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4. Internationale Schiffsmodellbautage Hamburg 2026: Teil 1

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Veröffentlicht: 14. Oktober 2026

Modellmarine/IG Waterline-Stand

Am letzten Wochenende, am 10. und 11. Oktober 2026, fanden im Internationalen Maritimen Museum Hamburg die 4. Internationalen Schiffsmodellbautage Hamburg statt. Zwischen der gewaltigen Modellsammlung des Museums waren die Stände der verschiedenen Aussteller über fünf Decks verteilt. Hier der Stand von Modellmarine/IG Waterline mit den Themen 70 Jahre Bundesmarine/Deutsche Marine und 250 Jahre USA/US Navy:

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Schlachtschiff USS Florida (1/700, Niko Model) von Bernd Villhauer

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Veröffentlicht: 13. Oktober 2026
Schlachtschiff USS Florida (1/700)

Das Original

Die USS Florida (BB-30) war das Typschiff der Florida-Klasse, einer kleinen Klasse von Dreadnought-Schlachtschiffen der US-Navy, zu der nur zwei Einheiten gehörten (USS Florida BB-30 und USS Utah BB-31). Die Klasse entstand als Fortentwicklung der vorangehenden Delaware-Klasse mit ähnlichem Artilleriekonzept (fünf Doppeltürme auf der Mittschiffsachse). Die zwei Schiffe der Klasse wurden 1909-11 gebaut.

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Spanischer Zerstörer Lepanto (1/350, Tamiya) von Manuel González

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Veröffentlicht: 12. Oktober 2026
Zerstörer Lepanto (1/350)

Das Original

Die Lepanto (D 21), ehemals USS Capps (DD-550), gehörte zur spanischen Lepanto-Klasse, einer aus fünf Zerstörern der amerikanischen Fletcher-Klasse bestehenden Schiffsklasse. Die Schiffe wurden im Rahmen des amerikanisch-spanischen Militärhilfeprogramms an Spanien abgegeben, bildeten einen wichtigen Bestandteil der Modernisierung der spanischen Marine in der Nachkriegszeit und dienten von 1957-88.

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Deutsche Hohlstablenkboote der Ensdorf-Klasse und Minensuchdrohnen Seehund 2013-24 in Kiel und Rostock

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Veröffentlicht: 11. Oktober 2026

Hohlstablenkboote Auerbach

Die fünf Hohlstablenkboote der Ensdorf-Klasse (Klasse 352) waren als Minensucher gedacht. Das Minenräumen sollte dabei mit Hilfe von ferngelenkten Booten der Seehund-Klasse erfolgen. Diese waren mit einer magnetischen Spule (Hohlstab) in der Lage Magnetminen auszulösen, während eine geschleppte Geräuschboje akustische Minen auslösen sollte. Die Boote der Ensdorf-Klasse dienten zur Lenkung der Drohnen. Dies war Teil des TROIKA-Systems. Die Ensdorf-Klasse ersetzte die Hohlstablenkboote der Lindau-Klasse (Klasse 351). Ursprünglich wurden die fünf Boote der Ensdorf-Klasse als Minenkampfboote der Hameln-Klasse (Klasse 343) gebaut. Die Aufgabe der Hameln-Klasse, von der zehn Boote 1987-91 gebaut wurden, war ursprünglich das Minenlegen mit der Zweitaufgaben als Minensucher mit Minenräumgeschirr. Die Hameln-Klasse hatte den gleichen Rumpf wie die Minenjagdboote der Frankenthal-Klasse (Klasse 332), hatte aber nicht deren Elektromotor und Optimierung auf geringe Geräuschemissionen. Dafür waren sie mit zwei 4-cm-Geschützen und einem WM20/2-Feuerleitradar stärker bewaffnet. Der Radom des Radars über der Brücke ist der auffälligste Unterschied zwischen der Hameln- und Frankenthal-Klasse, da letztere über keine entsprechende Feuerleitung verfügt. Nach dem Ende des Kalten Kriegs schienen Minenleger nicht mehr notwendig zu sein. Deshalb wurden ab 1995 fünf Schiffe der Hameln-Klasse zu den Minenjagdboote der Kulmbach-Klasse (Klasse 333) und fünf - Pegnitz (M 1090), Hameln (M 1092), Auerbach (M 1093), Ensdorf (M 1094) und Siegburg (M 1098) - zu Hohlstablenkboote der Ensdorf-Klasse (Klasse 352) umgebaut. Beide Klasse behielten das auffällige Feuerleitradar über der Brücke, die Geschützbewaffnung wurde aber (später) auf ein 2,7-cm-Geschütz reduziert. Als sekundäre Aufgaben ist die Ensdorf-Klasse als Minenjagdboot mit entsprechenden Seefuchs-Drohnen ausgerüstet. Inzwischen sind alle Schiffe der Kulmbach-Klasse und drei der Ensdorf-Klasse außer Dienst gestellt. Ensdorf dient noch als Ausbildungshulk in Parow. Nur Pegnitz und Siegburg sind noch in Dienst und dienen auch als schwimmende Truppenwerbeplattform und Führungsboote. 

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