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Samek

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Modell: HMS Vanguard Hersteller: Samek Maßstab: 1/700 Material: Resin, Ätzteile Art.Nr.: S700/034 Preis: nicht mehr in Produktion Das Original Die Vanguard wurde am 02.10.1941 auf Kiel gelegt und lief am 30.11.1944 vom Stapel. Am 25.04.1946 erfolgte die Indienststellung. Im Jahre 1947 unternahm sie mit dem englischen Königspaar zur Pflege von diplomatischen Beziehung Reisen nach Südafrika. Ab Juli 1949 war sie im Mittelmeer und dann als Schulschiff in Portland, auch als Flaggschiff der Home Fleet, stationiert. Ab dem Jahre 1955 war sie das Flaggschiff der Reserveflotte und am 07.06.1960 wurde sie außer Dienst gestellt. Am 09.08.1960 wurde die Vanguard in Falslane abgewrackt.
Donnerstag, 01. März 2012
Modell: K-162 PAPA Hersteller: Samek Models Maßstab: 1/700 Material: Resin Art.Nr.: S700/051 Preis: ca. 31,50 € Das Original Im Jahre 1970 lief auf der sowjetischen Werft von Severodvinsk eine einzelne Einheit des Projekts 661 Anchar vom Stapel, die bei der NATO als Papa-Klasse bekannt wurde. Dieses Boot war beträchtlich grösser als die zeitgenössische Charlie-Klasse und hatte auch zwei zusätzliche Raketenstarter für die P-120 Malakhit/SS-N-9-Siren. Lange Zeit war dieses Boot für die westlichen Geheimdienste ein Rätsel. Das wurde im Jahre 1980 gelöst, als auf derselben Werft das noch grössere Projekt 949 Granit oder die Oscar I-Klasse vom Stapel lief. Die Papa-Klasse war seit 1958 in der Planung und sollte als Träger für Marschflugkörper dienen, es war der Vorgängertyp der schnellen und tief tauchenden Alfa-Klasse mit einem Rumpf aus Titan. Da es aber unter Wasser sehr laut war, kam es nicht für eine Serienfertigung in Frage, es diente aber als Prototyp für Folgetypen von SSGN, wobei der Antrieb mitsamt den Schrauben aber beträchtlich geändert wurde.
Sonntag, 21. Dezember 2008
Schwerer Kreuzer Prinz Eugen Hersteller: Samek Maßstab: 1/700 Material: Resin / Photoätzteile Preis: 67,20 € zuzüglich Versand (NNT Modell + Buch) Historischer Hintergrund Der deutsche Schwere Kreuzer Prinz Eugen stellte eine leicht verbesserte und vergrößerte Version der Admiral Hipper-Klasse dar. Auf dem Papier gehörten die Schiffe zu den stärksten Schweren Kreuzern der damaligen Zeit. Allerdings war die Hochdruck-Heißdampfdampfantriebsanlage nicht ausgereift und störanfällig, wobei der Antrieb der Prinz Eugen diesbezüglich besser als die der Halbschwester Admiral Hipper war. Auch war der Fahrbereich relativ gering, weshalb sie als Handelsstörer nur einen eingeschränkten Wert hatten. Prinz Eugen war in dieser Hnsicht auch ein Rückschritt gegenüber ihren Halbschwestern. Die Panzerung war im Vergleich zu den neueren Schiffen anderer Marinen schwach. Die Flakbewaffnung war für die damalige Zeit sehr stark und die schwere Flak hatte eine gute Feuerleitung. Allerdings waren die anfangs vorhandenen 3,7 cm Flaks nur halbautomatisch und damit relativ schlecht geeignet. Zwei Schwesterschiffe der Prinz Eugen – Lützow und Seydlitz – wurden nie fertig gestellt. Lützow wurde unfertig an Russland im Rahmen des Hitler-Stalin-Pakts verkauft, wurde aber auch dort nie fertig und nur als