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Torpedofahrzeug Magnet (JB Models, 1/700) von Jim Baumann Drucken
Montag, 07. Februar 2011 um 07:00

Das Original

SMS Magnet wurde f√ľr die √Ėsterreichisch-Ungarische Marine auf der Schichau-Werft in Elbing (heute ElblńÖg) 1895 auf Kiel gelegt und am 26. Juni 1896 in Dienst gestellt.

F√ľr einige Jahre war sie das schnellste Schiffe der KuK-Marine. Ihre Kohle-befeuerten Thorneycroft-Schultz-Kessel und Dreizylinder-Dampfmaschinen trieben zwei Schrauben an und erm√∂glichten eindrucksvolle 27 Knoten H√∂chstgeschwindigkeit. 1898 wurde sie zum Flaggschiff der Torpedoboote gemacht. Ihre Kessel wurden durch neue 1905/06 ersetzt. Sie wurde im Ersten Weltkrieg eingesetzt und wurde am 2. August 1916 durch das italienische U-Boot Salpa torpediert, wobei das gesamte Heck weggesprengt wurde und elf Mann der Besatzung get√∂tet wurden.

Trotzdem √ľberlebte das Schiff diese Tortur und wurde in Pola mit einem Yarrow-Typ-Heck wieder hergestellt. Sie setzte danach ihre Karriere als Geleitschiff fort. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde sie Italien 1920 zugesprochen und abgewrackt.

L√§nge √ľber alles: 71 m
Breite: 8,2 m
Bewaffnung: 2 x 6,6 cm L/15, 4 x 4,7 cm L/33, 3 x 35 cm Torpedorohre
Besatzung: 85 Mann

Das Modell

Das Modell wurde aus dem Resin- und Mesingätzteil-Bausatz von JB Models aus Wien gebaut. Trotz der winzigen Größe im Maßstab 1/700 ist das Modell voller fein gegossener Details, die durch einige sehr fein geätzte Lukendeckel und Bootsinnenausstattung noch verbessert werden.

Ich gebe zu, dass ich zu ungeschickt bin, um alle diese winzigen √Ątzteile des Satzes auch wirklich verbauen zu k√∂nnen. Deshalb vereinfachte ich einige Teile und baute die Gesch√ľtzverschl√ľsse aus Plastik selbst. Ich baue die Torpedorohre aus Messing neu und erg√§nzte den an der Reling befestigten Segeltuchwindschutz aus Wei√üleim.

Das Modell war sowohl schnell als auch befriedigend zu bauen; die feinen Details stellten eine Herausforderung dar und hielten das Interesse wach.

Jim Baumann
√úbersetzung von Lars