Modellsuche

Suchen


Fairey Gannet COD.4 (1/72, Revell) von Alex Facchetti Drucken
Freitag, 19. Dezember 2014 um 06:00

Seitentitel

Das Original

Hier sei auf die Bausatzvorstellung der Gannet hingewiesen, wo das Original vorgestellt wurde. Die COD (Carrier on board delivery)-Versionen dienten der Versorgung auf den Flugzeugträgern mit dringenden Gütern. Daher fehlt beispielsweise auch die Radarantenne im Heck. Oftmals hatten sie auch Flügelpods, um das Frachtvolumen zu vergrössern, darauf habe ich allerdings verzichtet, obwohl es sie als Resin-Teile zu kaufen gibt. Weitere Unterschiede wie andere Antennen etc. habe ich nicht berücksichtigt.

Das Modell

Wie bereits bei der Bausatzvorstellung angekündigt, ist das kein Bausatz für ein Wochenende - neue Revell-Form und einfarbige Bemalung hin oder her. Beim Bau habe ich mit diversen Problemen zu kämpfen gehabt, namentlich die Passgenauigkeit war (zu) genau. Bereits kleine Ungenauigkeiten beim Guss haben dazu geführt, dass die Teile nicht mehr passten, es waren schlichtwegs keine Toleranzen vorhanden. Dies führte dazu, dass oft viel geschliffen oder gar weggeschnitten werden musste, damit alles passte. Weiterhin waren die Klarsichtteile praktisch unbrauchbar. Glücklicherweise hatte ich einen Satz Falcon-Vakuhauben, die ich verwenden konnte. Leider waren diese aber für die Frog-Form, so dass es nicht ganz passte, und ich dich wieder die Revell-Frontscheibe nehmen musste. Der Bau brauchte übrigens Unmengen von Bleikugeln - ich habe noch nie ein Modell gebaut, das dermassen Hecklastig ist!

alt

alt

Das nächste Problem war die Bemalung - die Farben von Xtracolour (RAF Blue Grey) sind zwar sehr passend, aber die Trocknungszeit ist unglaublich lang - nach grossflächigen Bemalungen liess ich sie gut und gerne zwei Wochen stehen, um auf Nummer sicher zu gehen. Trotzdem habe ich an den Flügelkanten die Farbe schnell abgegriffen.

alt

alt

Das Highlight waren die Decals - diese liessen sich tadellos verarbeiten, wie ich es von Xtradecals gewohnt bin. Der Decalbogen wurde übrigens schon auf dieser Seite vorgestellt.

alt

alt

Wenigstens dreht ein Propeller beim Anblasen! :) Das habe ich bis jetzt noch nie geschafft...

alt

Fazit

Der Bau hat Nerven gekostet, dafür hat man am Schluss ein nicht ganz alltägliches Modell in der Vitrine!

Alex