Das Original

"Die HMS Exeter (68) war ein Schwerer Kreuzer der York-Klasse der Royal Navy. Das 1931 in Dienst gestellte Schiff war der letzte britische Neubau eines Schweren Kreuzers nach den Bestimmungen des Washingtoner Flottenvertrages. Die Exeter nahm im Dezember 1939 am Gefecht vor dem Río de la Plata gegen das deutsche Panzerschiff Admiral Graf Spee teil und wurde am 1. März 1942 in der Zweiten Schlacht in der Javasee versenkt, nachdem sie der Schlacht in der Javasee noch beschädigt entkommen war.


Gebaut wurde die Exeter auf dem Devonport Dockyard, Kiellegung war am 1. August 1928, Stapellauf am 18. Juli 1929, und die Indienststellung am 27. Juli 1931. Wie ihr Schwesterschiff York war sie ein etwas kleinerer Schwerer Kreuzer mit nur sechs Geschützen der Hauptartillerie in drei Doppeltürmen. Ihre Hauptaufgabe sollte der Geleitschutz sein. Vom Schwesterschiff York unterschied sich die Exeter durch die senkrechten Masten und Schornsteine. Dazu war sie etwas breiter und geringfügig stärker gepanzert. Die Exeter verfügte über ein Katapult mit zwei Startbahnen,  der von Beginn an hinter den Schornsteinen platziert werden sollte und deshalb die Ausführung des Brückenhauses flacher erlaubte als auf der York, die ursprünglich ihren Katapult auf dem vorderen überhöhten Turm erhalten sollte, was sich früh als instabil erwies.  Dazu kam auf der Exeter ein weiter nach hinten reichendes Schanzkleid bis zum vorderen Schornstein, die das Schiff bei hoher Geschwindigkeit und bei rauer See trockener machte. Der erste Schornstein führte, wie bei der York, die Abgase der beiden vorderen Abgasleitungen der Kesselräume zusammen, um die Bedingungen auf der Brücke und die Gestaltung des Brückenhauses zu verbessern."

Quelle: Wikipedia

 

Das Modell

Bausatz: HMS Exeter 1/350 Trumpeter
Zubehör: Detailsatz von Ship Yard mit Drehteilen und Holzdeck  
Farben: Tamiya und Life Color
Referenzmaterial: Überwiegend Internet

Der Bausatz ist von relativ guter Qualität und Passgenauigkeit. Ich verwendete noch den Detailsatz von Ship Yard, der das Modell erheblich an Details aufwertete und einige Fehler korrigierte. So hat z.B. der Bausatz ein durchlaufendes Holzdeck, das aber beim Original am Beiboot durch ein Stahldeck unterbrochen war. Auch viele kleinere und größere Details wurden vom Detailsatz besonders an den Aufbauten, Schornsteinen und Masten korrigiert oder hervorgehoben. Auch bei der Takelung musste ich einiges recherchieren, da ja doch einiges an Fäden gezogen werden musste. Auf die Bordflugzeuge habe ich bewusst verzichtet, da sie bei der Jagd nach der Admiral Graf Spee nicht an Bord waren.

Fazit

Im großen Ganzen kann man den Bausatz direkt aus der Schachtel bauen. Wer es detaillierter möchte, kann sich Zubehör von z.B. Ship Yard oder Eduard zulegen, es lohnt sich. Ich denke die Bilder sprechen für sich.


Peter Petri-Schäfer