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Chilenischer Marineschlepper Lientur (1/700, Yacare Scale Models) von Lars Scharff
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Das Original
Der chilenische Marineschlepper Lientur (ATF-60) dient für den Einsatz in der Antarktis, u.a. der Versorgung der chilenischen Forschungsstationen dort, als Such- und Rettungsschiff, Bergungsschlepper, Tonnenleger, Patrouillenschiff sowie zur Bekämpfung von Wasserverschmutzung und Katastrophenhilfe. Das Schiff wurde ursprünglich als Ankerziehschlepper Havila Neptune für Havila Shipping ASA gebaut. Das Schiff beruht auf dem Design Havyard 842. Ankerziehschlepper dienen zur Unterstützung von Bohrinseln und Rohrlegern, z.B. um diese zu Schleppen und insbesondere um deren Anker zu verlegen. Die Schiffe des Designs Havyard 842 zeichnen sich durch für ihre geringe Größe hohe Zugkraft aus und große Windenkapazität aus. Sie haben einen gegen Eis verstärkten Rumpf (Eisklasse 1E), sind seetüchtig und können auf dem Arbeitsdeck über 1000 t Ladung transportieren. Sie haben ein dynamisches Positionierungssystem und sind auch zur Feuerbekämpfung ausgerüstet. Von dem Design Havyard 842 wurden 14 Schiffe 2008-22 in Norwegen, China, Indien und der Türkei gebaut.
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Starling Models: britischer Zerstörer HMS Agincourt (1/700)
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Modell: HMS Agincourt 1957. Battle class destroyer 1943 Type
Hersteller: Starling Models
Maßstab: 1/700
Material: Resin (3D-Druck), Fotoätzteile, Abziehbilder
Art.Nr.: STK49
Preis: 53,95 € (beim Hersteller)
Das Original
Der britische Zerstörer HMS Agincourt (D86) war erste Schiff des 1943-Typs der Battle-Klasse. Von der Battle-Klasse wurden insgesamt 26 Schiffe 1942-51 gebaut, von dem 1943-Typ wurden acht Schiffe 1943-47 gebaut - und weitere 16 Schiffe unfertig verschrottet oder storniert. Der 1943-Typ erhielt einige Verbesserungen gegenüber den ersten 16 Schiffen der Battle-Klasse (1942-Typ): als Feuerleitgerät für die Hauptartillerie wurde ein in den USA produziertes Mk 37 verwendet. Die Brücke wurde etwas erhöht und als Ausgleich fiel der Rumpf breiter aus. Das 10,2-cm-Geschütz hinter dem Schornstein wurde durch ein 11,4-cm-Geschütz ersetzt, so dass die Hauptartillerie um 25% verstärkt wurde. Statt der Hazemayer-4-cm-Zwillingslafetten wurden STAAG-Zwillingslafetten eingebaut, die allerdings schwerer waren, so dass nur drei statt vier an Bord kamen. Die Vierlingstorpedorohre wurden durch Fünflinge ersetzt. Statt Wasserbomben kam ein Squid-Mörser als U-Jagd-Bewaffnung zum Einsatz. Damit erhielt der 1943 eine verbesserte Feuerleitung und eine verstärkte und modernere Bewaffnung.
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Spanische Karavelle Pinta (1/65, Artesanía Latina) von Norbert Windrich
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Das Original
Die Pinta war eines der drei Schiffe von Christopth Kolumbus, der 1492 Amerika entdeckte. Er landete auf der Insel Hispaniola in der Karibik. Das grundsätzliche Aussehen des Schiffs ist in etwa bekannt, es handelt sich dabei um einen Dreimaster mit zwei Rahen und einem Lateinsegel. Die Größe des Schiffes ist unklar. Zur damaligen Zeit gab es keinerlei Pläne, es wurde nach Erfahrung der Schiffsbaumeister gebaut. Das Schiff ist ein Standardschiff der damaligen Zeit und recht stabil.
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Italienische Patrouillenfregatten Francesco Morosini und Raimondo Montecuccoli in Taranto 2026
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Die italienische Patrouillenfregatten Francesco Morosini (P431) und Raimondo Montecuccoli (P432) gehören zu neun Schiffen der Thaon di Revel-Klasse (Pattugliatore Polivalente d’Altura, PPA), die seit 2016 für die italienische und indonesische Marine gebaut wurden bzw. werden. Die Klasse wurden als Patrouillenschiffe entworfen, die modular ausgelegt sind. Es gibt zwei Mehrzweckbereiche: mittschiffs zwischen den Aufbauten und achtern unter dem Hubschrauberdeck. Hier können Module in der Größe von acht bzw. fünf 20-Fuß-Containern untergebracht werden, z.B. für die humanitäre Hilfseinsätze oder die Unterstützung von Spezialkräften. Aufgabe war z.B. die Überwachung großer Seegebiete, z.B. zur Bekämpfung von Piraten und Interventionen mit leichten Kräften, d.h. ähnliche Aufgaben wie die deutsche Baden-Württemberg-Klasse. Die Thaon di Revel-Klasse wurde allerdings von Anfang so entworfen, dass sie zu vollwertigen Kampfschiffen ausgerüstet werden können. Es wurden auch drei Varianten bestellt: Light (nur mit Geschützen bewaffnet und nur Nahbereichsradar Kronos-X-Band), Light Plus (auch Flugabwehrraketen, weiter reichender Radar Kronos-C-Band) und Full (voll bewaffnet, beide Radartypen, Schleppsonar). Eine EVO-Variante mit besseren Sensoren und stärkerer Bewaffnung wurde entwickelt. Ursprünglich sollten bis zu 16 Schiffe bestellt werden, die Bestellung wurde auf sieben reduziert, um die Patrouillenfregatten der Soldati-Klasse und ein Teil der Korvetten der Minerva-Klasse zu ersetzen. Statt weiterer Schiffe werden European Patrol Corvettes (EPC) und Patrouillenschiffen der Vivaldi-Klasse (PPX) gebaut. Charakteristische Merkmale der Thaon di Revel-Klasse sind der Bug mit dem zusätzlichen rammspornartigen Vorsatz (Z-Form), der eine höhere Geschwindigkeit ermöglichen soll, sowie das "Cockpit", das den Einsatz des Schiffs mit nur zwei Personen ermöglichen soll.
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