
Titel: British Anti-Aircraft Cruisers. C Class, Dido Class and Mercantile Conversions (ShipCraft 35)
Autor: Les Brown
Verlag: Lela Press
Erscheinungsjahr: 2026
ISSN: 978-1-0361-5317-5
Umfang: 64 Seiten mit vielen Schwarz-Weiß- und Farbfotos, Zeichnungen und farbigen Profilen
Preis: 16,99 Britische Pfund
Inhalt
Dieses Heft der ShipCraft-Serie behandelt die britischen Flugabwehrkreuzer sowie zu Flugabwehrschiffen umgebaute Handelsschiffe des Zweiten Weltkriegs. Enthalten sind die Umbauten der Leichten Kreuzer der C- und D-Klasse sowie die Dido- und Bellona-Klasse. Dazu noch umgebaute Handelsschiffe: Jeanie Deans, Goatfell, Laguna Belle, Emperor of India, Foylebank, Alynbank, Prince Robert, Pozarica, Springbank, Palomares, Tynwald und Ulster Queen.
Der Text gliedert sich in Kapitel über die Geschichte der Schiffe, Bausätze, gebaute Modelle und Tarnschemen. Im Gegensatz zu den anderen ShipCraft-Heften über Kreuzer werden in diesem Heft der Lebenslauf und die Umbauten der Schiffe in einem Text behandelt, also in jeweils in wenigen kurzen Absätzen pro Schiff. Das ist wohl dem Umstand geschuldet, dass hier relativ viele Schiffe beschrieben werden. Es ist aber weniger übersichtlich als die Variante mit den getrennten Kapiteln. Es gibt Tabellen mit den technischen Daten der Leichten Kreuzer der C-Klassen, die im Zweiten Weltkrieg noch im Einsatz waren - mit Angaben des Zustands bei Fertigstellung. Die Kapitel über die Leichten Kreuzer der Dido- und Bellona-Klasse finden sich weiter hinten im Heft und dort finden sich auch eine Tabelle mit technischen Daten. Bei der Bellona-Klasse wurde aber für die leichte Flak versehentlich der Eintrag für die Dido-Klasse kopiert. Für die D-Klasse und die umgebauten Handelsschiffe findet man keine entsprechenden Tabellen. Es gibt noch eine Tabelle mit den technischen Daten der wichtigsten schweren Flakgeschütze (10,2 cm bis 13,3 cm). Einige Schwarz-Weiß-Fotos zeigen die Originale (siehe Beispielseite unten).

Im zweiten Teil werden Bausätze und Zubehörteile für die behandelten Flugabwehrkreuzer und -schiffe beschrieben: von einer kleinen Auswahl im Maßstab 1/1250 bis zu Bausätzen und Zubehör im Maßstab 1/350. Die Bausätze werden jeweils kurz vorgestellt. Farbfotos zeigen teilweise die Teile, teilweise auch die Deckelbilder.
Der nächste Abschnitt stellt gebaute Modelle vor. Enthalten sind Calcutta (1/350, Trumpeter, Rob Matthews), Colombo (1/350, Trumpeter, Rob Matthews), Springbank und Alynbank (1/700, AJM Models, Roger JC Thomas), Alynbank (1/700, Starling Models, Roger JC Thomas), Scylla (1/700, WSW, Jim Baumann), Euryalus (1/350, Trumpeter, Rob Matthews), Naiad (1/350, Trumpeter, Steve Hewitt) und Naiad (1/700, FlyHawk, Dave Eyles). Kurze Texte beschreiben den Bau der Modelle. Meist sehr viele, groß abgedruckte Farbfotos präsentieren sie (siehe Beispielseite unten).

Es folgt ein Kapitel über die Tarnschemen. Für jeden der enthaltenen Kreuzer findet man einen kurzen Abschnitt, in dem die verschiedenen Anstriche und ihre Farben beschrieben sind. Für die umgebauten Handelsschiffe gibt es keine Informationen. Neben einigen weiteren Schwarz-Weiß-Fotos findet man farbige Profile, die die Schiffe von beiden Seiten zeigen mit Angaben der Farben: Coventry (1940), Calcutta (1941), Coventry (1941), Delhi (1941), Delhi (1943), Alynbank (1940), Prince Robert (1943), Prince Robert (1945), Naiad (1942), Scylla (1942) und Black Prince (1943).
Am Ende des Hefts findet man noch eine Sammlung von Seitenansichten und Aufsichten folgender Schiffe: Cairo (als Neubau), Curacoa (1918), Coventry (1936), Coventry (1940), Calcutta (1939), Colombo (1943), Delhi (als Neubau), Delhi (1943), Alynbank (1940), Prince Robert (1943), Dido (1940), Naiad (1942), Scylla (1942) und Black Prince (1943). Leider gibt es hier keine Maßstabsangaben. Es folgt noch ein Literaturverzeichnis und eine Liste von Webseiten von Herstellern.
Fazit
Dieses Heft über die britischen Flugabwehrkreuzer und Umbauten ziviler Schiffe zu Flugabwehrschiffen des Zweiten Weltkriegs bietet eine gute Übersicht. Man findet Angaben über den Lebenslauf der Schiffe, ihre Umbauten und Tarnschemen. Hierzu finden sich auch eine größere Sammlung von Zeichnungen und farbigen Profilen. Ergänzt werden diese Informationen über die Originale durch eine Übersicht über die verfügbaren Bausätze und Zubehörsätze sowie eine Reihe von kurzen Modellvorstellungen. Da in diesem Heft relativ viele Schiffe behandelt werden, ist hier alles etwas knapper zusammengefasst als bei anderen Heften über britische Kreuzer dieser Reihe. Das Heft ist
empfehlenswert
Lars