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Chinesisches U-Boot des Typs 033 (1/700, HobbyBoss) von Rolf Karotka Drucken
Freitag, 10. Mai 2013 um 06:00

Das Original

Die chinesischen dieselelektrischen Jagd-U-Boot des Typs 033 beruhten auf den Projekt 633 (Romeo) der sowjetischen Marine und wurden in Lizenz gebaut. Das Projekt 633 war eine Weiterentwicklung des Projekts 613 (Whiskey) und sollte bei minimalen Abmessungen möglichst billig produziert werden können. Die U-Boote waren für den Einsatz in Küstengewässern vorgesehen. Es wurden nur 20 von ursprünglich 56 gepannten Booten für die sowjetische Marine gebaut. Sechs wurden an Ägypten, zwei wurden nach Algerien, vier nach Bulgarien und drei nach Syrien geliefert. An China gingen vier Boote und im Rahmen eines Abkommens von 1959 wurde mit der Lizenzfertigung in China begonnen. Allerdings zog die UdSSR wegen zunehmender Spannung die Unterstützung zurück, was das Programm in China verzögerte. Trotzdem wurden zwischen 1962 und 1984 84 Boote für die chinesische Marine gebaut. China exportierte dazu vier Boote an Ägypten und vier an Nordkorea, wo weitere 18 Boote gebaut wurden.

Die U-Boote des Typs 033 sind 77,8 m lang, 6,7 m breit und verdrängen aufgetaucht 1330 t und getaucht 1730 t. Der Antrieb ist diesel-elektrisch, womit über Wasser 15,2 kn und unter Wasser 13 kn erreicht wurden. Die Bewaffnung besteht aus acht 53,3 cm-Torpedorohren (sechs Bug, zwei Heckrohre). Es können 14 Torpedos oder 28 Minen mitgeführt werden. Die Besatzung setzt sich aus 52 Personen zusammen.

Der Typ 033 wurde in China weiterentwickelt, u.a. zum Typ 035 (Ming-Klasse). Die Boote des Typs 033 sind inzwischen total veraltet und nur noch eine kleine Zahl wird als Schulboote verwendet, während andere in Reserve sind.

Das Modell

Vor drei Wochen gekauft, habe ich das Modell schon fertig. Na gut, fünf Teile zusammen kleben war nicht so schwer. Die Lackierung hat dafür zwei Tage, mit Alterung, gedauert. Bemalt wurde mit Gunze RLM66 und etwas grün. Dazu kam Ölfarbe für die Rostspuren und Rainmarks von MIG für die Regenspuren. Pastellkreide habe ich zum Aufhellen einzelner Partien benutzt.

Die Wassergestaltung hat am längsten gedauert. Ist das erste Mal, das ich das mit Water Effects von Vallejo gemacht habe. Das Ganze habe ich erstmal auf einem Probestück gemacht. Das Boot habe ich direkt mit dem Wasserzeugs eingebettet. Die Schrumpfung von der Wassermasse ist ziemlich groß. Wenn man größere Wellen gestalten will, dann muß man mehrfach auftragen. Aber vorher gut durchtrocknen lassen.

Rolf Karotka

Text über Original von Lars