Panzerkreuzer Rurik und Vladimir Monomach in 1/700 von Thomas Sperling Drucken
Montag, 26. April 2010 um 07:00

Panzerkreuzer Rurik und Vladimir Monomach in 1/700 von Thomas Sperling

Die Originale

Die Vladimir Monomach und die Rurik waren zwei Panzerkreuzer der russischen Marine.
Die Vladimir Monomach wurde 1881 auf Kiel gelegt und 1883 fertig gestellt. Sie war 90,3 m lang und 15,8 mm breit und hatte 520 Mann Besatzung. Ihre maximale Geschwindigkeit betrug 15 kn. Gebaut wurde die Vladimir Monomach noch mit einer Vollschifftaklung. Diese wurde aber 1897/98 bei einer Modernisierung entfernt und durch leichtere Pfahlmasten ersetzt. Später wurde auch noch der mittlere Mast bis auf eine Plattform gekürzt. Am 28.5.1905 wurde sie durch ihre eigene Besatzung versenkt, nachdem sie torpediert und nicht mehr weiter schwimmfähig gehalten werden konnte.

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Die Rurik wurde auf der baltischen Schiffswerft 1890 bis 1892 gebaut. Sie hatte bei ihrer Fertigstellung 1895 eine Barktakelung. Die Rurik war ein unbefriedigender Entwurf mit zu geringer Geschwindigkeit, einem ungenügenden Schutz und zu schwerer Bewaffnung. Bei ihrer Indienststellung galt sie schon als veraltet. So betrug ihr Aktionsradius lediglich 7.700 Seemeilen bei einer Marschgeschwindigkeit von 10 Knoten. Die Besatzung zählte 719 Mann. Ihre Länge betrug 132,5 m, ihre Breite 20,4 m. Die Rurik wurde der Pazifischen Flotte zugeteilt. Am 14.8.1904 wurde sie durch japanisches Geschützfeuer bei Ulsan versenkt.

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Die Modelle

Beide Modelle sind typische Kombrig Bausätze. Alle Resinteile sind sauber gegossen, selbst kleine Teile wie Davits und die Bewaffnung sind fein herausgearbeitet. Ätzteile sucht man dagegen vergebens und die Bauanleitung ist nur eine Explosionszeichnung und ein Takelplan.

Nachdem ich mir einige Bilder der Schiffe im Internet angeschaut habe, hatte ich beschlossen die Schiffen in ihrem frühen Stadium zu bauen. Gute Bilder und Information gibt auch in dem Buch, Kriegschiffe der Welt 1860 bis 1905, Band 2.

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Die Masten habe ich durch Messingmasten von BMK ersetzt, angegossene Niedergänge entfernt. PE-Teile habe ich von Lion Roar (Reling, Niedergänge), Saemann (Wanten), BJ-modellbau (Teil der Davits) und Niko(Niedergänge) benutzt.

Bemalt wurden die Modelle mit Valljeo Farben. Die Takelage besteht aus ganz dünner (0,06 und 0,08mm) Angelschnur. Das hat sehr gut funktioniert, auch wenn das Anbringen der Takelage immer länger dauert, als der übrige Bau der Modelle.

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Ich habe die Modelle erst einmal auf blauen Karton in die Vitrine gestellt, da ich noch mehrere Schiffe der frühen russischen Marine bauen will und sie dann alle zusammen auf einer Wasserfläche repräsentieren möchte.


Thomas