basketball. Außerdem einige Verglasungen für die Erker längsseits der Aufbauten und dann die Windfänge, die sich an den Oberdecks entlang befinden. Bevor es zu den gedruckten Bestandteilen geht, noch ein paar Detailansichten von verschiedenen Bauteilen. Als Erstes sieht man einen der eingefahren dargestellten Stabilisatoren. Gefolgt wird dieser von einem Bild vom Vordeck, wo man die Plankenstruktur erkennt und die acht Aufnahmen für die als Ersatz mitgeführten Propellerblätter (mittig des Bildes).Auf dem dritten Bild sieht man einen Ausschnitt aus den Seitenwänden, die die Außenkabinen des Schiffs ergeben. Wie man sieht, sind dort sehr viele Balkone vorhanden. Als kleines Manko kann man dort vielleicht anmerken, dass diese nachher beim gebauten Modell nicht weiter aufgewertet werden, sprich dort keine Relings oder sonstige Absperrungen sind, so dass man beim Bau vielleicht noch mal überlegen sollte, ob man da irgendwie Abhilfe schaffen kann, da das doch eine sehr markante Stelle ist. Die folgenden Bilder zeigen einmal die Abdeckung für den Schornstein, einen Ausschnitt aus dem Ast für die Davits und das Letzte eine Aufnahme von den Oberteilen zweier Beiboote. Die DecalsDie Decals hat Revell auf einem hochglänzenden Trägerfilm drucken lassen. Bis auf die Flaggen, die vorne an die Gösch sollen, kann man auf den Decals keinen Versatz erkennen und bei den Flaggen fällt er auch nur beim Union-Jack-Teil des Red Ensigns auf. Auch sind jetzt noch aufgefallen, dass auch Wellenbilder für die Whirlpools mitgeliefert werden, die ich fälschlicherweise oben "unterschlagen" habe. Neben den Flaggen und Pools finden sich diverse Decals für die Beiboote, die Spielfelder (Tennis, Basketball, Schach, Shuffleboard). Die AnleitungDie Bauanleitung ist 20 Seiten stark. Nach den Sicherheitshinweisen und die Aufstellung der Farben und Teile etc. geht es dann auf Seite 6 mit den Bauschritten los. Diese sind wie gewohnt strukturiert und den ersten Betrachtungen nach auch übersichtlich gestaltet, so dass beim Bau eigentlich keine Probleme auftauchen sollten. Insgesamt wird der Bau in 56 Bauschritten gezeigt, wobei die letzten Beiden, die Positionen der Decals beschreiben. FazitRevell hat mit der Queen Mary 2 wieder den zivilen Sektor bedient und mit einer Formenneuheit ein recht junges Schiff auf den Markt gebracht. Abgesehen von den kleinen Abstrichen hinsichtlich der Auswerfermarken bei den Längsseitenwänden und den fehlenden Umrandungen kann man sagen, dass Revell mit diesem Bausatz wieder ein schönes Schiffsmodell produziert hat.
ist.
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