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Desert Storm Special 3: Sea Power. The Coalition and Iraqi navies Drucken
Sonntag, 17. Januar 2016 um 06:00

 

17.01.1991 - 25 Jahre Zweiter Golfkrieg (Desert Storm)

 

Titel Desert Storm Special Sea Power

Titel: Desert Storm Special 3: Sea Power. The Coalition and Iraqi navies
Autor: Peter Gilchrist
Verlag: Osprey Publishing
Erscheinungsjahr: 1991
ISBN: 1-85532-178-5
Umfang: 64 Seiten mit Schwarz-Weiß- und Farbfotos
Preis: nicht mehr in Druck (2 - 80 € gebraucht)

Heute vor 25 Jahren, am 17. Januar 1991, begann der Angriff der Koalition auf den Irak, Operation Desert Storm, und damit der Zweite Golfkrieg (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Saddam Husseins Truppen waren am 2. August 1990 in Kuwait einmarschiert. Darauf organisierte die US-Regierung, die im Ersten Golfkrieg (Iran-Irak-Krieg) noch den Irak gegen den Iran zum Teil auch militärisch unterstützt hatte, eine Koalition aus 31 Staaten gegen den Irak. Einige dieser Staaten schickten Schiffe, um ein Embargo gegen den Irak durchzusetzen. Am 17. Januar begannen die Koalitionsstreitkräfte mit massiven Angriffen mittels Flugzeugen und Marschflugkörpern auf den Iran. Beteiligt waren drei US-Trägerkampfgruppen um die Träger Saratoga, America und John F. Kennedy im Roten Meer sowie zwei um die Träger Midway und Ranger im Persischen Golf. Im Golf waren auch die beiden Schlachtschiffe Missouri und Wisconsin stationiert, die, neben anderen Schiffen, sich an den ersten Angriffswellen mit Tomahawk-Marschflugkörpern beteiligten.

Inhalt

Osprey brachte vor 25 Jahren drei Hefte über den Zweiten Golfkrieg, Operation Desert Storm, heraus: je eines über die beteiligten Land-, Luft- und Seestreitkräfte. Der hier vorliegende behandelt die Seestreitkräfte aller beteiligten Marinen sowie einiger Marinen, die zwar nicht direkt beteiligt waren, aber Schiffe einsetzten, um andere Marinen in der Region zu entlasten (z.B. deutsche Minensucher im östlichen Mittelmeer). Behandelt werden die ägyptische, argentinische, australische, belgische, britische, dänische, deutsche, französische, griechische, irakische, italienische, kanadische, kuwaitische, niederländische, norwegische, portugiesische, saudi-arabische, sowjetische (russische), spanische und US-amerikanische Marine. Da das Heft relativ zeitnah erschien (wohl kurz nach dem Beginn des Kriegs), beschreibt es nur die Schiffe, die für die Blockade des Iraks nach dem irakischen Einmarsch in Kuwait, Operation Desert Shield und den Aufmarsch für Operation Desert Storm eingesetzt wurden. Spätere Entsendungen von Schiffen sind ebensowenig berücksichtigt, wie z.B. die Minenräumaktionen nach dem Krieg.

Beispielseite Desert Storm Special Sea Power

Für jede der Marinen werden die beteiligten Schiffe aufgelistet, teilweise auch die Verbände beschrieben (z.B. die Trägerkampfgruppen der USN). Bei den Kapiteln über die Marinen, die nicht direkt beteiligt waren, wird ihre Rolle beschrieben - wobei man berücksichtigen muss, dass wegen der zeitlichen Nähe damals einiges noch nicht bekannt oder zumindest unklar war.

Beispielseite Desert Storm Special Sea Power

Illustriert ist das Buch mit zahlreichen Schwarz-Weiß-Fotos und einigen Farbfotos. Auf den Fotos sind überwiegend britische und US-amerikanische Schiffe gezeigt. Von den anderen Marinen findet man nur wenige Fotos. Insbesondere die Fotos von britischen Schiffen finden sich über das gesamte Heft verteilt. Hier sind auch einige Detailfotos dabei.

Fazit

Das vorliegende Heft bietet eine Übersicht über die beteiligten Schiffe - allerdings mit der Einschränkung, dass insbesondere später eingesetzte Schiffe oft nicht erwähnt sind, da das Heft eventuell noch während des Kriegs erschien. Die enthaltenen Fotos sind überwiegend für Modellbauer nützlich, insbesondere, wenn man sich für beteiligte britische Schiffe interessiert. Wer mehr über die Marineoperationen in diesem Krieg erfahren will, wird hier nicht fündig. Insgesamt ist das Heft

alt guter Durchschnitt

Lars