schwimmende Batterie eingesetzt. Seydlitz sollte zum Flugzeugträger umgebaut werden, was aber auch nie komplett umgesetzt wurde. Prinz Eugen war 212,5 m über alles lang und 21,7 m breit. Mit 18 750 ts Verdrängung hatte sie einen Tiefgang von 7,94 m. Mit drei Turbinen, die auf drei Schrauben wirkten, war die Prinz Eugen mit 132 000 PS 33,4 kn schnell. Bewaffnung 1941 (Operation Rheinübung) 8 x 20,3 cm L/60 C/34 (vier Zwillingstürme) 12 x 10,5 cm L/65 C/33 (sechs Zwillingsgeschütze) 12 x 3,7 cm L/83 C/30 (sechs Zwillingsgeschütze) 8 x 2 cm L/65 C/38 (Einzelgeschütze) 12 x 53,3 cm Torpedorohre (vier Zwillingsrohre) 3 Arado Ar 196 Bordflugzeuge Bewaffnung 1942 (Operation Cerberus) 8 x 20,3 cm L/60 C/34 (vier Zwillingstürme) 12 x 10,5 cm L/65 C/33 (sechs Zwillingsgeschütze) 12 x 3,7 cm L/83 C/30 (sechs Zwillingsgeschütze) 28 x 2 cm L/65 C/38 (fünf Vierlinge, acht Einzelgeschütze) 12 x 53,3 cm Torpedorohre (vier Zwillingsrohre) 3 Arado Ar 196 Bordflugzeuge Bewaffnung 1945 8 x 20,3 cm L/60 C/34 (vier Zwillingstürme) 12 x 10,5 cm L/65 C/33 (sechs Zwillingsgeschütze) 18 x 4 cm L/70 Bofors 28 (Einzelgeschütze) 28 x 2 cm L/65 C/38 (sechs Vierlingsgeschütze, zwei Zwillingsgeschütze) 12 x 53,3 cm Torpedorohre (vier Zwillingsrohre) 3 Arado Ar 196 Bordflugzeuge Prinz Eugen wurde zwischen 1936 und 1940 auf der Krupp-Germania-Werft in Kiel gebaut. Schon während des Baus erhielt sie zwei leichte Treffer von britischen Bombern. Nach dem das Schiff in Dienst gestellt und eingefahren war, erhielt es am 23.4.1941 einen Minentreffer, der das gemeinsame Auslaufen mit dem Schlachtschiff Bismarck verzögerte. Am 18.5.1941 konnten beide Schiffe zur Operation Rheinübung auslaufen. Am 23.5. wurde sie von den britischen Schweren Kreuzern Suffolk und Norfolk entdeckt, die den Schlachtkreuzer Hood und das Schlachtschiff Prince of Wales heranführten. Am 24.5. kam es zu dem berühmten Gefecht, in dem Hood versenkt und Prince of Wales schwer beschädigt wurde. Prinz Eugen konnte auf beiden britischen Schiffen Treffer erzielen und blieb selbst unbeschädigt. Nach dem Gefecht wurde Prinz Eugen zum selbständigen Handelskrieg entlassen, den sie aber erfolglos nach Maschinenproblemen abbrechen musste. Im Gegensatz zur Bismarck gelang ihr aber die Rückkehr nach Brest. Kurz nach dem Einlaufen dort erhielt sie am 2.6. einen schweren Bombentreffer, durch den 60 Besatzungsmitglieder getötet und die Feuerleitung für die schwere Artillerie zerstört wurde. Nach Fertigstellung der Reparaturen, bei der auch die noch fehlenden Teile der Feuerleiteinrichtung (u.a. wurden beiden vorderen Wackeltöpfe fertig gestellt) eingebaut wurden und die Flak verstärkt wurde, wurde sie zusammen mit den Schlachtkreuzern Scharnhorst und Gneisenau durch den Kanal in die Nordsee zurückgezogen (11.2. - 13.2.1942, Operation Cerberus). Prinz Eugen überstand die diversen Luftangriffe mit nur leichten Schäden und beschädigte selbst den britischen Zerstörer Worcester schwer. Am 21.2. wurde sie zusammen mit dem Schweren Kreuzer Admiral Scheer nach Norwegen verlegt, wobei sie erfolglos von britischen Flugzeugen angegriffen wurde. Am 23.2. erhielt sie von dem britischen U-Boot Trident einen Torpedotreffer, der über 100 eingeschiffte