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Flämische Galeone, 1593 - Teil 5: Der Rumpfbau III Drucken
Montag, 13. Juli 2009 um 07:00
Flämische Galeone

Im heutigen Teil des Bauberichts werden die Decks weiter ausgebaut und der Rumpf beplankt. Als erstes wird der untere Spiegel mit 0,6 mm Furnierstreifen beplankt.

Flämische Galeone

Weitere Einrichtungen bzw. Bauteile müssen nun zwischen dem Batterie- und dem Haupteck sowie auf dem Hauptdeck aufgebaut werden.

  1. Vorsteven
  2. Vorfallknecht (mit gedrehten Scheiben)
  3. "Fuß" des Fockmastes (bei vielen Galeonen dieser Zeit stand der Fockmast ungefähr in der Mitte des Vorstevens, d.h. ganz vorne. Deswegen konnte man den Fuß des Bugspriets nicht in der Achsenlinie des Rumpfes befestigen.)
  4. kleines Spill
  5. Treppen der vorderen Niedergänge zwischen Batterie- und Hauptdeck.
  6. großes Spill
  7. Treppen der hinteren Niedergänge
  8. Großfallknecht
  9. Ladeöffnungen, abgedeckt mit heraunehmbaren Grätings

Spätestens jetzt müssen wir das Kabelaar auf dem Batteriedeck montieren.

Damit es nicht zu langweilig wird, fangen wir mit der äusseren Beplankung an. Die untere Beplankung und die Beplankung des Hauptdecks habe ich aus 6x2 mm Ahornleisten angebracht.

Über das Beplanken werde ich irgendwann einen kleinen Exkurs schreiben; fürs erste nur so viel:
Für die Imitation der Kalfaterung benutze ich fast immer schwarzen Fotokarton, ca. 0,2 mm stark. Die 120 mm lange Leisten klebe ich mit der Kante auf ein kleines Blatt Karton. Dann schneide ich an der Kante den Karton ab. Anschließlich schleife ich die beiden breiteren Seiten der Leisten ein wenig ab.

 

Bevor auch der hintere Teil des Hautdecks ( die Planken der Kapitänskajüte ) beplankt serden kann, müssen die Teile des Kolderstock  sowie ein vorläufiges Ruderblatt provizorisch angebracht werden, um den einwandfreien Betrieb des Ruders prüfen zu können. Ich wolllte unbedingt eine voll funktionsfähige Ruderanlage einbauen.

Flämische Galeone
  1. Ruder
  2. Ruderpinne
  3. Werbel
  4. Kolderstock

Nun werden die mittleren Spanten verlängert um den Rumpf kopfüber auf der Helling zu montieren. Auf beiden Seiten des Kielbretts werden zwei Leisten geklebt, so dass der Kiel in der Rumpfmitte 11 mm breit ist. Zum Bug und Heck wird der Kiel auf 9mm verjüngt. Danach beplanken wir den Rumpf bis zum Kiel.

 
Flämische Galeone

Laszlo Szeibel