Geschichtlicher Hintergrund des „Projekts Pilot“ („NOTSNIK“)

Das Projekt „NOTSNIK“ war im Jahr 1958 der Versuch einer Antwort der Naval Ordnance Test Station (NOTS) der US Navy in China Lake, Kalifornien, auf die erfolgreiche „Sputnik“-Mission der UDSSR (daher auch die „-NIK“-Endung des Projekts, in Anlehnung an den „Sputnik“). NOTSNIK, offiziell „Project Pilot“, war ein luftgestütztes Satelliten-System, das aus bereits verfügbaren Komponenten und ohne bewegliche Teile gebaut wurde. Ziel dieser Rakete war es, winzige Überwachungssatelliten unbemerkt von der UDSSR in den Orbit zu bringen.

Das Original

Die Ryan FR Fireball war ein US-amerikanisches Jagdflugzeug mit kombiniertem Kolben- und Strahlantrieb, welches gegen Ende des Zweiten Weltkrieges entworfen wurde. Die FR-1 war das erste Flugzeug der US Navy mit Strahlantrieb, kam aber im Krieg nicht mehr zum Kampfeinsatz. Es wurden schließlich 700 Maschinen bestellt, von denen jedoch ab März 1945 bis zur Kapitulation Japans nur 66 Maschinen geliefert wurden. Bis zum Kriegsende wurde nur die Jagdstaffel VF-66 aufgestellt, kam aber nicht mehr zum Einsatz. Lediglich drei Flugzeuge wurden auf dem Flugzeugträger USS Ranger (CV-4) erprobt, bevor die Staffel am 18. Oktober 1945 außer Dienst gestellt wurde.

Unternehmen Cerberus

Das „Unternehmen Cerberus“ (auch einfach „Kanaldurchbruch“ genannt, im Englischen „the channel dash“) war der erfolgreiche Durchbruch der deutschen Kriegsschiffe Scharnhorst, Gneisenau und Prinz Eugen durch den Ärmelkanal im Februar 1942, der heute vor 80 Jahren begann.

Das Original

Der Panavia 200 (PA-200) Tornado ist ein zweisitziges zweistrahliges Mehrzweckkampfflugzeug mit Schwenkflügeln, das gemeinsam von Deutschland, Großbritannien und Italien 1979-98 gebaut wurde. Die Entwicklung und Produktion des Flugzeuges wurde von der Panavia Aircraft GmbH, einem Konsortium aus BAE Systems, Messerschmitt-Bölkow-Blohm (jetzt Airbus) und Aeritalia (jetzt Leonardo), durchgeführt. Die Geschwader MFG 1 der deutschen Marineflieger war die erste deutsche einsatzfähige Einheit mit Tornado. Hier sollten die Tornado u.a. der Schiffsbekämpfung mit Kormoran-Flugkörpern dienen.

Das Original

Der Piasecki HUP Retriever/H-25 Army Mule ist ein kleiner, einmotoriger Universalhubschrauber in Tandemkonfiguration, der von der Piasecki Helicopter Corporation aus Pennsylvania gebaut wurde. Der H-25 wurde aufgrund einer Ausschreibung der US-Navy aus dem Jahr 1945 entwickelt und von 1949 bis 1954 hergestellt. Die Ausschreibung verlangte einen kompakten Nutz- und Rettungshubschrauber, der von Flugzeugträgern, Schlachtschiffen und Kreuzern aus operieren konnte. Dieses Baumuster wurde auch von der United States Army und von Marinestreitkräften andere Länder eingesetzt. Der HUP/H-25 war der erste Hubschrauber, mit dem ein Looping geflogen wurde und der erste mit einem Autopiloten.


Auch wenn die Royal Navy nicht mein (Haupt-) Thema ist, sprach mich dieser kleine Bausatz der britischen Flugbootbasis (Royal Navy Seaplane Base von Flyhawk, Nr. 1161) sofort nach Erscheinen an, zumal ich dazu für die "Modell Fan" eine Bausatzbesprechung gemacht hatte. Dazu bekam ich natürlich den Bausatz zugeschickt. Es dauerte jedoch eine Weile, bis ich mich an die Umsetzung machte.