Soldaten tötete und das Heck abknicken ließ. Nach Behelfsreparaturen wurde sie am 16.5. zurück nach Deutschland verlegt, um ein neues Heck zu erhalten. Versuche die Prinz Eugen im Januar 1943 erneut nach Norwegen zu verlegen, scheiterten, worauf sie nur noch als Kadettschulschiff verwendet wurde, bis sie ab August 1944 in die Ostsee verlegt wurde, um dort mittels Landbeschuss die Wehrmacht zu unterstützen. Bei Rückmarsch von einer dieser Operationen kollidierte Prinz Eugen am 15.10. mit dem Leichten Kreuzer Leipzig, der dabei schwer beschädigt wurde. Nach Reparatur der Schäden wurde sie erneut zum Landzielbeschuss eingesetzt, wobei am 26.3.1945 in der Danziger Bucht von russischen Flugzeugen beschädigt wurde. Im April wurde sie nach Kopenhagen verlegt, wo am 7.5. die Flagge niedergeholt wurde. Prinz Eugen wurde zusammen mit dem Leichten Kreuzer Nürnberg am 8.5.1945 an die Briten übergeben. Auf der Potsdamer Konferenz wurde sie den USA als Kriegsbeute zugesprochen. Im Januar 1946 wurde die Prinz Eugen nach Philadelphia überführt, wo diverse Waffen und Ausrüstungsgegenstände ausgebaut wurden. Anschließend wurde sie in den Pazifik verlegt, wo sie als Testschiff bei den Atombombentest Able am 1.7. und Baker am 25.7.1946 verwendet wurde. Bei den Tests nahe des Bikini-Atolls wurde sie nur leicht beschädigt. Am 29.8.1946 wurde die USS Prinz Eugen (IX-300) außer Dienst gestellt. Am 22.12.1946 kenterte das Schiff im Kwajalein-Atoll, weil wegen der radioaktiven Kontaminierung die Schäden nicht repariert werden konnte. Das Wrack liegt dort noch immer. Eine Initiative das Wrack zu bergen, um es als Museumsschiff herzurichten, ist gescheitert. Prinz Eugen wird sowohl als glückliches Schiff beschrieben – weil es Operation Rheinübung, Operation Cerberus und den Krieg überlebte - aber, wegen zahlreichen zum Teil schweren Beschädigungen und Unfälle, auch als sehr glückloses Schiff. Der Bausatz In einem dicken Karton kommt der Bausatz daher. Nach dem Öffnen finden wir zwei DIN A4-Seiten der Bauanleitung, eine Ätzteilplatine und in Blisterfolie verpackt zwei Tüten mit den Kleinteilen, etliche davon fein säuberlich voneinander getrennt. Ganz unten, durch Styropor, Tute und Klebeband gesichert, versteckt sich der Rumpf. Die Trennung der Resinteile ist hier von wirklich von Nöten, wie die Bilder bei den Details zeigen werden. Ein Decalsatz fehlt, was für den Bereich der Fliegerkennung Schwierigkeiten bereiten sollte. Gebaut werden kann der Prinz in seinem Zustand von 1945, also ohne die markanten Streifen.    Die Bauanleitung Zwei DIN A4-Seiten werden zur Verfügung gestellt. Ein Blatt gibt einen kurzen Überblick über den Werdegang des Schiffes wieder sowie beinhaltet mehrere Risszeichnungen. Das zweite Blatt widmet sich dem Bau. Aufgrund der Teilezahl sollte man sich Zeit lassen, die Anleitung zu studieren, ist der Bau doch in Explosionsweise dargestellt.   