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Enzyklopädie des historischen Schiffsmodellbaus - Band 3.1 - "Der Rumpf" Drucken
Samstag, 14. November 2009 um 07:00

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Titel: Enzyklopädie des historischen Schiffsmodellbaus - Band 3.1 - Der Rumpf
Autor: Wolfram zu Mondfeld / Barbara zu Wertheim (Hrsg.)
Verlag: Neckar-Verlag
Umfang: 220 Seiten
Format: 168 x 239 mm
Medium: Buch, broschiert
Erscheinungsjahr: 2009
ISBN: 978-3-7883-1151-3
Preis: 29,80 Euro

Klappentext:

Die im Aufbau befindliche ENZYKLOPÄDIE DES HISTORISCHEN SCHIFFSMODELLBAUS vermittelt die gesamte Theorie und Praxis des früheren Schiffbaus, speziell aufbereitet für den Modellbauer vom Anfänger bis zum Spitzenkönner. In den 12 Bänden dieser ENZYKLOPÄDIE kommen sämtliche irgendwie relevanten Themen zur Sprache: Egal ob Quellen, Materialkenntnisse, Arbeitstechniken und Tricks, originale Bautechniken, Proportionstabellen und Werkzeuge. Ausgestattet mit Tausenden von Zeichnungen, Ansichten und Rissen sowie Hunderten von Fotos erstklassiger Modelle, mischt sich in dieser ENZYKLOPÄDIE das Wissen eines exzellenten Fachhistorikers mit den Kenntnissen eines hervorragenden Modellbauers, um dem Leser das Rüstzeug für den Bau maßstäblicher und exakt detailgetreuer Schiffsmodelle zu vermitteln. Der Autor, Wolfram zu Mondfeld, gilt seit über 30 Jahren international als der Spezialist für historischen Schiff- und Schiffsmodellbau. Bisher hat er 32 Bücher (in fast alle Weltsprachen übersetzt) veröffentlicht, zahllose Fachartikel zum Thema geschrieben und über 30 erstklassige Modelle gebaut, die heute größtenteils im Deutschen Technikmuseum in Berlin ihren endgültigen Ankerplatz gefunden haben. Die BERLINER ZEITUNG nannte ihn „Europas Modellbau-Papst“.

Inhaltsverzeichnis:

Vorwort

Modelltypen

Spantmodelle; voll geplankte Modelle; Rumpfmodelle; Voll getakelte Modelle; Admiralty-Models; Andere Modelltypen; Block- und Balbmodelle; Längsschnitt-Modelle; Querschnitt-Modelle; Teilmodelle.

Messpunkte und Maße

Tonnage; Länge über alles; Gesammtlänge; Länge zwischen den Loten oder Perpendikeln; Kiellänge;Länge in der Wasserlinie; Länge des Batteriedecks; Größte Breite bzw. Breite am Hauptspant; Seitenhöhe oder auch Raumtiefe; Gesammthöhe; Kontruktionswasserlinie; Tiefgang; Historische Maße und Maßstäbe.

Die Baupläne-"Schmierplan"

Vergrößern-Verkleinern; Herauskonstruieren der Bauspanten

Die Helling

Modellbau

Der Modellständer

Grundbett; Stapelständer; Obligate Modellständer; Schlittenständer; Bauständer; Säulenständer; Werft als Modell.

Schalenbau und Skelettbau

Schalenbauweise; Skelettbauweise.

Kiel und Steven

Kiel; "Stevenhauer"; Steven; Vollholz-Steven; Gebaute Steven; Achtersteven; Vorsteven; Greep, Scheg, Galionslieger; Ohrhölzer oder Judasohren; Kielschwein und Totholz; Die "venizianischen" Steven; Kiel und Steven am Modell.

Spanten

Spanntformen; Spantenbau; Einzelspant; Füllspant; Doppelspant; Spantstärke und Abstände; Die Meisterspanten; Parallelspanten und Schmiegen; Kantspanten, Worpen und Arcassen, Piekstücke; Versteifungen; Diagonalspanten; Spanten am Modell.

Stückpforten

Trempelrahmen; Realistisches Paradebeispiel, Modellbau.

Heck

Rumpfformen; Spitzgatt; Rundgatt; Plattgatt; Halbrundgatt; Bautechnik.

Deckbalken

Balkendimensionen; Deckwölbung; Verstärkungen; Deck- und Diagonalstützen; Durchstoßende Deckbalken.

Mastschuh und Knie

Mastschuh; Knie; Hängende Knie; Schräge Knie; Liegende Knie; Stehende Knie.

