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Hafenschlepper Lövsta

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Der Kranarm entstand aus 2mm dickem ABS, die Halterung wurde aus einem Quarkbecher ausgeschnitten. Die Verdickung in der Mitte wurde mit Mr. Surfacer hergestellt. Dazu wurde der aufzudickende Bereich mit Tamiya-Abdeckband freigehalten, und zwei Schichten der flüssigen Spachtelmasse aufgepinselt. Der Hydraulikzylinder schliesslich entstand so wie die Leitungen aus einem gezogenen Gussast. Die übrigen Kleinteile wie die Befestigung für den Haken wurden aus ABS-Stücke gefertigt. Den Kranfuss hat mein Schwager (herzlichen Dank!) aus Messing gedreht; die anderen Teile sind ebenfalls Messing (Draht, respektive ein U-Profil), und so wurde der Mastfuss am Schluss auch verlötet. Mit Drähten und gezogenem Gussast wurde schliesslich der Kran komplettiert. Die Knöpfe der Hebel entstanden über einer Kerzenflamme - kurz darüberhalten, und der Kunststoff schmilzt und zieht sich zusammen, was die Verdickung ergibt.Die Box mit der Hydrauliksteuerung wurde ebenfalls aus ABS-Stücken gefertigt. Der Kran wurde mit schwarz geairbrushed und mit Sekundenkleber auf der Halterung montiert. Die zwei Hydraulikleitungen werden dann in die Kabine geführt. Die Reling musste von Hand angefertigt werden, ging aber überraschend schnell. Mit einem feinen Bohrer wurden ca. 1mm tiefe Löcher in das Deck gebohrt, und mit Sekundenkleber wurden 0.6mm dicke Rundstäbe Marke Evergreen eingesetzt. Für die Unterzüge habe ich eine kleine Schablone aus ABS-Resten gebaut, so dass die Höhe immer gleich bleibt. Die Unterzüge wurden mit normalem Kunststoffkleber angeklebt; es ist dabei von Vorteil, wenn sie ein ganz kleines bisschen zu lang sind - der Kleber weicht dann den Kunststoff leicht auf, und die Biegespannung der vertikalen Stäbe drückt die weiche Stelle etwas zusammen. Das ergibt eine sehr stabile Klebestelle. Für Die Oberzüge wurde ebenfalls eine Schablone verwendet. Der Oberzug besteht aus einem durchgehenden Kunststoffrundstab, das nacheinander mit den Trägern verklebt wurde. Bemalt wurde die Reling mit schwarzer Acrylfarbe von Revell. Für den Mast verwendete ich ein 2mm-Messingrohr. Die obere Querstange ist 1mm-Messingdraht, das in eine Bohrung des Mastes gesteckt wurde. Die Konsolen für die Leuchten sind aus dünnen Kunststoffplatten. Für die Befestigung wurde einfach mit einer feinen Laubsäge ein Schnitt in den Masten gesägt, und die Konsole wurde mit Sekundenkleber in die Nut geklebt (eine Ganzmetallkonstruktion wäre aber sicherlich besser gewesen). Danach wurde der Mast mit "Radome Tan" von Modelmaster gebrushed. Nach der Montage auf den Träger wurde die Takelage sowie die hinteren Stangen befestigt, und die Beleuchtung hinzugeführt. Für die Leuchten habe ich transparente Giessäste genommen, mit einem Bohrer die Lampe dargestellt, und oben mit Silber die Metallkappe bemalt. Die Radaranlage wurde aufs Kabinendach geklebt, und die Verkabelung angeschlossen. Die fast fertige Lövsta - es fehlen nur noch wenige Details...
Montag, 27. September 2010
Nach (wieder einer) längerer Pause konnte ich mich dazu durchringen, an dem Modell weiter zu bauen. Es befindet sich nun in einem weit fortgeschrittenen Stadium, und wird vermutlich im Sommer fertig. In diesem Sommer... Die Kabine erhielt eine Grundierung aus grauer Farbe. Einerseits, um die diversen Hilfslinien zu verdecken, und andererseits, damit die Farbe auf der Kabine besser haftet.
Sonntag, 18. Mai 2008
Nach längerer Pause ging es mit Lövsta endlich weiter...
Sonntag, 28. Oktober 2007
Donnerstag, 30. März 2006
Das Schiff nimmt nun langsam seine endgültige Form an: Mit dem Einpassen des Decks wurde ein wichtiger Zwischenschritt vollendet.
Samstag, 17. Dezember 2005
Während das erste halbe Jahr nur gerade ein Teil hervorbrachte (den GFK-Rumpf), geht es nun wesentlich schneller vorwärts. Entgegen der Modellbauer-Gepflogenheiten gehe ich nicht vom grossen ins kleine, sondern fange mit den "Zurüstteilen" an. So ist für mich der Fortschritt besser sichtbar.
Samstag, 20. August 2005
Teil 1, Hintergründe und Rumpfbau Die Vorgeschichte 2003 war ich mit meiner Freundin in Stockholm. Da gibt es mitten in der Stadt einen kleinen Hafen namens "Skeppsholmen", wo viele antike Schiffe ankern, die heute als Freizeitboote genutzt werden. So auch unsere "Lövsta", die uns beiden auf Anhieb gut gefallen hat. Wir finden sie einfach schnuckelig mit den schmalen, hohen Aufbauten.
Freitag, 13. Mai 2005