Das Original

"Die Vought F6U Pirate war ein Jagdflugzeug, das 1944 bis 1950 für die United States Navy entwickelt wurde. Wegen vollkommen unzureichender Flugleistungen wurde die Produktion 1950 eingestellt. Am 5. September 1944 schrieb die U.S. Navy ein neues trägergestütztes Jagdflugzeug aus, das von einem Westinghouse-24C-Triebwerk angetrieben werden sollte. Vought konstruierte einen Tiefdecker mit Lufteinläufen unter den Flügeln und einem Triebwerk im Heck. Der Pilot saß weit vorne im Rumpf, was eine sehr gute Sicht bei Trägerlandungen versprach. Eine technische Besonderheit war das Metalite genannte Material der Außenhaut, das aus zwei Leichtmetalllagen und einer dazwischen eingeklebten Balsaholzschicht bestand. Für das Seitenleitwerk kam mit Fabrilite ein ähnliches Material mit Fiberglas anstelle Metalls zum Einsatz. Die Lufteinläufe waren aus glasfaserverstärktem Kunststoff hergestellt.

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Die Grumman AF Guardian war ein U-Boot-Abwehrflugzeug (ASW, Anti Submarine Warfare) der US Navy. Die Guardian ist bis heute das größte jemals in Serie produzierte einmotorige Kolbenmotorflugzeug (Erstflug 19.12.1945). Sie wurde ursprünglich als Torpedobomber mit Strahl- und Propellertriebwerk geplant, um sich Angriffen schneller entziehen zu können. Das Strahltriebwerk machte aber große Probleme, und es wurde nie im Flug eingesetzt. Als U-Jagdflugzeug sollte eine Maschine zusammen mit einer unbewaffneten Version mit Suchradar als sogenanntes Hunter/Killer-Team eingesetzt werden. Diese Hunter/Killer-Teams bestanden aus einer Maschine mit Bomben oder Torpedos und einer Maschine mit Suchradar.

Das Original

Die Bell 47 (militärische Bezeichnung Bell H-13 und bei der United States Navy bis 1962 Bell HUL) ist ein leichter zwei- oder dreisitziger Hubschrauber, der von der Bell Aircraft Corporation entwickelt wurde. Er erhielt am 8. März 1946 als erster ziviler Hubschrauber die Flugzulassung in den Vereinigten Staaten. Seine Varianten waren bis in die 1980er Jahre und darüber hinaus weltweit anzutreffen. Die erste Ausführung mit dem bekannten Plexiglas-Cockpit (gern als „Goldfischglas“ bezeichnet) war die Bell 47D. Die D war der erste von Bell in Großserie für militärische Zwecke produzierte Hubschrauber. Bei der United States Army bekam diese Ausführung die militärische Bezeichnung H-13B. Bei der 47J „Ranger“ war der Rumpf erstmals vollständig verkleidet, die 47G war mit neuem Motor und zusätzlichen Kraftstofftanks zusammen mit ihren Unterversionen das erfolgreichste Exemplar der 47-Modellreihe. In Europa wurde die Bell 47 sowohl von Agusta (Italien) als auch von Westland Aircraft (Großbritannien) in Lizenz gebaut. So wurde sie zu einem der am weitesten verbreiteten Hubschrauber der Welt. In der deutschen Bundeswehr flogen bis Mitte der 1970er Jahre noch insgesamt 45 Bell 47G-2 „Sioux“ bzw. Agusta/Bell AB 47G-2 (nach Wikipedia).

 

16.08.1956 - 65 Jahre Schlacht von Palmdale

 


Heute vor 65 Jahren, am 16. August 1956, versuchten zwei Abfängjäger des Typs Northrop F-89D Scorpion der 437th Fighter Intercept Squadron aus Oxnard AFB eine Drohne des Typs Grumman F6F-5K Hellcat der US Navy abzuschießen (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Die Drohne war von Naval Air Station Point Mugu aus gestartet und sollte über dem Pazifik als Ziel für Tests von neuen Flugabwehrraketen dienen. Allerdings geriet die Drohne kurz nach dem Start außer Kontrolle und flog in Richtung Los Angeles. Darauf starteten die beiden Abfängjäger der USAF und fingen die Drohne ab, die inzwischen nach Nordwesten flog. Die beiden Abfangjäger flogen jeweils drei Angriffe und feuerten insgesamt 208 Mk 4-Raketen auf die Hellcat-Drohne ab, die aber alle ihr Ziel verfehlten. Die Drohne stürzte schließlich aus Treibstoffmangel vor Palmdale in der Wüste ab. Die abgefeuerten Raketen verursachten Buschbrände bei Castaic und Newhall sowie schlugen in Palmdale ein, wobei Häuser und Fahrzeuge beschädigt wurden. Insgesamt 400 Hektar Land brannten ab, 500 Feuerwehrleute mussten eingesetzt werden. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Das Ereignis wurde als "Schlacht von Palmdale" bekannt.