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Hausboote "Pénichette" (Passat Verlag, 1/250) von Alex Facchetti Drucken
Mittwoch, 27. April 2011 um 07:00

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Modell: Hausboote / Penichette
Hersteller: Passat Verlag
Maßstab: 1/250
Material: Karton
Art. Nr.: M5
Preis: 5 €

Für ein kleines Hausdeko-Projekt zum Thema "Wasser" musste ein kleines ziviles Boot her, das auf einer Platte von ca. 10x8 cm Platz haben musste. Ausserdem durfte es nicht zu hoch werden, so dass Segler aus dem Rennen fielen. Mein Blick fiel dann bei einer Modellbau-Ausstellung auf die kleinen Hausboote.

Das Original

Hausboote sind eine interessante Möglichkeit, gemütlich eine Gegend am Wasser zu bereisen. Während früher hauptsächlich ausser Dienst gestellte Binnenfrachter umgebaut wurden, konstruierte man später speziell für touristische Zwecke solche Boote. Es entstand mittlerweile eine ganze Industrie daraus, so dass Hausboote in vielen Gegenden Europas gemietet werden können.

Die Modelle

Dieser A4-Bogen enthält drei Hausboote unterschiedlicher Grösse. Auf der Rückseite ist die Bauanleitung aufgedruckt, wobei man bei solch einfachen Modellen auch gut ohne auskommt. Der Druck ist versatzfrei im Offset-Verfahren hergestellt, was eine gute Qualität garantiert. Die Konstruktion ist an sich einfach, aber die kleine Grösse verlangt eine exakte Arbeitsweise - eine Ungenauigkeit von 0.5 mm an einem solchen Modell wirkt sich ganz anders aus als ein Fehler gleicher Grössenordnung an einem 30 cm-Schiff. Es sind noch kleinere Zubehörteile wie Sonnenschirme und Liegestühle vorhanden, sowie verschiedene Flaggen und Namensschilder für die drei Schiffe.

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Baubericht

Ich habe mich zum Anfang für die kleinste Version entschieden (Pénichette 935, auf dem Bogen das untere Modell). Die Spanten wurden mit dem Kiel auf den Boden geklebt. Danach wurden die Seitenwände hochgeklappt und an die Spanten festgeklebt. Schliesslich folgte das Deck, die dreiteilige Kabine und die Details. Die Passgenauigkeit war gut, einzig das Kabinendach musste neu angefertigt werden, da es etwas zu kurz war.

Klebelaschen sind dabei meist nicht vorhanden, falls doch, so muss man diese von hinten an die Bauteile kleben, um einen Versatz der Oberfläche zu vermeiden.

Das Wasser entstand ganz klassisch aus Styropor, das mit Acrylfarbe bemalt wurde. Die Wellen wurden mit Acrylgel modelliert, wobei man eher zurückhaltend sein soll - so ein Hausboot ist nicht gerade schnell. Die Wellenkämme wurden noch mit weisser Farbe betont, und fertig!

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Galerie

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Fazit:

Kleines Modell für zwischendurch, das Spass gemacht hat - und noch etwas Ferienlaune erzeugt...

Alex