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Deutscher Großer Kreuzer SMS Hansa (1/250, HMV) von Klaus Lingenauber
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Ende des 19. Jahrhunderts beeindruckten Kriegsschiffe durch ihre eigenwilligen Formgebungen. Mein Kartonmodell von S.M.S. Hansa im Maßstab 1/250 zeigt solch ein Abbild des damaligen Zeitgeschmacks mit hochgetürmten Aufbauten, sichelförmigen Bug mit hoher Back, einer massiven Brückenstruktur, Geschützkasematten, Kreuzerheck mit Balkon, drei Schornsteine und einem schweren Gefechtsmast. Ein Gruß aus der Kaiserzeit in Form eines Schiffes, bei dessen Aussehen natürlich auch die technisch/taktischen Anforderungen eine Rolle spielten.
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Britische Fähre Ben-my-Chree (1/700, Eigenbau) von Jim Baumann
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Das Original
Die SS Ben-my-Chree (Name aus dem Manx-Gälischen, sinngemäß „Mädchen meines Herzens“) war ein britischer Raddampfer mit Eisenrumpf der Isle of Man Steam Packet Company und wurde 1875 in Dienst gestellt. Sie war das zweite Schiff der Reederei, das diesen traditionsreichen Namen trug; ein gleichnamiger Vorgänger aus dem Jahr 1845 war noch als hölzerner Raddampfer ausgeführt gewesen. Die Ben-my-Chree von 1875 entstand in einer Phase des systematischen Flottenausbaus, in der die Reederei ihre älteren Holzschiffe durch größere, leistungsfähigere Eisendampfer ersetzte. Sie ähnelte zeitgleichen Schiffen wie der King Orry (1871) und der Snaefell (1876), die ebenfalls für den kombinierten Personen-, Post- und Stückgutverkehr im Irischen Meer ausgelegt waren. Im Vergleich zu ihren unmittelbaren Vorgängern bot sie verbesserte Maschinenleistung und höhere Reisegeschwindigkeit, blieb jedoch noch der klassischen Bauart mit seitlichen Schaufelrädern verpflichtet, während später Schraubendampfer aufkamen.
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Japanische Fregatten Tone und Abukuma 2024 in Kure
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Die japanischen Fregatten Tone (とね, DE-234) und Abukuma (あぶくま, DE-229) gehören zu den sechs 1988-93 gebauten Einheiten der Abukuma-Klasse. Die Klasse wird von der japanischen Marine als Geleitzerstörer klassifiziert. Sie fiel deutlich größer als die vorhergehenden Chikugo- und Ishikari/Yubari-Klassen aus. Deshalb konnte hier im Gegensatz zu den Vorgängerklassen auf einem Schiff Anti-Schiffs-Raketen (Harpoon) und ein U-Jagd-Raketenstarter mit größerer Reichweite (ASROC) kombiniert werden. Es ist aber zur Flugabwehr nur ein Phalanx-Nahbereichsabwehrgeschütz vorhanden, es gibt auch keinen Hubschrauberhangar. Ursprünglich sollten mehr Schiffe gebaut werden, allerdings wurde die Klasse auf sechs Schiffe begrenzt, als begonnen wurde, die Zerstörer der Hatsuyuki-Klasse zu Distrikteinheiten zu verlegen und sie durch neuere Zerstörer bei den Geleitflottillen zu ersetzen. Die Abukuma-Klasse soll bis 2027 durch Fregatten der Mogami-Klasse ersetzt werden. Es gibt die Berichte, dass die Philippinen drei bis fünf der Schiffe übernehmen wollen.
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Norwegischer Patrouillenbomber Northrop N-3PB 2025 in Gardermoen
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Der norwegische Patrouillenbomber Northrop N-3PB wurde für die norwegischen Marineflieger aus der Northrop A-17 entwickelt. Die Maschine sollte als Aufklärer und Bomber dienen. Norwegen wollte nach der deutschen Annektion des Sudetenlands sowohl der Armee als auch der Marine mit neuen Flugzeugen verstärken. Es wurde ein gemeinsamer Typ gesucht, aber kein geeigneter gefunden, der auch als Schwimmerflugzeug gebaut werden konnte. Deshalb wurde für die Marine die N-3PB 1940 kurz vor dem deutschen Überfall auf Norwegen bestellt, konnten aber erst 1941 ausgeliefert werden. Die 24 Maschinen wurden an die norwegischen Exilstreitkräfte ausgeliefert, die ins britische Militär integriert waren. Das Training erfolgte in Kanada, der Einsatz dann mit der No. 330 (Norwegian) Squadron RAF von Reykjavík, Akureyri und Búðareyri auf Island aus. Die geleiteten von dort Konvois und jagten U-Boote. Ab 1942 wurden die N-3PB durch Catalina-Flugboote mit größerer Reichweite und Zuladung ergänzt und immer mehr in sekundäre Rollen verdrängt. 1943 wurden sie durch Sunderland-Flugboote ersetzt als die Staffel nach Oban, Schottland verlegt wurde.
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