Süllrahmen

Innenbau geplankter Rümpfe

Schmierplan und Aufzeichnungen; Material; Aufzeichnungen; Mittel- bzw. Rumpfplatte; Bauspanten; KWL; Die Bauzeichnungen; Herstellung; Zusammenstecken; Verstrebungen; Die Montage; Füllstücke; Schichtbauweise; "Echtspant"-Bau.

Unterplankung 1

Unterplankung praktisch; Die Leisten; Unterplankung aufbringen; Befestigung der Unterplankung; Die ersten Leisten; Weitere Unterplankung; Zwischengesetzte Unterplankung; Stückpforten; Diagonale Unterplankung; Verstärken der Unterplankung; Spachteln und Schleifen; 1. Grobspachteln und Grobschleifen; 2. Feinspachteln und Feinschleifen.

Kastelle und Aufbauten

Altägyptische Kastelle; Seekriegstaktik; Kampf-Kastelle; Zerlegbare Kastelle; Fest Kastelle; Angebaute Kastelle; Aufgesetzte Heckkastelle; Integrirte Achteraufbauten; Aufgesetzte Bugkastelle; Der radikale Umschwung; Aufbauten, die eigendlich keine mehr waren.

Unterbeplankung 2 Unterplankung von Kastellen vor ca. 1280; Unterplankung dünner Schanzkleider; Unterplankung von Kastellen nach ca. 1280; Unterplankung von Aufbauten nach 1550; Stärke der Unterplankung; Unterplankungsplatten; Stückpforten; Einfüttern mitLeisten; Einfüttern mit Platten; Einfüttern und Hinterfüttern mit Platten; Linien aufzeichnen; Längslinien; Querlinien.

Barkhölzer

Aufgezetzte Barkhölzer; Eingebaute Barkhölzer; Anordnung der Barkhölzer; Barkholz-Dimensionen; WASA, Regalschiff von 1628; Fleut-Schiff (Fleute) von 1668; Fregat-Schiff von 1670;Konvioschiff WAPPEN VON HAMBURG von 1686; Französisches 70-Kanonenschiff von 1666; Plankenlänge; Plankenstöße; Das "Superbarkholz"; Barkhölzer am Modell; Historisch aufgezetzt; Unhistorisch aufgesetzt; Superbarkholz; Der gute Fall; Der weniger gute Fall.

Geklinkerte Beplankung

Geklinkerter Schalenbau; Positive Klinkerung; Nekative Klinkerung; Geklinkerter Skelettaufbau; Nef, Kogge, Holk; Nef; Kogge; Holk; Spezialspanten; Schalenspanten; Stufenspanten; Plankenbreiten und Stärken; Plankenbeschichtung; Plankenlänge; Plankenstöße; Dübel, Nägel, Nieten.

Kraweele Beplankung

Kraweeler Schalenbau; Planken-Dimensionen; Nur Grundmaße; Irreführende Extreme; Verformen von Planken; Plankenstöße; Stoßschema; Stöße (Stumpfer Stoß,Breiter Stoß oder Platt-Laschung); Butten; Unumstößliche Grungregel; Verschmälernde Butten oder eingekämmte Gänge; Verbreiternde Butten oder verlorene Gänge.

Sichtbare Hölzer am Modell

Optimale Modell-Plankenhölzer; Ahorn, Birne, Buche, Buchsbaum, Eiche, Ebenholz, Kirsche, Linde, Mahagoni, Nussbaum, Zitronenholz; Bezugsquellen; Persönlicher Tipp.

Oberplankung am Modell

Kiel und Steven; Planken setzen; Planken am Modell; Plankendicke; Plankenbreite; Plankenlänge; Modellbaupraktisch; Aufbringen der Oberplankung; Kleben; Kontaktkleber; Alleskleber; Weissleim; Andrere Kleber; Planken/Leisten setzen; Plankenstöße; Stöße und Laschungen; Stückpforten.

Fazit:

Wie auch bei den anderen Bänden aus der Reihe ist die Ähnlichkeit mit dem Buch "Historische Schiffsmodelle" vom selben Autor nicht zu übersehen. Die einzelnen Themen werden aber deutlich umfangreicher behandelt.
Trotzdem ersetzt es nicht die Recherche, die der Modellbauer betreiben muss, um detaillierte Informationen zu einem bestimmt Schiffstyp oder einem Schiff zu erhalten.
Was etwas abschreckt ist der Preis und auch die Fremdwerbung im Buch ist meiner Meinung nach nicht nötig.

Als Grundausstattung

altDurchschnitt ohne besondere Stärken und Schwächen

Burkhardt

Wir danken dem Neckar-Verlag für das Probeexemplar