Modellsuche

Suchen


Startseite » aktive Bauberichte » Britische Sloop 1/72 RC

Britische Sloop 1/72 RC

Ergebnisse 1 - 7 von 7

Wie findet man den Wiedereinstieg in seinen Baubericht, wenn man gut 14 Monate pausiert hat? Vielleicht so : Also, leider war meine Einstellung in Sachen Weiterbau in den letzten Monaten - sagen wir mal - Suboptimal. Aber was soll´s, seit Anfang August (diesen Jahres) geht es weiter. Die Reling Ich habe mich letztendlich für die Relingstützen der Fa. Steinhagen entschieden, die zugegebener Maßen auf den ersten Blick sehr zweidimensional wirken. Sie sind gestanzt, besitzen zwei 0,5 mm Bohrungen, eine 0,8 mm Bohrung und haben eine Höhe von 15 mm. Die Bohrungen sind sehr passgenau, von den gelieferten 130 Relingstützen waren lediglich vier Stück nicht zu gebrauchen - akzeptabel, wie ich finde.
Freitag, 15. Oktober 2010
Nach fast 2 Jahren Bauzeit - geplant waren eigentlich 12-15 Monate - neigt sich die Fertigstellung meiner Sloop langsam aber sicher dem Ende entgegen. Seit Ende Dezember war ich mit Teil 6 beschäftigt, der natürlich nicht der letzte sein wird. Aller guten Dinge sind 7 oder vielleicht 8 …ich weiß noch nicht. Die Verkabelung im Rumpf und die endgültige Positionierung der RC - Komponenten wird sicher ein Kapitel für sich. Nun, mit allen Aufbauten, werde ich das Schiff auf jeden Fall neu austrimmen müssen. Abgesehen davon sieht es mittlerweile im Rumpf aus, als hätte man 50 m Kabel durch den Fleischwolf gedreht. Doch nun zum Bericht:
Mittwoch, 10. Juni 2009
Nach dem Bauabschnitt ist vor dem Bauabschnitt... Leider hatte ich in den letzten Wochen und Monaten festgestellt, dass ich immer wieder Gründe dagegen gefunden hatte, mit dem Weiterbau an meinem Schiff zu beginnen. Mal fehlte hier was (meistens die Zeit), mal da was (meistens die Lust). Ich befand mich sozusagen in meinem eigenen ‚"Sommerloch". Nun habe ich aber seit Ende Oktober die Arbeit wieder aufgenommen und mit dem Bau der Plattform der PomPom`s begonnen. Dabei stellte ich fest, dass der Abschnitt aufwendiger ist als angenommen, weshalb ich die Fertigstellung des Heck`s anders als geplant in zwei Abschnitte unterteilen werde.
Donnerstag, 18. Dezember 2008
Nachdem ich mir aus beruflichen wie privaten Gründen (unter Anderem zähle ich nach einer vierjährigen Pause wieder zur Risikogruppe der Motorradfahrer) eine Auszeit von rund zwei Monaten gegönnt hatte, fand ich nun endlich die Zeit, meine Sloop weiter zubauen. Ich hatte bei Baubeginn eine Bauzeit von rund 15 Monaten veranschlagt, stelle nun aber fest, dass ich mindestens 5 Monate in die Verlängerung gehen muß, sportlich ausgedrückt. Es zieht sich halt. Doch nun zum Modell : Den jetzigen Bauzustand schätze ich auf 65 – 70 %.
Sonntag, 27. April 2008
Die Ankerwinde Generell ist zu der RC–Anlage zu sagen, dass ich sie mit einer Robbe FX 18 und einem Multiswitch–Decoder betreibe. Mein Ziel war es, die Ankerwinde so kostengünstig und leicht wie möglich zu bauen, denn alles, was es fertig zu kaufen gab, war entweder zu schwer oder schlicht und ergreifend zu teuer oder beides zusammen. Außerdem erreicht mein Anker eine Falltiefe von über einem Meter, was ich so sonst noch nirgendwo gesehen habe. Der Aufbau ist relativ einfach, da ich im Bug ausreichend Platz habe und so auf eine Kompaktbauweise verzichten konnte: Ein zusätzlicher Fahrtregler