Das Original

Das Jagdflugzeug FM-2 Wildcat wurde 1943-45 von General Motors für die US Navy für den Einsatz auf den kleineren Geleitträgern gebaut. Sie kamen bei den U-Jagd-Gruppen zum Einsatz und dienten u.a. zum Angriff auf aufgetauchte U-Boote. Ein Beispiel war diese Maschine der VC-13 auf dem Geleitflugzeugträger USS Tripoli (CVE-64) der Casablanca-Klasse. Im Frühjahr 1944 diente diese als Teil der Task Group 21.15 im Nordatlantik zusammen mit fünf Geleitzerstörern der Escort Division 7. Zur VC-13 gehörten 13 FM-2 Wildcat und TBM Avenger. Am 14. März 1944 lief diese Gruppe aus Norfolk aus. Am 19. April griff die VC-13 ein deutsches U-Boot an, dass unter Wasser gezwungen wurde. Es gelang zwar nicht das U-Boot zu versenken, aber es verpasste das Treffen mit einem U-Boot-Tanker U 488. Es waren solche Luftangriffe, die deutsche U-Boote in der zweiten Kriegshälfte dadurch, dass sie unter Wasser nur eine geringe Geschwindigkeit und Reichweite hatten, unwirksam machten.


Die General Motors FM-2 Wildcat war 8,8 m lang, hatte eine Spannweite von 11,6 m und ein maximales Startgewicht von 3,8 t. Der Antrieb erfolgte durch einen Sternmotor mit 1350 PS, womit 288 kn (534 km/h) erreicht wurden. Die Besatzung bestand aus einem Piloten, die Bewaffnung aus vier 1,27-cm-Maschinengewehren sowie zwei 110-kg-Bomben oder sechs Raketen.

Das Modell

Das Modell der FM-2 Wildcat wurde aus dem Bausatz FM-2 Wilder Cat von Eduard weitestgehend aus dem Kasten mit zusätzlichen Zündkabeln im Motor, Leitungen im Fahrwerksbereich sowie mit ergänzten Halterungen und Treibstoffleitungen für Tanks gebaut.

Für die Bemalung wurden zuerst sämtliche Strukturlinien und Nietenreihen mit schwarz betont, die Zwischenräume mit weiß. Darauf wurde die weiße Farbe in mehreren dünnen Schichten aufgebracht. Das Grau an der Oberseite wurde Freihand ebenfalls in mehreren Lagen gespritzt. Auf eine Schicht Bodenglänzer wurden die Decals aufgebracht und nach einer 24h-Trocknungszeit von ihren Deckfolien befreit. Zur Versiegelung eine weitere Schicht Bodenglänzer. Rund um das Cockpit wurde mit der Salzmethode eine dünne grau-braune-Schicht aufgespritzt. Auch diese wurde mit Bodenglänzer versiegelt. Dann ein Ölfarben-Washing mit verschiedenen grau Tönen, weitere Schmutzspuren mit unverdünnter Ölfarbe, die mit einem Borstenpinsel verwischt wurde bzw. mit einem Wattestäbchen verteilt/entfernt wurde. Danach noch die Abgasfahnen mit der Spritzpistole und eine Schicht matter Klarlack. Zum Abschluss etwas Staub mit Pigmenten aus Kreide und die Betonung einiger Kanten bzw. Kratzer mit Pastell-Buntstiften.

Die dargestellte Maschine wurde zumindest auch von Lieutenant O'Neill der VC-13 während eines Einsatz im Atlantik vom Geleitflugzeugträger USS Tripoli (CVE-64) aus geflogen.


Commander JJ

(Text über Original von Lars)