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MikroMir: Jagd-U-Boote der Skipjack-, Tresher- und Sturgeon-Klasse (1/350) Drucken
Dienstag, 27. März 2018 um 05:00

Seitentitel

Modell: American Nuclear-powered Submarine "Skipjack"-class
Hersteller: MikroMir
Maßstab: 1/350
Material: Polystyrol, Messingätzteile
Art.Nr.: 350-008
Preis: ca. 22,- ‚ā¨

Seitentitel

Modell: American Nuclear-powered Submarine "Permit"-class "Thresher"
Hersteller: MikroMir
Maßstab: 1/350
Material: Polystyrol, Messingätzteile
Art.Nr.: 350-005
Preis: ca. 24,- ‚ā¨

Seitentitel

Modell: American Nuclear-powered Submarine "Sturgeon"
Hersteller: MikroMir
Maßstab: 1/350
Material: Polystyrol, Messingätzteile
Art.Nr.: 350-004
Preis: ca. 27,- ‚ā¨

Das Original

USS Skipjack

Die USS Skipjack und die nach ihr benannte Klasse von sechs Booten waren die ersten Angriffsunterseeboote der US Navy, welche einen tropfenf√∂rmigen und somit unter Wasser str√∂mungsg√ľnstigen Rumpf hatten und atomgetrieben waren. Der Entwurf ist stark an das Testboot USS Albacore, mit welchem ausgiebig die neue Rumpfform, allerdings noch mit konventionellem Antrieb, erprobt wurde, angelehnt.

USS Skipjack wurde am 14. April 1959 in Dienst und fast auf den Tag genau am 19. April 1990 außer Dienst gestellt.

USS Thresher

Die USS Thresher war das Typboot einer Klasse von 14 atomgetriebenen Jagdunterseebooten, welche abgesehen von zwei Einzelbooten, auf die Skipjack-Klasse folgten. Traurige Ber√ľhmtheit erlangte die Thresher, als sie am 10.April 1963 bei Erprobungsfahrten nach einem l√§ngeren Werftaufenthalt mit der gesamten Besatzung und eingeschifftem Werftpersonal sank. Als Ursache werden fehlerhafte L√∂tstellen der Frischwasserzufuhr f√ľr den K√ľhlkreis des Reaktors angenommen.

USS Sturgeon

Als Nachfolgeklasse der Thresher/Permit-Klasse waren die Sturgeon-Boote insgesamt größer, vor allem um eine bessere Geräuschdämmung und neue Elektronik einbauen zu können.

Quellen: Wikipedia deutsch

Die Bausätze

Der Schachtelinhalt aller drei Modelle ist schnell zusammengefasst. Die R√ľmpfe sind in Ober- und Unterschale aufgeteilt. Die Gravuren, um z.B. Sonarfenster, Luken oder Tauchtank√∂ffnungen darzustellen sind alle sehr fein ausgef√ľhrt, allerdings ab und an nicht durchgehend gleichm√§√üig.

Dazu kommen die Ruderanlagen und die T√ľrme. Im Gegensatz zu anderen Herstellern sieht MikroMir keine alternativen Turmdecken vor, so dass die Ausfahrger√§te alle in Arbeitsposition sind.

Die Fotoätzteile

Jedem Bausatz liegt eine kleine Foto√§tzplatine auf der jeweils der Propeller zu finden ist. Bei Skipjack ist zus√§tzlich eine kleine Radarantenne vorhanden, w√§hrend hingegen bei den anderen Booten die Platine identisch ist und Klampen beigef√ľgt sind.

Decals

Allen drei Baus√§tzen liegen die f√ľr U-Boote typischen Decals in Form von Rumpfnummern, Tiefgangsmarken und Oberdecksmarkierungen bei.

Es k√∂nnen alle Boote der Skipjack-Klasse und acht Einheiten der Thresher-Klasse gebaut werden. Aus der Sturgeon-Klasse k√∂nnen 28 Boote gebaut werden. Interessant ist hierbei, dass f√ľr das Typboot zus√§tzlich ein gro√ües Decal vorhanden ist, mit welcher die gro√üe, farbenfrohe Bugbemalung w√§hrend des Stapellaufs dargestellt werden kann.

Die Anleitung

Ein gefaltetes DIN A5 Blatt zeigt neben dem obligatorischen kurzen historischen Abriss √ľber das Original eine Zweiseitenansicht als Bemalungsanleitung mit gegebenfalls Abweichungen zu alternativen Farbgebungen. Ein √úberblick √ľber den Schachtelinhalt und je f√ľnf Baustufen vervollst√§ndigen die Anleitung. Die Farbangaben sind mit Schwarz, Dunkelgrau und Rotbraun sehr allgemein gehalten und beziehen sich auf keinen speziellen Hersteller.

Fazit

Einfach, aber vollkommen ausreichend, um es kurz zu sagen. Wenn Mikromir so weiter macht, lassen sich demnächst zumindest alle Nachkriegsklassen der US Navy bauen. Hier und da hält der Hersteller sogar eine kleine Überraschung parat, wie z.B. Das Bugbemalung der USS Sturgeon.

alt empfehlenswert

Sven

Wir danken MikroMir f√ľr die Bausatzmuster