Das Original
Die Kaman SH-2 Seasprite wurde Ende der 1950er Jahre als kompakter Mehrzweckhubschrauber für die US Navy entwickelt. Ausgangspunkt war eine Ausschreibung für einen bordgestützten Hubschrauber, der von kleineren Kriegsschiffen aus operieren konnte. Der Erstflug des ursprünglichen Musters erfolgte am 2. Juli 1959, die Indienststellung bei der US Navy begann 1962. Zunächst wurde die Seasprite als Transport-, Rettungs- und Verbindungshelikopter eingesetzt, später entwickelte wurde sie zu einem U-Jagd-Hubschrauber entwickelt. Die Version SH-2F entstand ab 1973 als weiterentwickelte Ausführung mit zwei General-Electric-T58-Turbinen, verbesserter Avionik und erweiterten Fähigkeiten zur U-Jagd. Die SH-2F war damit Teil des Light Airborne Multi-Purpose System (LAMPS) mit Sensoren zur U-Jagd und Zielaufklärung.Viele ältere Seasprite-Hubschrauber wurden auf diesen Standard umgebaut. Insgesamt wurden 184 Seasprite-Zellen zwischen 1959 und 1969 gefertigt; die SH-2F-Version entstand anschließend überwiegend durch Modernisierung und Umbau vorhandener Maschinen bis in die späten 1980er Jahre.
Die Kaman SH-2F Seasprite war 16,0 Meter lang und besaß einen Rotordurchmesser von 13,4 Metern. Das maximale Startgewicht lag bei 6,1 t. Als Antrieb dienten zwei General-Electric-T58-GE-8F-Turbinen mit jeweils 1.350 PS Leistung. Die Höchstgeschwindigkeit betrug 130 kn beziehungsweise 241 km/h. Die Besatzung bestand in der Regel aus drei Personen: Pilot, Copilot und Sensorenbediener beziehungsweise taktischer Koordinator. Zur Bewaffnung konnte die SH-2F leichte U-Jagd-Torpedos vom Typ Mk 46 oder Wasserbomben mitführen.
Die Helicopter Anti-Submarine Squadron Light 37 (HSL-37) „Easy Riders“ wurde am 30. Juli 1975 auf der Naval Air Station Barbers Point auf Hawaii aufgestellt und gehörte zur Pazifikflotte der US Navy. Die Staffel setzte die Kaman SH-2F Seasprite als Bestandteil des LAMPS-I-Programms ein und unterstützte vor allem Fregatten und Zerstörer der Pazifikflotte bei der U-Boot-Jagd, Zielaufklärung und Überwachung des Seeraumes. Die SH-2F erweiterte die Reichweite der Sensoren der Trägerschiffe erheblich und konnte mit Sonarbojen sowie Torpedos eigenständig U-Boote bekämpfen. HSL-37 operierte regelmäßig von Schiffen der Knox-Klasse sowie weiteren Einheiten der U.S. Pacific Fleet aus. Anfang der 1990er Jahre begann die Umrüstung der Staffel auf die modernere Sikorsky SH-60B Seahawk.
Die im KittyHawk-Bausatz dargestellte SH-2F Seasprite mit der Bureau Number 151314 und der taktischen Kennung „TH-52“ gehörte zur HSL-37 „Easy Riders“. Die Maschine stammte ursprünglich aus einer früheren Produktionsserie der Seasprite-Familie und wurde später auf den SH-2F-Standard modernisiert. Die Grundzelle gehörte zu den zwischen 1959 und 1969 gefertigten Seasprite-Hubschraubern, während die Umrüstung zur SH-2F in den 1970er Jahren erfolgte, bei dieser Maschine vor dem 30. Juli 1975. Ein Foto vom 3. April 1978 belegt die Maschine an Bord der USS Whipple (FF-1062). In der ersten Hälfte der 1980er Jahren blieb die Maschine weiterhin bei der HSL-37 im Einsatz. Später wurde die SH-2F 151314 der Ausbildungseinheit HSL-31 zugeteilt. Die Außerdienststellung erfolgte 1991 mit der Einlagerung im AMARG in Davis-Monthan, Arizona.
Das Modell
Das Modell der SH-2F wurde aus dem Bausatz von KittyHawk gebaut.




















Ein Baubericht findet sich auf dem Modellboard.













































Mein Modell stellt eine SH-2F Seasprite der HSL-37 (Helicopter Anti-Submarine Squadron Light) "Easy Riders" dar.














NonPerfectModeller
(Text über Original von Lars)