Seeaufklärungsflugzeug Tupolew Tu-95RT "Bear-D" (1/144, Revell) von André Höncher Drucken
Freitag, 03. Februar 2012 um 07:00
Tupolew Tu-95

Das Original

Die Tupelow Tu-95RT, die bei von der NATO als Bear-D bezeichnet wurde, diente bei den russischen (sowjetischen) Marinefliegern zur Aufklärung inklusive elektronischen Aufklärung sowie der Zielidentifikation für Raketenangriffe von anderen Flugzeugen, Schiffen oder U-Booten (siehe auch Tupolew Tu-95).

Darstellen soll die Tu die schwarze 17, der russischen Marineflieger aus dem Jahr 1972.

Tupolew Tu-95 Tupolew Tu-95

Das Modell

Der Bausatz ist für den Massstab gut detailliert und die Gravuren sind fein und scharf. Das Einzige, was mich nicht so überzeugt, sind die doch etwas zu dicken Fahrwerksklappen und Propeller. Ein weiteres Manko ist das aufgeprägte Copyright-Logo auf der Flügelunterseite.

Die Bauteile der Tupolev passen gut zusammen und Spachtelarbeiten gibt es relativ wenig. An Spachtelarbeiten gab es nur die seitliche Naht an den Rumpfhälften, die Flügelspitzen und ein Wenig am Leitwerk, was allerdings schnell erledigt ist. Man sollte auf genügen Gewicht im Bug achten, damit man keinen Tailsitter hat. Es reichen ca. 40g, die sich wunderbar im Bugbereich plazieren lassen.

Tupolew Tu-95 Tupolew Tu-95

Ein bisschen Fummelarbeit ist das maskieren der Kanzel, da die Scheibenrahmen sehr schwach geprägt sind. Auch bei der Fahrwerksmontage sollte man vorher trockenpassen, da man die Aufnahmen nicht sieht.

Ursprünglich wollte ich das Flugzeug mit Alclad II Farben lackieren, was allerdings nicht geklappt hat. Die Farbe ist nach dem Auftrag rauh geworden, ich denke ich habe da was falsch gemacht. Also habe ich die Tupolev mit Dowanol entlackt und mit Revellaluminium neu lackiert.

Tupolew Tu-95 Tupolew Tu-95

Die paar Decals lassen sich gut aufbringen und ziehen sich unter zuhilfenahme von Weichmacher gut in die Gravuren. Versiegelt habe ich das Modell mit Metallprimer aus dem Hause Gunze. Zum Schluss habe ich noch mit verdünntem Smoke die Abgaßspuren aufgebracht und die Gravuren der Landeklappen mit einem weichen Bleistift etwas hervorgehoben.

Die Maße des Modells sind Spannweite 35,3 cm und Spannweite 35,4 cm.

André Höncher