belegt einen Kanal auf der Fernsteuerung und liefert je nach Steuerhebelanschlag den Strom für das Getriebe. Über eine Umlenkrolle läuft die geölte Ankerkette über die Ankerwinde des Bausatzes in die Klüse, wobei der Metallanker ein gutes Gegengewicht bildet. Das Getriebe und den Fahrtregler habe ich bei Conrad gekauft, die Ankerkette und der Anker aus Metall sind von Robbe. Die Umlenkrolle ist sichtbar Marke Eigenbau. Die Kosten belaufen sich insgesamt auf rund 35 Euro. So, fertig. Nun ja, nicht ganz. Es hat schon einige Zeit und Versuche gedauert, um die richtige Übersetzung im Getriebe sowie die richtige Position der Winde und der Umlenkrolle im Rumpf zu finden. Bei vollem Anschlag am Steuerhebel „rauscht“ der Anker nun nach unten und kann dann langsam wieder eingeholt werden. Das funktionierte so lange gut, bis der Anker nach und nach einen kleinen „Schubser“ brauchte, um die Klüse zu verlassen. Den Grund dafür fand ich erst nach einigem Suchen in meinem leider bis dahin nicht optimal ausgeleuchteten Bastelkeller: Die Ankerkette verhält sich nämlich wie eine Kettensäge, so dass ich mir bei Vorführungen im Familien –und Freundeskreis unbemerkt eine saubere Rille in den Bug gesägt hatte, an der die Kette sich verhakte. Ich hatte vergessen, den unteren Teil der Klüse mit einer Metallführung zu versehen! Shit happens !!
Samstag, 15. Dezember 2007
Nachdem ich den Teilabschnitt des Rumpfes fertig gestellt hatte, klebte ich das Stevenrohr und die Ruderführung an den dafür im Originalrumpf vorgesehenen Stellen ein. Anschließend dichtete ich den Rumpf von innen ab. Die Holzleisten bekamen mehrere Schichten aus wasserfestem Holzleim, danach wurden alle Nähte des Rumpfes von innen mit Silikon behandelt. Da ich befürchtete, dass bei eingeschalteter Beleuchtung das Licht durch den Rumpf scheint, überzog ich alle behandelten Stellen vorsichtshalber mit lackierbarem Acryl, um den Rumpf von innen in einem späteren Bauzustand deckend zu streichen. Nun ging es daran, die Hälften miteinander zu „verblocken“, um den Rumpf stabil zu machen. Die dem Bausatz beiliegenden „Spanten“ waren dafür nicht zu gebrauchen, sie waren zu instabil. Sie waren aber nicht ganz nutzlos, denn ich schnitt meine Vierkantleisten auf ihre Länge zu und klebte sie an die entsprechenden Stellen in den Rumpf, um so gleichzeitig eine Auflage für die Decks zu haben. Gegen eine Verwindung brachte ich auch Leisten in Längsrichtung an.
Freitag, 16. November 2007
Angefangen hat eigentlich alles mit dem Bau meiner zweiten „Snowberry“ von Revell, nachdem ich meine erste (damals noch von Matchbox) bei einem Umzug „versenkt“ hatte. Ich denke, Bauberichte über die „Snowberry“ gibt es genug, aber ich möchte mit ein kleinwenig Stolz behaupten, einer der ersten RC –„Snowberry“ – Bauer zu sein. Meine ist von 2001 – zwar nur 2-Kanal, aber Sie fährt immer noch wunderbar. Viele „Kollegen“ haben beim Bau Details weggelassen – wie z.B. die diagonalen Streben von der Bordwand zum Achterdeck, um den Einbau der RC – Anlage zu vereinfachen. Ich habe, um dass Erscheinungsbild nicht zu beeinträchtigen, nur die hinteren Aufbauten vor dem Flak-Geschütz getrennt und abnehmbar gestaltet. Zwar fehlen mir an jeden Finger mindestens 4 Gelenke – der Akku z.B. wird über eine Art Schlitten richtig positioniert – aber es funktioniert.
Samstag, 11. August 2007