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Revell: Northrop-Grumman F-14A Tomcat (1:144) Drucken
Donnerstag, 22. November 2012 um 07:00

Seitentitel


Modell: F-14A Tomcat
Hersteller: Revell
Maßstab: 1:144
Material: Spritzguss
Art.Nr.: 04021
Preis: ca. 5‚ā¨

Das Original

Die zweisitzige F-14 Tomcat wurde als Langstrecken-Jagdflugzeug mit schwenkbaren Tragfl√§chen entwickelt und sollte die altehrw√ľrdige F-4 Phantom im Dienst der US Navy ersetzen, nachem das F-111B-Programm von General Dynamics gestoppt worden war. Aufgrund ihres leistungsf√§higen Suchradars ist die Tomcat in der Lage, 24 Ziele gleichzeitig zu erfassen und dabei sechs davon mit ihrer einzigartigen AIM-54 Phoenix-Raketen anzugreifen.

Weitere Waffenelemente sind AIM-7 Sparrow und AIM-9 Sidewinder Luft-Luft-Lenkraketen sowie eine eingebaute 20mm-Kanone. Der Prototyp flog im Dezember 1970 zum ersten Mal, rasch gefolgt von verschiedenen Test- und Erprobungsflugzeugen, von denen einige an die Test- und Bewertungseinheit VX-4 der Navy √ľberstellt wurden. Die ersten Einsatzstaffeln, die Flugzeuge des Typs F-14A erhielten, waren im Jahr 1973 die VF-1 und VF-2. Die fr√ľhen F-14A-Maschinen litten unter einem leistungsschwachen Antrieb, so dass 1984 beschlossen wurde, den Typ F-14B sowie verbesserte F-14As mit General Electric F110-Turbofan-Triebwerken auszustatten, wobei der letztgenannte Typ als F-14A (plus) bekannt ist. Kontinuierliche Verbesserungen der Avionik- und Waffensysteme und das Antriebs f√ľhrten zur F-14D "Super Tomcat". Die Tomcat diente bei 29 Einsatzstaffeln der US NAvy und war √ľber viele Jahre eines der leistungsst√§rksten Jagdflugzeuge der Welt.¬†

(Quelle dieses Textes: Bauanleitung Revell)

Der Bausatz

Beim √Ėffnen der Faltkartons kommt Freude auf, ganze f√ľnf Spritzlinge sind darin enthalten. Drei normal gro√üe und zwei kleinere, einer davon beinhaltet das Klarsichtteil. Die Qualit√§t ist tadellos, es sind feine Gravuren vorhanden. Die Aufteilung ist wie bei den meisten Tomcat-Modellen gel√∂st. Der Vorderteil ist vertikal, der Hinterteil horizontal geteilt. Die H√∂henruder und Bauchflossen sind bereits am Rumpf modelliert. Die Schwenkfl√ľgel sind sogar beweglich, lassen sich aber nicht ganz nach hinten schwenken. Au√üenlasten sind ebenfalls vorhanden; je zwei Zusatztanks, AIM-9 Sidewinder, AIM-7 Sparrow, und - ganz wichtig bei der Tomcat - die AIM-54 Phoenix, die bekannte Langstreckenlenkwaffe. Als kleines Manko kritisiere ich das Fehlen der Besatzung, dies w√ľrde das gut gestaltete Cockpit aufwerten. Auch sind die Schubd√ľsen nur geschlossen darstellbar, zwei offene D√ľsen zus√§tzlich w√§ren w√ľnschenswert gewesen (abgestellte Tomcats haben au√üerdem eine D√ľse offen, die andere aber geschlossen!). Die Kabinenhaube ist einteilig, wer sie √∂ffnen m√∂chte, muss zur S√§ge greifen. Aber da jammere ich auf hohem Niveau. Die Passgenauigkeit ist gut, die ersten Stufen lie√üen sich problemlos meistern.


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Werfen wir ein Blick auf die Details: feine Gravuren, filigrane Fahrwerksteile und fast komplettes Cockpit (sogar mit Steuergriff f√ľr den WSO). Die Cockpitwanne wird mit sieben Decals aufgewertet.


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Decals

Der feine Decalbogen stammt von DACO, ist versatzfrei gedruckt und der Tr√§gerfilm ist angenehm d√ľnn. Mit Micro-Sol lassen sie sich zus√§tzlich besser verarbeiten. Es sind zwei Versionen m√∂glich, die sich sehr √§hnlich sind: beide Versionen zeigen eine Tomcat der VF-84 "Jolly Rogers", die ber√ľhmte Staffel mit dem Totenkopf und den gekreuzten Knochen auf den Seitenflossen. Eine Tomcat ist grau, die andere hat eine weisse Unterseite und wurde im Film "The final Countdown" verwendet. Diese Version wirkt etwas interessanter. Sehr praktisch ist, dass auch gewisse Teile der Struktur mit Decals dargestellt werden k√∂nnen, so die Vorderkante der Seitenflossen (silber), der Rahmen der Cockpithaube und die dunklen Bereiche der Schwenkfl√ľgelmechanik. So spart man sich etwas Abklebearbeit. Auch die Streifen f√ľr den Fanghaken liegen als Decal bei. Da hat jemand sehr modellbauerfreundlich gedacht!

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Die Anleitung

Das Faltblatt ist wie meist bei Revell sehr √ľbersichtlich gestaltet, und der Bau wird in 23 Baustufen (plus die Bemalung) erl√§utert. Die beiden Versionen sind an sich gleich und unterscheiden sich nur in der Farbgebung. Darauf wird gut hingewiesen. Als √ľbliches Manko hat Revell nur die eigenen Farbcodes angegeben, wenigstens wird bei der Hauptfarbe der FS-Code 36440 angegeben, was einem M√∂vengrau entspricht.


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Fazit

Revell hat mit diesem Modell voll ins schwarze getroffen. Detailliert, passgenau, mit umfangreichen Aussenlasten und vollständigem Decalbogen. Herz, was willst Du mehr?

alt sehr empfehlenswert

Alex