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Revell: USS Olympia 1/240 Drucken
Freitag, 28. Januar 2005 um 21:10

Modell: USS Olympia
Hersteller: Revell
Maßstab: Boxscale
Art. Nr.: H 443
Preis ca.: nicht mehr im Handel
Teile: ca. 120

Geschichtlicher Hintergrund


"You may fire when ready, Gridley." Mit diesen Worten eröffnete Commodore George Dewey die Schlacht in der Bucht von Manila, die dazu führte das Spanien als Macht im Pazifik ausschied. USS Olympia war als Flagschiff der US Pazifik Flotte auch das Flagschiff von Dewey.
Die USS Olympia wurde am 17. Juni 1891 auf Kiel gelegt. Stapellauf war am 5 November 1892. Am 5 Februar 1895 wurde sie unter Captain John J. Read in Dienst gestellt. Nach der Schlacht von Manila wurde sie über den Suez-Kanal und das Mittelmeer nach Boston verlegt. Dort wurde sie am 8 November 1899 außer Dienst gestellt.
Nach der erneuten in Dienststellung im Januar 1902 gehörte die Olympia zur Atlantik-Flotte. Dort tat sie erst Dienst als Flagschiff des Karibischen Geschwaders.
Beginnend mit dem 2 April 1906 war die Olympia wieder außer Dienst gestellt. Diese Zeit verbrachte Sie zuerst in Norfolk und dann in Annapolis wo sie zur Ausbildung von Midshipmen diente. Am 6 März 1912 erreichte Sie Charleston wo sie als schwimmende Unterkunft diente.
Mit dem heraufziehen des Krieges wurde die Olympia gegen Ende des Jahres 1916 wieder in Dienst gestellt und diente als Flagschiff der Patrol Force Atlantic Fleet. Sie patroullierte vor Nova Scotia und begleitete Convoys bevor sie am 28 April 1918 Charleston in Richtung Murmansk, Rußland verließ. Dort schloss sie sich am 24 Mai 1918, während der Krise die durch die russische Revolution ausgelöst wurde, einem allierten Verband an. Gegen Ende des Krieges verlegte die Olympia erst nach Portsmouth, England, und anschließend ins Mittelmeer.
Nach einem kurzen Aufenthalt in Charleston gegen Ende des Jahres 1919 tat die Olympia bis 1921 weiter Dienst im Mittelmeer. Am 25 Mai 1921 wurde sie in Philadelphia zum Flagschiff der Ausbildungseinheiten der Atlantik-Flotte. In dieser Funktion war Sie auch an der Testversenkung von SMS Frankfurt und SMS Ostfriesland beteiligt.
Am 3 Oktober 1921 verließ die Olympia Philadelphia in Richtung LeHavre um die sterblichen Überreste des "Unbekannten Soldaten" für die Bestattung auf dem Arlington National Cemetery heimzubringen.
An der Mündung des Potomac wurde Olympia auf dem Rückweg am 9 November von der North Dakota (BB-29) und der Bernadou (DD-163) erwartet. Nachdem sie erneut zur Ausbildung von Midshipmen gedient hatte, wurde Sie am 9 Dezember 1922 in Philadelphia wieder außer Dienst gestellt. Am 30 Juni 1931 wurde Olympia als IX-40 reklassizifiert. Am 11 September 1957 wurde Sie schließlich an die Cruiser Olympia Association übertragen.
Seit dem Januar 1996 befindet Sie sich im Independence Seaport Museum.

Technische Daten


4 Einheiten gebaut
Länge 104,85 m zwischen den Loten x Breite 16,15 m
Verdrängung 5870 Tonnen
13500 PS; 2 Vertical, Triple Expansion Engines, 2 Schrauben
Geschwindigkeit 21 Knoten
Bewaffnung
4 × 20,3 cm Kanonen in 2 Zwillingstürmen
10 × 12,7 cm Kasemattgeschütze
14 × 6-Pfünder
6 Torpedorohre
412 Mann Besatzung

Der Bausatz




Das Datum auf meiner Bauanleitung weist mit 1974 einen älteren Bausatz aus. Ürsprünglich wurde der Bausatz im Jahre 1959 veröffentlicht jedoch über die Jahre immer mal wieder aufgelegt. Dementsprechend gering waren meine Erwartungen an den Bausatz. Zu meinem Glück bin ich positiv überrascht worden.
Der Bausatz besteht aus mehreren Ästen plus zweiteiligem Rumpf. Die Äste sind recht sauber gegossen und teilweise sehr gut detailliert. Selbiges gilt auch für den Rumpf. Auch die beiligenden Decals sind in meinen Augen in Ordnung.

Einziger Wermutstropfen sind in meinen Augen die an den Rumpf fest angegossenen Relingstützen. Aber dies läßt sich zum Glück mit Hilfe der After Market Industrie beheben.



Fazit


Mit ein wenig Arbeit läßt sich aus dem Bausatz ein sehenswertes und nicht alltägliches Modell erstellen.
Wer sich für das Schiff interessiert, dem sei diese Website empfohlen:
http://www.spanamwar.com/olympia.htm