Die Decals Wie bereits geschrieben, fehlt ein Decalsheet. Für den Bereich der Fliegerkennung heißt es also, durch Abklebeorgien ein gutes Ergebnis zu erstellen. Oder - wer die Möglichkeit hat - erstellt sich selbst ein Decal mittels Tintenstrahldrucker. Gleiches gilt für die Markierungen der Flugzeuge. Hier kann man sich aber aus Decal-Resten anderer Bausätze bedienen. Die Details Für die Nietenzähler: Man erkennt, dass es sich um die Prinz Eugen handelt. Ein Vergleich mit Blaupausen zeigt, dass auch die Bullaugen richtig positioniert sind. Das Deck ist von der Qualität ein Augenweide. Hier kann man sich nach Belieben mit Ölfarben austoben. Allerdings wurde bereits bemängelt, dass die Decksplanken nicht auf einer Höhe, sondern versetzt angeordnet waren. Warum Samek die einzelnen Decks während des Transports voneinander trennt, zeigen die folgenden Bilder. Alle Decks sind auf einem Träger aufgebracht, was die Lackierung erleichtert. Die Schanzkleider sind sehr filigran gearbeitet, dass man aufpassen muss, sie nicht abzubrechen. Allerdings sollten mehrere dieser Teile in warmes Wasser gelegt werden, um sie wieder in Form zu bringen - ein Nachteil dieser dünnen Arbeit. Am Schornstein ist eine Leiter bereit angegossen. Die Rettungsboote sind fein dargestellt. Für die Pinassen könnte man über einen Ersatz nachdenken. Wirklich misslungen sind sie aber nicht. Das Bordflugzeug von Resinguss zu befreien, sollte sich als lösbare Aufgabe erweisen. Etwas Nacharbeit ist jedoch erforderlich. Die restlichen Teile werden dem Ätzteilsatz entnommen. Nacharbeit erfordern auch die mittleren Flakgeschütze und die Torpedosätze. Die Ätzteile sind aus dem Hause Eduard. Im Gegensatz zu anderen Herstellern ist hier die Reling mit enthalten, so dass auf weitere Sets verzichtet werden kann. Quellen Schwerer Kreuzer Prinz Eugen, Marine-Arsenal Band 19 von Siegfried Breyer, Friedberg, 1992 Le croiseur lourd Prinz Eugen (1) von Phillippe Caresse in Navires & Histoires, N° 36, 2006 Le croiseur lourd Prinz Eugen (2) von Phillippe Caresse in Navires & Histoires, N° 37, 2006 Die deutschen Kriegsschiffe 1815-1945, Band 1 von Erich Gröner, Dieter Jung, Martin Maass, Bonn, 1982 Conway’s All the World Fighting Ships 1922-1946 von Roger Gardiner (Herausgeber), London, 1992 Cruisers of World War Two von M.J. Whitley, London, 1995 Kriegschiffe von 1900 bis heute, Köln, 1979 www.admiral-hipper-class.dk Fazit Vorteile sehr filigrane Resinteile Preis-/Leistungsverhältnis Ohne Wertung Auswahl der darstellbaren Zeit von 1945 Nachteile Decksbeplankung zu einheitlich fehlendes Decal bzw Maskierung für die Fliegerkennung In Worten Samek bietet die Prinz Eugen für ein Resin-Modell zu einem fairen Preis an. Die Qualität stimmt und Ätzteile liegen bereits bei. Probleme sollten die feinen Resinteile und die selbst zu erstellende Fliegerkennung bereiten. Warum Samek aber die 1945er Version bereitstellt, bleibt ein Rätsel, wurde die Prinz Eugen doch durch das Gefecht der Bismarck mit der Hood berühmt. Wer sich ein Diorama des Prinzen zusammen mit Bismarck bauen will, kommt also um einen Umbau leider nicht herum. Allerdings sind hier auf dem Aftermarket-Sektor ausreichend Ätzteile in Form anderer Radaranlagen für den Umbau vorhanden. Der restliche Umbau müsste dann selbst hergestellt werden. Dieser Bausatz sollte ungetrübten Bastelspaß für den Resin-erfahrenen Modellbauer bieten. Für den Einsteiger jedoch ist das Modell definitiv nicht geeignet. von Dominik und Lars (Historischer Hintergrund)
Mittwoch, 06. Dezember 2006