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Baubericht Hawker Sea Fury 1/72, Teil 4 Drucken
Freitag, 08. Juni 2007 um 01:08
Titel4 Der Bausatz enthĂ€lt zusĂ€tzliche Treibstofftanks und vier Raketen als FlĂŒgellasten. Die QualitĂ€t der Raketen ist so schlecht, dass ich auf den Anbau verzichtete. Die beiden Zusatztanks konnte ich glĂŒcklicherweise ĂŒberarbeiten. Den BehĂ€ltern fehlt eine umlaufende Schweißnaht, die Pylone sind zu lang und ihre Form ist ebenfalls falsch.
Tank1Die Fuge zwischen Pylon und Tank konnte ich leicht mit einer Messerklinge eingravieren. Um die umlaufende Schweißnaht des Tanks nachzubilden, wurde der BehĂ€lter zur HĂ€lfte in Modelliermasse „versenkt“. Dann wurde ein Messer vorsichtig ĂŒber die OberflĂ€che der Knetmasse gefĂŒhrt bis der Nahtverlauf tief genug angerissen war, um einer Graviernadel ausreichend FĂŒhrung zu geben.Tank2Die Kerbe wurde dann so tief aufgehobelt, dass ich einen Kupferdraht einkleben konnte. Das ist nicht ganz vorbildgetreu, sieht aber schon besser aus. Zum Schluss wurde der Pylon um fast 50% gekĂŒrzt und die Kontur der hintere Kante verĂ€ndert.Tank3Hier noch ein Klassiker, den man an allen FlĂŒgeln des Bausatzes vorfindet: Wenig aerodynamisches Vierkantprofil.FlaechenprofilDie Arbeiten waren soweit fortgeschritten, das das MittelstĂŒck der TragflĂ€chen nun mit dem Rumpf verbunden werden konnte.Rumpf1Außer den beiden Spalten gab nicht viel zu tun. Sie waren zwar breit genug um mit eingelegten Sheetstreifen zu arbeiten, aber es geht schneller mit 2k-Modelliermasse. Zuerst wird die Masse in den Spalt eingearbeitet.Rumpf2Anschließend wird sie mit einem nassen WattestĂ€bchen glatt gestrichen. Fertig ist die Grobarbeit. SpĂ€ter werden mit Feinspachtel die letzten Unebenheiten egalisiert. Rumpf3Auf der Unterseite gab es mehr zu tun. Im Rohzustand sah die Bodengruppe so aus.Rumpf4Aber eigentlich mĂŒsste es so aussehen wie auf dem nĂ€chsten Bild. Die Hauptproblemzonen habe ich eingekreist. Der Modellboden ist flach und dadurch sitzen die TragflĂ€chen zu tief. Die auf dem Originalfoto erkennbare Teildurchdringung der FlĂŒgel durch den Rumpf existiert praktisch nicht. Die Auswurföffnungen fĂŒr die HĂŒlsen und die Zerfallsgurte fehlen und der Anschluss der LufteinlĂ€sse –beim Modell gibt es nur den Steuerbordeinlass – ist miserabel ausgefĂŒhrt. Bildquelle: http://www.airliners.net, PhotoID: 1011002Rumpf5Die HĂŒlsenauswĂŒrfe konnten mit einem kleinen ScheibenfrĂ€ser hergestellt werden.
Um die Unterseite des Rumpfes besser darzustellen, habe ich erneut zu Magic Sculp Modelliermasse gegriffen, eine lange Wurst auf den Rumpfboden gelegt und sie mit einem runden Messergriff in Form gewalzt. Rumpf6Mit 120er Schleifpapier wurde die endgĂŒltige Form herausgearbeitet.Rumpf7Auf die Vorderseite der UnterflĂŒgel wurde ebenfalls ein Klecks Modelliermasse aufgetragen. Außerdem wurden an den vorderen FlĂŒgelwurzeln zwei neue EinlĂ€sse fĂŒr die Motorluft angelegt. Es folgten noch ein-zwei Schichten Tamiyaspachtel bis ich mit der Rumpfform zufrieden war.
Lutz